Die Höhlen von Aups und das Kreuz Croix des Pins

Höhlenforschung, Geschichte und Viel Aussicht im Hinterland des Departent du Var

Typ
Wanderung
Schwierigkeit
mittel
Dauer
45 min
öffentliche Verkehrsmittel
ja
Rundtour
ja
Schutzhütte
nein
Ausrüstung
Bergausrüstung

Einführung

Aups ist ein Ort auf dem Weg von der Küste in Richtung Verdon. Er ist aber auch eine Entdeckung wert. Die hier beschriebene Wanderung ist nicht besonders lang und der Höhenunterschied nicht gross. Allerdings gibt es lange Abschnitte auf Wegen, die mit grossen, sehr unregelmässigen Kalksteinschutt bedeckt sind. Es ist etwas mühsam. Doch wir werden mit einem herrlichen Blick auf das Dorf Aups, die Berge Gros Bessillon und Petit Bessillon, das Sainte-Baume-Massiv und sogar den Berg Sainte-Victoire belohnt.

Während des Aufstiegs erkundeten wir mehrere Höhlen, von denen einige, wie die Kapelle Sainte-Magdeleine, ausgebaut wurden. Anschliessend stiegen wir zum Aussichtspunkt Croix des Pins hoch.

Die Fakten

7,7 km Gesamtstrecke

45 min Gehzeit

390 m Gesamthöhenunterschied

Orientierung mittel

Markierung 70% der Strecke

40% zerfurchte Forststrassen

20% mittelschwere Wege

10% Forststrassen

10% befestigte Nebenstrassen Stadt

10% leichte Wege

5% Weg in einer Höhle

5% befestigte ruhige Nebenstrassen

5% Feldwege

Gefahren dunkle Höhlen

Kinder ja

praktisch Picknick-Zeug

notwendig Bergschuhe, gute Taschenlampen, Wanderausrüstung und Wasser

GPS-Koordinaten (WGS84) des Start- und Endpunkts 43.627156,6.224169

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Öffentliche Verkehrsmittel

Aups ist nur per Bus mit Draguignan verbunden, von wo aus es direkte Busverbindungen zum Bahnhof Saint-Raphaël gibt. Fahrpläne und Verbindungen findet man unter Zou! (nur französisch).

Zufahrt mit dem Auto

Aups liegt südwestlich der Verdonschlucht und des grossen Militärlagers Canjuers. Ob man aus dem Durance-Tal (A51) oder von der Autobahn A8 kommt, die Fahrt über kleine Landstrassen dauert immer etwa 50 Minuten bis in die Kleinstadt Aups, der Hauptstadt der Region Haut-Var.

Sinnvolle Parkplätze

Der Ausgangspunkt befindet sich am Place Frédéric Mistral, südlich der Kirche und der Altstadt. Dort gibt es einen Parkplatz, der jedoch oft voll ist und an Markttagen verboten ist. Es empfiehlt sich, am grossen Gebäude mit dem Maison de la Truffe nach Süden und in Richtung Gymnase abzubiegen. Dort befinden sich drei grosse Parkplätze. Diese liegen auch direkt am Weg nach dem Startpunkt.

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André beim Kreuz La Croix des Pins

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Höhlen am Fusse der Montagne des Espiguières

Tipps

Wie bereits in der Einleitung erwähnt, sind die Forststrassen mühsam und lang. Die Höhlen sind nicht gesichert und müssen auf eigene Faust erkundet werden. Eine gute Beleuchtung (Taschenlampe oder Stirnlampe) wird dringend empfohlen.

Eine längere Tour mit denselben Zielen ist hier für Radfahrer verfügbar: Mit dem MTB zur Aussicht vom Croix des Pins und die Höhlen von Aups.

Die ganze Region ist eine Zone mit hohem Waldbrandrisiko. Im Sommer aber auch in anderen Saisonen zu Zeiten mit grosser Trockenheit oder bei starkem Wind, kann der Zugang zu den Waldgebieten reglementiert sein. Folglich können die Strassen für den Verkehr gesperrt sein und/oder die Wege für Wanderer verboten werden. Aktuelle Auskunft: Karte zum Zugang zu den Wäldern im Département Var (auch englisch). Die Karte zeigt die Farben Grün, Gelb, Orange und Rot, die den Gefahrenstufen entsprechen.

Die Abschnitte

  1. Die Höhlen von Aups.
  2. Anstieg zum Kreuz Croix des Pins.
  3. Abstieg wieder über die Höhlen.

Abschnitt 1: Les Grottes d'Aups

1,6 km ... 45 min 85 m 20 m schwierig

15% befestigte Nebenstrassen Stadt, ohne Markierung

5% leichte Wege, ohne Markierung

20% Feldwege, ohne Markierung

15% befestigte ruhige Nebenstrassen, wenig Markierung

10% leichte Wege, wenig Markierung

10% Weg in einer Höhle, ohne Markierung

10% leichte Wege, wenig Markierung

10% Weg in einer Höhle, ohne Markierung

Die Anhaltspunkte

  • Kirche von Aups, 495 m
  • Carraire 1, 485 m
  • Chapelle Sainte-Magdeleine, 560 m
  • Höhle Grotte des Fées, 560 m

Wir entschieden uns für eine kurze Route und meiden Hauptstrassen.

Wir starteten bei der Kirche und dem Hauptplatz unterhalb des Zentrums von Aups und gehen Richtung Osten. Zuerst kommen wir beim Maison de la Truffe vorbei, das ist das grosse gelbe Gebäude links im Bild. Wir überquerten die Strasse und folgen der Gasse, die zum Sportplatz führt (Pfeil).

Photo von phjarry - mapillary unter der Lizenz CC BY-SA 4.0 am Stichtag 17. Juni 2026 hier ebenso übernommen. Vervielfältigung möglich bei Nennung der Autoren und Anwendung ebendieser Lizenz. (id8949)
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Wegbeginn in Richtung Gymnasium

Diese Gasse führt zu mehreren Parkplätzen, Tennisplätzen und tatsächlich zu einer Turnhalle. An den letzten Parkplätzen gehen wir geradeaus weiter auf einem Pfad links an einer grossen Hecke vorbei.

Am Ende dieses Pfades biegen wir links in eine unbefestigte Gasse ein. Sie heisst Carraire Nr. 1.

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Der Weg entlang der Hecke

Diese Strasse führt im rechten Winkel zur Hauptstrasse D77, die wir geradlinig überqueren.

Gegenüber befinden wir uns auf der Montée des Moulins, die tatsächlich steil ansteigt. Wir kommen auch an einer Olivenölmühle vorbei.

Historisch gesehen gab es hier jedoch Wassermühlen zum Mahlen von Getreide und zur Bereitstellung von Wasserkraft für kleinere Betriebe. Die Produktion von Olivenöl in so grossen Mengen ist in der Provence relativ neu.

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Kreuzung mit der Hauptstrasse D77

Das Haus über dem Olivenölgeschäft scheint eine dieser Mühlen gewesen zu sein. Dahinter sehen wir einen kleinen Wasserkanal am Fusse der Mauer.

Weiter oben macht die schmale Strasse eine Linkskurve zwischen zwei Hausruinen. Gleich dahinter fliesst rechts ein Bächlein und lädt zum Erfrischen ein.

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Wasser vor den ersten Häusern der Montée des Moulins

Wir folgen dem schmalen Weg weiter bergauf, bis er an einem Haus endet.

Hier entdecken wir rechts einen Pfad, der steil an einer groben Trockenmauer mit Drahtzaun entlangführt. Dieser Pfad kann leicht zugewachsen sein.

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Gerader Weg über der Montée des Moulins

Wir folgen der Mauer, auch in ihren Kurven. Der Aufstieg ist steil.

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Kreuzung unterhalb der Höhlen

Wir kommen zu einer ersten Weggabelung, wir gehen aber weiter bergauf an der Mauer entlang. Auch die zweite Abzweigung nach rechts ignorieren wir.

Kurz darauf finden wir die erste Höhle. Wie auf dem Foto angedeutet ist, befindet sich der zugängliche Eingang direkt hinter der Kiefer.

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Ankunft unterhalb der ersten Höhle

Der Eingang der Höhle ist klein, man muss sich etwas bücken, gelangt dann jedoch in eine schmale, aber hohe Kammer.

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Weitere Höhle unterhalb der Chapelle Sainte-Magdeleine

Weiter links befinden sich die anderen Eingänge dieser Höhle. Um sie darüber zu verlassen, müsste man ordentlich klettern. Diese Eingänge sind auch von aussen sichtbar. Wenn man durch die untere Öffnung hinausgeht und sich rechts hält, dem Felsrand folgend, erreicht man schnell diese Felsspalte mit mehreren Öffnungen.

Wir kehren anschliessend zum Weg direkt unter der Höhle zurück und marschieren weiter aufwärts mit der Felswand rechts

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Hoher Eingang der weiteren Höhle unterhalb der Chapelle Sainte-Magdeleine

Nicht weit darunter liegt eine weitere, etwas höher gelegene Höhle.

In den Fels gehauene Stufen und eine Terrasse sind sichtbar. Hier befand sich zweifellos ein Oratorium.

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Kleine Höhle mit Terrasse unterhalb der Chapelle Sainte-Magdeleine

Ein Stück weiter unten erreichen wir die Höhle mit den umfangreichsten Veränderungen: Chapelle Sainte Magdeleine.

Die Höhle hat eine grosse, von einer über zehn Meter hohen Wand verschlossene Öffnung.

In der Nische über dem Eingang stand einst eine Statue der Maria Magdalena.

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Chapelle Sainte-Magdeleine

Die Höhle wurde anscheinend um 1635 von den Dorfbewohnern in eine Kapelle umgewandelt. 1666 wurde sie zu einer Einsiedelei. Maria Magdalena wird mit Höhlen in Verbindung gebracht. Eine weitere, viel bekanntere Höhle gleichen Namens befindet sich am Nordhang des Berges Sainte-Baume (Wanderweg).

Im hinteren Bereich befinden sich die Überreste eines Altars aus dem frühen 20. Jahrhundert.

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Altar in der Chapelle Sainte-Magdeleine

Neben der Tür weist die Wand zwei weitere Öffnungen auf, darunter ein Okulus. Der Innenraum ist gross, die Höhle könnte in mehrere Ebenen unterteilt gewesen sein.

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Wand, die die Höhle der Chapelle Sainte-Magdeleine verschliesst

Am Fusse der Felswände befindet sich eine gemauerte Bank mit einem recht grossen Weihwasserbecken.

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Weihwasserbecken in der Chapelle Ste. Magdelaine

Weiter oben, noch immer entlang des Hauptwegs, gelangt man zu einer Kammer mit einer Treppe, die von einer vier Meter hohen Wand getragen wird.

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Zugang zur verfallenen Höhle unterhalb der Grotte des Fées

Die Kammer ist etwa zwanzig Meter lang. Nach der Wand am Eingang befindet sich eine zweite Trennwand. Dies könnte die in einigen Quellen erwähnte Chapelle St. Philippe sein.

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Verfallenen eingerichtete Höhlenanlage

Die gerade Linie fällt nur auf, wenn man von hinten auf die einzige Öffnung blickt, durch die wir eingetreten sind.

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Blick zurück zum Eingang der Höhle

Wir folgen dem Pfad weiter bergauf und erreichen einen relativ flachen Bereich. Links, in der Felswand, befindet sich das bedeutendste Höhlensystem dieser Felswand oberhalb von Aups.

Diese Höhlen sind nicht besonders lang, aber die Gesteinsbeschaffenheit bedingt, dass sich in derselben Höhle mehrere Eingänge befinden.

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Unterhalb der Grotte des Fées

So kann man durch den kleinen Eingang Nr. 1 einsteigen und recht schnell zum Portal der grösseren Höhle Nr. 2 gelangen.

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Grosse Öffnung der Grotte des Fées

Diese Öffnung ist etwa zwanzig Meter hoch und ist anfangs über einen Kiesboden leicht zugänglich. Doch schon bald muss man über Felsen klettern.

In relativ gerader Linie gelangt man auf einen Haufen aus Gesteinsschutt, der von der Decke herabgestürzt ist. Vor einem, unten, liegt eine riesige, dunkle Kammer. Mit einer guten Taschenlampe ist ein Abstieg möglich, doch es ist eine Sackgasse. Man spürt jedoch einen Luftzug, es muss also noch eine weitere Öffnung geben. Wir werden sie bald finden!

In diesen Höhlen sind keine Spuren menschlicher Besiedlung sichtbar. Es ist jedoch sehr wahrscheinlich, dass sie in der Frühgeschichte bewohnt waren. Im Aven de Plérimond südlich von Aups befindet sich ein Gräber aus der Eisenzeit. Die Nutzung der Grabstätte ist bis ins 4. Jahrhundert unserer Zeitrechnung belegt.

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Blick zurück von der Hauptöffnung der Grotte des Fées

Wir gehen links am Gesteinshaufen vorbei hinauf und sehen ein Licht. Wir folgen ihm und gelangen durch ein weiteres grosses natürliches Portal wieder an das Tageslicht. Vor dieser Höhle, Nummer 3, befindet sich eine Art Terrasse.

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Abstieg durch die kleine Öffnung der Grotte des Fées

Wir verlassen die Höhle, indem wir rechts abbiegen und uns so weiter von den unten geparkten Mountainbikes entfernen.

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Blick zurück in die kleine Öffnung der Grotte des Fées

Wir erreichen ein weiteres grosses Portal, unter dem wir direkt in Höhle Nummer 4 gelangen können. Doch diese Höhle ist für uns eine Sackgasse.

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Blick von der Höhle oberhalb der kleinen Öffnung der Grotte des Fées

Links befindet sich eine Art Schacht, und wir spüren einen Luftzug. Wir schauen geradeaus, nicht nach unten, und sehen eine Öffnung mit einem schwachen Schimmer. Dies ist der Durchgang zu der grossen Halle, die wir hinten in Höhle Nummer 2 gesehen haben.

Wir kehren zum Hauptweg zurück und gehen dort rechts.

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Durchgang von der Höhle oberhalb der kleinen Öffnung zur grossen Kammer hinter dem Haupteingang der Grotte des Fées

Abschnitt 2: La Croix des Pins

3,1 km ... 280 m 20 m einfach

5% Forststrassen, ohne Markierung

5% befestigte ruhige Nebenstrassen, ohne Markierung

80% zerfurchte Forststrassen, wenig Markierung

10% mittelschwere Wege, wenig Markierung

Die Anhaltspunkte

  • Höhle Grotte des Fées, 560 m
  • Chapelle de la Trinité, 560 m
  • Chemin de la Croix des Pins, 645 m
  • Wassertank AUP17, 835 m
  • Kreuz Croix des Pins, 815 m

Wir kommen ganz einfach zur die Chapelle de la Trinité, doch dann beginnt der eigentliche Aufstieg.

Eine einfacher Forststrasse führt uns direkt zum Fusse der Kapelle. Wir steigen über den kleinen Pfad rechts vor uns hinauf.

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Unter der Chapelle Sainte-Trinité

Wir kommen an diese grosse Kreuzung, die als Wendeplatz dient. Direkt vor uns, versteckt im Gebüsch, steht eine alte Kapelle!

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Kreuzung oberhalb der Chapelle Sainte-Trinité

Es ist eine kleine Kapelle aus dem 11. Jahrhundert, über die nur wenig bekannt ist. Ein Meilenstein wurde als Baustein im Sockel einer der Mauern verwendet. Beim Umbau des Gebäudes zur Scheune wurde an der Seite eine Türöffnung geschaffen.

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Die Chapelle Sainte-Trinité

Von der Kapelle aus folgen wir der asphaltierten Strasse bergauf.

Wir passieren ein Wasserschloss und fahren weiter bergab.

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Grosser Wasserspeicher

Ein Stück weiter oben endet der Asphalt. Dann folgt eine weite Kurve und drei Haarnadelkurven. Hier findet man eine Forststrasse in denkbar schlechtem Zustand vor, mit grossen, losen Gesteinsbrocken, die sich auf der Strasse angehäuft haben.

An der ersten Kreuzung von Forststrassen gehen wir geradeaus weiter.

Unser Weg ist schon eine Weile durch grosse gemauerte Grenzsteine gekennzeichnet. Sie grenzen einen Abschnitt des Südwestabhangs der Montagne des Espiguières ab. Weiss jemand, was sie bedeuten?

Rund um den Wassertank AUP08 finden wir eine etwas flachere Forststrasse.

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Zisterne AUP08 am Chemin de la Croix des Pins

Kurz darauf erreichen wir eine weitere Kreuzung, wo wir den breiten Betonweg hinaufgehen. Es folgt ein ebenso steiler Anstieg auf einem unebenen Waldweg.

Dieser sehr steile Anstieg erstreckt sich über mehr als einen Kilometer. Achte auf deine Knöchel, weil die Steine auf dem Weg recht grob sind.

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Betonabschnitt des Weges Richtung Croix des Pins

Diese Forststrasse macht allmählich eine Rechtskurve, und die Steigung flacht etwas ab. An diesen Stellen ist der Weg auch in besserem Zustand.

Dieses Foto wurde 2015 aufgenommen, der Baumbestand hat sich seitdem verändert. Einige Kiefern fehlen, und die Eichen sind höher gewachsen.

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Forststrasse am Rücken der Montagne des Espiguières

Entlang des Weges stehen Speierling-Bäume. Sie fallen erst im Herbst richtig auf, wenn ihre goldenen Früchte die Bäume schmücken. Die Früchte sind essbar und hier im Haut-Var recht süss. Der Baum selbst wird immer seltener, da sein Hartholz sehr begehrt ist.

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Früchte am Speierling-Baum

Der Weg ist nie ganz flach. Nach 800 Metern sanfter Steigung erreichen wir jedoch eine Lichtung mit der Zisterne AUP17. Gleich dahinter weist ein Wegweiser rechts zum Croix des Pins.

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Zisterne AUP17 am Chemin de la Croix des Pins

Hier befinden wir uns auf einem naturbelasseneren Pfad. Er schlängelt sich über das Kalksteingelände und führt schliesslich hinab vor zum Kreuz.

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Der Weg zum Kreuz Croix des Pins

Da sind wir, das zweite Ziel des Tages ist erreicht.

In der Mitte des Kreuzes befindet sich ein flacher, ovaler Spiegel. Wir wissen nicht, ob es zu einer bestimmten Jahreszeit einen besonderen Lichtstrahl reflektiert. An den Enden des Querbalkens befinden sich LED-Leuchten, die von kleinen Solarzellen gespeist werden. So ist das Kreuz nachts schwach von der Ebene und von Aups sichtbar.

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Alex am Croix des Pins

Unter dem Kreuz eröffnet sich ein 180-Grad-Panoramablick nach Süden. Unten rechts liegt Aups.

Die beiden markanten grünen Berge in der Mitte sind der Gros Bessillon und der Petit Bessillon. Unmittelbar dahinter erheben sich die Sainte-Baume und der Mont Aurélien. Noch weiter in der Ferne könnte die Chaîne de l'Étoile zu sehen sein. Die markante Kuppel rechts ist die Sainte-Victoire, von Osten aus gesehen. Links, etwas diffuser, liegt das Massif des Maures.

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Blick auf das Zentrum von Aups von der Croix des Pins

Abschnitt 3: Croix des Pins - Aups

2,9 km ... 20 m 345 m mittel

10% mittelschwere Wege, wenig Markierung

15% zerfurchte Forststrassen, ohne Markierung

35% mittelschwere Wege, schlechte Markierung

<5% Weg in einer Höhle, ohne Markierung

25% Forststrassen, schlechte Markierung

5% leichte Wege, ohne Markierung

10% befestigte Nebenstrassen Stadt, ohne Markierung

Die Anhaltspunkte

  • Kreuz Croix des Pins, 815 m
  • Wassertank AUP17, 835 m
  • Chemin de la Croix des Pins, 650 m
  • Chapelle de la Trinité, 560 m
  • Kirche in Aups, 495 m

Der Abstieg ist etwas schneller als der Aufstieg. Wir kreuzen mehrere bekannte Wege vom Aufstieg.

Vom Kreuz führt ein Pfad direkt bergab, der jedoch schwer zu finden und weiter unten stark zugewachsen ist. Wir konnten ihn weder 2015 noch 2026 finden. Sollte man doch durchkommen: an der Forstrasse rechts, eine weite Rechtskurve und eine engere Linkskurve ausgehen und in der folgenden Rechtskurve links auf breitem Pfad hinab wie im Bild weiter unten.

Also gehen wir besser vom Kreuz Croix des Pins zurück zum Weg mit dem Wassertank AUP17 und biegen links ab.

Nun müssen wir einen Pfad finden, der etwa 425 Meter hinter der Zisterne AUP17 nach links abzweigt. Es gibt mindestens zwei, und der sichtbarste ist weder auf der IGN-Karte noch auf einer anderen Karte verzeichnet. Folge zunächst einer langen Rechtskurve. Dann führt der Weg nach Westen. Als Nächstes kommt eine Linkskurve. Der auf der IGN-Karte eingezeichnete Pfad sollte direkt danach links sein, aber wir haben ihn nicht gefunden.

Gehe also weiter und so kommst du zu einer zweiten kurzen Linkskurve. Der Weg verläuft nun leicht geschwungen, und kurz vor einer Rechtskurve halte Ausschau nach einem Steinhaufen und einem Pfad links.

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Steinhaufen mit direktem Abstieg nach links Richtung Saint-Marc

Im Jahr 2015 war dieser nach Süden führende Pfad mit roten Punkten auf Steinen am Boden und an einigen Bäumen markiert. 2026 waren diese Markierungen nicht mehr sichtbar. Daher empfiehlt es sich, den GPS-Track im Header dieser Seite zu verwenden.

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Beginn des Abstiegs links der Forststrassebei 820 m Seehöhe

Der Pfad führt nun in einen höheren Wald, und die Wegführung wird deutlicher.

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Rote Markierung des Weges zwischen dem Bergrücken und dem Südwesthang

Wir erreichen einige Felsen im Wald, hinter ihnen beginnt der eigentliche Abstieg.

Weiter unten wendet sich der Pfad nach Südwesten, und wir erreichen bald eine Forststrasse, die wir überqueren müssen.

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Weg im Wald

Dies ist der Chemin de la Croix des Pins auf 650 Metern Höhe. Er verläuft hier am Südhang der Montagne des Espiguières entlang.

Die Weggabelung ist etwas versetzt. Von oben kommend, muss man sich links halten.

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Zu überquerender Forststrasse

Der Pfad führt hinab durch einen noch dichteren Wald. Er ist kaum mit einem Auto befahrbar. Es gibt keine Wegmarkierungen.

Wir kommen durch eine enge Linkskurve und erreichen dann die Einfahrt zu einem Haus. Oben links befindet sich die Chapelle St. Marc, sie liegt auf Privatgrundstück, direkt neben dem alten Kirchengebäude steht eine Villa. Wir dürfen sie nicht betreten.

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Pfad, der neben der Saint-Marc-Kapelle hinabführt

Wenn man sich auf der Höhe des Tors recht hält, sieht man eine Trockenmauer. Folge dieser Mauer, und etwas weiter in der Felswand findest du eine weitere Öffnung. Bald erreichen wie ein offenes Eisentor. Es führt in einen dunklen, schmalen, etwa fünfzehn Meter langen Gang, der wohl als Keller diente.

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Zugang zur Höhle von Saint-Marc

Wir gehen weiter auf dem Betonweg zwischen den Felsen und steigen hinab zum Pfad, der an den Haupthöhlen entlangführt. Biege hier rechts ab.

Wir kommen erneut unter der Grotte des Fées und auch unter der Chapelle Sainte Trinité vorbei.

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Betonstrasse, die unterhalb der Saint-Marc-Kapelle hinabführt

Wir gehen jedoch nicht zur zur Kapelle hoch, sondern nehmen den Weg links bergab, dies ist der Chemin de Sainte-Magdeleine.

Hundert Meter weiter unten erreichen wir eine Weggabelung. Wir gehen geradeaus weiter auf einem Pfad, der dann nach links abbiegt. Wir bleiben auf dem bergab führenden Weg.

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Kreuzung unterhalb der Chapelle Sainte-Trinité

Dieser Weg führt uns zu einem schmalen, asphaltierten Weg, auf dem wir weiter bergab gehen.

Dieser Weg verläuft eben, und wir gehen schliesslich an dieser Mauer entlang.

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Chemin Ste. Magdeleine

Wir erreichen eine Kreuzung mit der Strasse, die Aups nördlich umgeht, hier herrscht oft starker Verkehr. Wir überqueren die Strasse am Fussgängerüberweg.

Photo von phjarry - mapillary unter der Lizenz CC BY-SA 4.0 am Stichtag 14. Juni 2026 hier ebenso übernommen. Vervielfältigung möglich bei Nennung der Autoren und Anwendung ebendieser Lizenz. (id8942)
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Strassenkreuzung nördlich des Zentrums von Aups

Wir betreten die Altstadt und gehen die Rue des Gomberts geradeaus entlang. Unten angekommen, biegen wir rechts ab.

Photo alle Rechte vorbehalten © von André M. Winter. Photo aufgenommen für Provence-Guide.Net während unseren Recherchen 2015 vor Ort.
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Rue des Gomberts

Unmittelbar danach biegen wir links in die Rue du Pontillac ein.

An der Ecke befindet sich ein Brunnen, der früher die Wasserversorgung dieses Stadtteils sicherstellte.

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Rue Martin Biagini

Wir gehen nach der Rue du Pontillac geradeaus weiter und erreichen die Ecke mit dem Maison de la Truffe, dem Ausgangspunkt unserer Tour.

Photo alle Rechte vorbehalten © von André M. Winter. Photo aufgenommen für Provence-Guide.Net während unseren Recherchen 2026 vor Ort.
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Ankunft im Zentrum von Aups bei der Maison de la Truffe

Quelle und weiterführende Info

Mit guten topographischen Wanderkarten ist man besser unterwegs: Diese Tour befindet sich auf der Karte IGN "Aups, Salernes", Massstab 1:25000, 3443OT.

Wenn du dich nicht mit einer Papierkarte herumschlagen willst, kannst du auch auf Karten-Apps am Handy zurückgreifen. Einerseits handelt es sich um die App Cartes IGN des amtlichen Kartendienstes. Allerdings benötigt es Zugang zum Datennetz und das ist in Schluchten oder abgelegenen Orten manchmal schwierig.

Alternativ kann man Apps nutzen, die Daten direkt auf dem Gerät speichern. Sie sind im Allgemeinen nicht kostenlos, kosten aber nicht viel. Wir verwenden hauptsächlich OSMAnd, Hier ist es möglich, Konturlinien, Reliefschattierungen, Markierungen und andere hinzuzufügen. Um diese Daten auf dem Handy zu speichern, benötigt man viel Platz.

Natürlich braucht es auch Zugang zu Satelliten für das GPS-Signal mit jeder App. In einigen Schluchten ist dies nicht der Fall. Verlasse dich daher nicht auf die angezeigte Position, sondern lies die Karte auf dem Handy so, wie du sie auf Papier lesen würdest. Die meisten Apps sind für Android und iPhone verfügbar. Die Anwendungen ermöglichen es in der Regel, die zurückgelegte Strecke aufzuzeichnen und auch die angebotenen GPS-Dateien zu jeder unserer Wanderungen einzublenden.

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Oliven an den Olivenbäumen

Hinweis

Die Informationen zu diese Wanderung wurden mit grösster Sorgfalt 2026 erhoben. Trotzdem erfolgen alle Angaben ohne Gewähr. Solltest du Fehler finden, kontaktiere bitte den Autor der Webseite, Danke!