Das Château du Barroux und die St. Christophe-Kapelle
Ein Besichtigung und eine kurze Wanderung für die Aussicht
Spaziergang
einfach
2 h
ja
nein
Unterstand
Spaziergang
Einführung
Le Barroux ist ein kleines Dorf, eingebettet zwischen dem majestätischen Mont Ventoux und den Dentelles de Montmirail. Due Burg ist wunderschön restauriert und unbedingt einen Besuch wert. Anschliessend können wir den Hügel hinabsteigen und einen anderen besteigen, der von einer Kapelle gekrönt wird und einen herrlichen Blick zurück auf Le Barroux und seine Burg auf dem Gipfel bietet.
Diese grosse Festung stammt aus dem 12. Jahrhundert. Sie war ursprünglich im Besitz der Familie Baux. Bis ins 18. Jahrhundert wurde sie umgebaut, und seither hat das Bauwerk nur wenige Veränderungen erfahren. Heute befindet sich die Burg in Privatbesitz und wird progressiv renoviert. Besichtigungen sind jedoch möglich.
Die Fakten
2,4 km Gesamtstrecke
2 h Gehzeit
120 m Gesamthöhenunterschied
Orientierung einfach
Markierung 80% der Strecke
60% befestigte Nebenstrassen Stadt
20% Forststrassen
10% leichte Wege
10% innen
Gefahren keine
Kinder ja
praktisch Picknick-Zeug
notwendig Trekkingschuhe, Wanderausrüstung und Wasser
GPS-Koordinaten (WGS84) des Start- und Endpunkts 44.1390322119429,5.101623122321033
Öffentliche Verkehrsmittel
Zwischen Avignon und Carpentras verkehrt eine Regionalbahn; weitere Informationen finden Sie unter TER PACA (nur französisch).
Von Carpentras fahren Busse nach Malaucène, etwa sechsmal täglich in jede Richtung. Achten Sie auf die Linie K unter Trans'CoVe (nur französisch).
Steigen an der Haltestelle Louise Raymond aus, gehen zur oberen Strasse hinauf und gehe in Richtung Dorf vor. Kurz vor den ersten Häusern führt ein Weg zum Parkplatz des Schlosses rechts hoch. Dies ist der Ausgangspunkt.
Zufahrt mit dem Auto
Le Barroux liegt zwischen Vaison-la-Romaine im Norden und Carpentras und Avignon im Süden. Von Norden kommend geht es durch Malaucène, ohne in Richtung Mont Ventoux zu fahren. Der nächste Ort ist Le Barroux. Fahre von Norden in das Dorf. Folge der Beschilderung zum Château du Barroux, danach geht es bald zum Parkplatz links.
Sinnvolle Parkplätze
Parke auf dem neu angelegten unteren Parkplatz und nicht weiter oben, da am Ende der Tour zum diesem Ausgangspunkt zurückkehren.
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Südöstlicher Eckturm des Château du Barroux
Tipps
Die freie Besichtigung kostet EUR8.50 pro Person (Stand 2026). Der Zugang ist täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr möglich, mit einer Pause von 13:00 bis 14:00 Uhr in der Nebensaison. Im Januar geschlossen.
Es werden auch Käse- und Whisky-Verkostungen angeboten. Der Whisky wird seit 2025 hergestellt. Die Grundzutaten wie Einkornweizen und Gerste werden von den Besitzern selbst angebaut. Der Shop befindet sich ebenfalls im Empfangsbereich.
Diese Tour ist sehr kurz, aber in den wärmeren Monaten kann es hier sehr heiss werden, sodass wir trotzdem ins Schwitzen kommen werden.
Die ganze Region ist eine Zone mit hohem Waldbrandrisiko. Im Sommer aber auch in anderen Saisonen zu Zeiten mit grosser Trockenheit oder bei starkem Wind, kann der Zugang zu den Waldgebieten reglementiert sein. Folglich können die Strassen für den Verkehr gesperrt sein und/oder die Wege für Wanderer verboten werden. Aktuelle Auskunft: Karte zum Zugang zu den Wäldern im Département Vaucluse (nur französisch). Die Karte zeigt die Farben Grün, Gelb, Orange und Rot, die den Gefahrenstufen entsprechen.
Die Abschnitte
- Besuch des Château du Barroux
- Hin und Zurück zur Kapelle St. Christophe
- Durch das Dorf Le Barroux zurück
Abschnitt 1: Château du Barroux
➙ 0,7 km ... 1 h ➚ 25 m ➘ 10 m ↝ einfach
30% leichte Wege, ohne Markierung
35% innen, wenig Markierung
35% befestigte Nebenstrassen Stadt, ohne Markierung
Die Anhaltspunkte
- Parkplatz Château du Barroux, 320 m
- Château du Barroux, 345 m
- Chemin du Barry, 330 m
Wir gehen direkt zur Burg hinauf, um sie zu besichtigen.
Auf dem unteren Parkplatz des Château du Barroux befinden sich Toiletten. Gleich dahinter beginnt ein kleiner Pfad, der oberhalb der Häuser entlangführt und dann nach rechts abbiegt.
Von hier aus ist das Schloss gut zu sehen, diese Seite sonst nicht so leicht zu sehen.
Wir halten uns weiter rechts und gelangen zur Strase, die links zum Schloss hinaufführt.
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Die Burg von Le Barroux, von Nordosten gesehen
Wir passieren das erste Tor der Schlossbefestigung und erreichen den Eingang zum Innenhof.
Werke von Sandrine Guilbot, auch Sandrot, sind an verschiedenen Stellen ausgestellt. Neben dem Eingang befindet sich der Tiger T18 in kühlen Farben.
Im Inneren wird der Eintritt eingehoben.
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Eingang zur Burg von Le Barroux
Zuerst bewundern wir den Hauptinnenhof. Er ist das Ergebnis der kombinierten Architektur des Gebäudes.
Die Loggia verbindet einen Turm mit einem späteren Wohnflügel.
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Loggia des Hauptinnenhofs der Burg von Le Barroux
Die mittelalterliche Wehrtradition ist in Form des quadratischen Bergfrieds im Hauptinnenhof noch immer präsent.
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Quadratischer Bergfried der Burg von Le Barroux
Wie bereits erwähnt, investieren die heutigen Besitzer auch in die Whiskyproduktion. Dies umfasst die Rohstoffgewinnung bis zur Abfüllung. Das Schloss verfügt zudem über einen erlesenen Keller mit französischen Whiskys, die auch vor Ort erworben werden können.
Brennereiführungen sind nur nach vorheriger Reservierung möglich. Diese Führungen beinhalten einen Besichtigung des Schlosses.
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Verkauf von französischem Whisky an der Rezeption
Die Kapelle Notre-Dame la Brune ist durch das südliche Nebentor zugänglich.
Durch dieses Tor gelangt man zur Kapelle sowie zu einer Terrasse mit einem wunderschönen Blick auf das Dorf Le Barroux.
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Südliches Nebentor der Burg von Le Barroux
Die Schlosskapelle wurde Ende des 16. Jahrhunderts erbaut.
Das kleine Gebäude ist von bescheidenen Ausmassen. Das Kirchenschiff hat drei Joche und eine halbrunde Apsis.
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Kirchenschiff der Kapelle Notre-Dame la Brune
Die Kapelle wurde in den 1980er Jahren aus Sicherheitsgründen geschlossen. Ihr Zustand verschlechterte sich trotz mehrerer Restaurierungsversuche.
Die Wandmalereien entstanden zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert. Sie bedecken das gesamte Gebäude.
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Seitenkapelle der Kapelle Notre-Dame la Brune
Die Südostterrasse bietet einen Panoramablick über das gesamte Dorf Le Barroux.
Wir kommen am Ende der Tour durch das Dorf.
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Blick von der Südostterrasse der Burg von Le Barroux auf das Dorf
Die kleine Terrasse befindet sich vor einem Eckturm und dem Glockenturm der Kapelle, der einem überdachten provenzalischen Brunnen ähnelt.
Anschliessend kehren wir in den Innenhof zurück, um unsere Besichtigung im Inneren des Gebäudes fortzusetzen.
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Südostterrasse der Burg von Le Barroux
Die Wendeltreppe führt hinauf zu einer funktionalen und zugleich kunstvoll gestalteten Kuppel.
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Kuppel über der grossen Wendeltreppe
Einer der ersten Räume erzählt die Geschichte des Gebäudes vom 12. Jahrhundert bis heute.
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Geschichte der Burg von Le Barroux
Das Gebäude wurde während der Französischen Revolution geplündert und diente über 150 Jahre als Steinbruch.
In den 1930er Jahren wurden die Schäden dokumentiert. Das Foto stammt aus dieser Zeit. Ein neuer Besitzer begann mit Restaurierungsarbeiten, die durch den Zweiten Weltkrieg unterbrochen wurden.
Die nationalsozialistischen Truppen besetzten das Schloss. Am 21. August 1944, als Vergeltung für Angriffe der französischen Streitkräfte des Inneren (FFI) nahe des Dorfes an der Strasse nach Malaucène, setzten die Deutschen die Burg in Brand. Sie brannte zehn Tage lang aus.
Fünfzehn Jahre lang waren die verkohlten Ruinen nur notdürftig zugemauert, und niemand nahm sich der Herausforderung der Restaurierung an.
Von 1959 bis 1990 investiert die Militärärztin Rose-Léone Mouliérac Lamoureux viel in die Burg, die heute besichtigt werden kann.
Foto der Burg von Le Barroux vor den ersten Renovierungsarbeiten in den 1930er Jahren
Wir können zwei grosse historische Räume besichtigen.
Es gibt jedoch auch private Gemächer, die nicht öffentlich zugänglich sind. Aufgrund der Geschichte des Schlosses sind keine originale historische Möbel erhalten geblieben.
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Audienzsaal der Burg von Le Barroux
Die Fenster sind besonders gross. Dies ist zweifellos auf die zahlreichen Umbauten zurückzuführen.
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Am Fenster des Audienzsaals der Burg von Le Barroux
Offensichtlich wurden die Steine dieses Türrahmens aus Bauschutt heraus wieder zusammengesetzt.
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Durchgang zum Garenne-Saal
Die Räume sind recht leer.
Fotografien veranschaulichen die Herstellung der Grundzutaten für Whisky.
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Der Garenne-Saal des Château du Barroux
Graffiti aus dem 19. und 20. Jahrhundert sind in einem Eckturm erhalten.
Offenbar blieb dieser Turm von Plünderungen, von Phasen der Vernachlässigung und vom letzten Brand verschont.
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Graffiti im Eckturm des Garenne-Saals
Diese ursprünglich zur Verteidigung genutzte Terrasse war in den Wehrgang integriert.
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Die Westterrasse des Château du Barroux
Wir beendeten die Besichtigung des Schlosses und verlassen es durch dasselbe Tor, durch das wir gekommen sind.
Wir nehmen jedoch kurz nach Verlassen des Geländes den Weg nach links. Dieser führt uns zum oberen Parkplatz.
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Nordostterrasse des Château du Barroux
Wenn wir das Tor zum Barry sehen, halten Sie Ausschau nach dem Betonweg, der nach rechts hinunterführt, er ist auf diesem Foto nicht zu sehen, aber auf dem nächsten sehr deutlich.
Barry ist der Wohnbereich innerhalb der mittelalterlichen Burgmauern.
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Zugang zu den Häusern innerhalb der Mauern des Château du Barroux
Abschnitt 2: Chapelle St. Christophe
➙ 0,8 km ... 20 min ➚ 35 m ➘ 60 m ↝ mittel
75% befestigte Nebenstrassen Stadt, wenig Markierung
25% Forststrassen, wenig Markierung
Die Anhaltspunkte
- Chemin du Barry, 330 m
- Avenue de Verdun, 285 m
- Kapelle St. Christophe, 315 m
Wir besteigen die Kuppe eines Hügels in südwestlicher Richtung und geniessen einen wunderschönen Blick zurück in Richtung Schloss.
Wir gehen diese steile Betonstrasse in nordwestlicher Richtung hinunter.
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Abstieg des Chemin du Barry
Unten angekommen, biegen wir links ab und gehen ein paar Meter weiter wieder rechts.
Es geht nach wie vor bergab.
Rue du Pré und Rue de la Peratoure
Die Rue de la Peratoure führt uns zu einem kleinen Kreisverkehr, wo wir scharf links auf den Chemin Carre abbiegen.
Der Hang ist nun weniger steil, und wir gehen ein Stück länger ohne abzubiegen.
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Kreisverkehr und Chemin Carre
Nun folgt eine letzte scharfe Kurve im Ort: rechts auf die Avenue de Verdun. Es geht immer noch bergab.
Chemin Carré und Avenue de Verdun
Wir erreichen die auf dem Foto gezeigte Kreuzung. Wir gehen geradeaus bergauf auf dem Waldweg.
Dies ist der direkte Aufstieg zur Kapelle St. Christophe. Hier steigen wir danach auch wieder ab.
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Avenue de Verdun und Weg zur St.-Christophe-Kapelle
Auf dem Gipfelplateau des kleinen Hügels stehen ein grosses Kreuz und eine kleine Kapelle.
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Das Kreuz und die St.-Christophe-Kapelle
Das Kirchenschiff ist durch ein Gitter abgetrennt, sodass man den schlichten Innenraum gut erkennen kann.
Leider gibt es keine historischen Informationen über diese im Wald versteckte Kapelle. Sie könnte aus dem 17. Jahrhundert stammen, die einzige verfügbare Quelle nennt jedoch 1860 als Baujahr.
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Die St.-Christophe-Kapelle
Die Kapelle wurde jedenfalls kürzlich renoviert.
Der Innenraum ist sehr schlicht und eher naiv gestaltet.
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Apsis und Altar der St.-Christophe-Kapelle in Le Barroux
Blickt man nach Westen, sieht man zwischen hier und Beaumes-de-Venise einige Hügel. Unmarkierte Pfade führen dorthin.
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Le Graveyron und der Piè Logier von der St.-Christophe-Kapelle gesehen
Auf dem Rückweg hinunter in das Tal hat man stets einen Blick auf das Château du Barroux.
Das Foto oben auf der Seite wurde ebenfalls von diesem Weg aus aufgenommen. Man sieht die Südseite des Schlosses mit der davorliegenden Kapelle.
Im Tal angekommen, gehen wir hinauf zur nächsten Kreuzung und folgen der Strasse geradeaus weiter.
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Das Château du Barroux und der Mont Ventoux
Abschnitt 3: Le Barroux Village
➙ 1 km ... 40 min ➚ 60 m ➘ 50 m ↝ einfach
25% Forststrassen, wenig Markierung
70% befestigte Nebenstrassen Stadt, wenig Markierung
10% leichte Wege, ohne Markierung
Die Anhaltspunkte
- Kapelle St. Christophe, 315 m
- Avenue de Verdun, 285 m
- Place de la Croix, 315 m
- Place Philémon Piquet, 320 m
- Parkplatz Château du Barroux, 320 m
Wir kehren zum Ausgangspunkt zurück, indem wir das Dorf Le Barroux durchqueren.
Wir erreichen diese Kreuzung über die Avenue de Verdun und gehen dort geradeaus bergauf in die Rue René Char weiter.
Wir folgen dieser Strasse bis zur nächsten offensichtlichen Kreuzung. Dort biegen wir links vor einer grossen grünen Hecke in die Rue des Écoles ein.
Avenue de Verdun und Rue René Char
Die Rue des Écoles führt uns zu diesem kleinen Platz, der hauptsächlich als Parkplatz genutzt wird. Wir gehen die enge Strasse bergauf in Richtung Kirche.
Rue des Écoles und Rue de l'Église
Von der Gasse aus können wir die Westfassade der Kirche sehen.
Die Kirche Saint-Jean-Baptiste in Le Barroux stammt aus dem 14. Jahrhundert.
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Die Rue de l'Église du Barroux
Der quadratische Glockenturm besitzt eine aussenliegende Treppe, die zum Campanile aus dem 16. Jahrhundert führt.
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Der Glockenturm von Le Barroux
Auch der obligatorische Brunnen der Provence ist vorhanden. Er wurde ebenfalls wunderschön restauriert.
Er ist sehr schlicht, da der Stadt bereits 1842 das Geld für seinen Bau fehlte. Zuvor gab es nur zwei Brunnen in 600 Metern Entfernung, deren Wasserqualität schlecht war. Als gute Quelle galt damals Saint-Andéol. Da sie über vier Kilometer entfernt lag, musste ein Aquädukt gebaut werden, um das Wasser herbeizuleiten. Die Gemeinde musste dafür Land verkaufen, und der Prozess zog sich in die Länge. Die Arbeiten wurden erst 1847 abgeschlossen. 1903 musste der Aquädukt aufgrund eines schwerwiegenden Defekts, der zu erheblichem Wasserverlust führte, repariert werden. Ab 1980 blieb der Brunnen wegen stark beschädigter Rohre trocken. Er wurde schliesslich 1997 repariert und wieder in Betrieb genommen.
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Der Grosse Brunnen von Le Barroux
Das Hôtel-Dieu ist ein ehemaliges Krankenhaus. Das Gebäude befindet sich heute in Privatbesitz und kann gemietet werden.
Das Krankenhaus wurde 1770 durch eine Schenkung des Hauses samt einer Geldsumme zur Unterstützung der Armen gegründet.
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Das Krankenhaus von Le Barroux
In einer Sackgasse rechts vom Krankenhaus befindet sich eine bemerkenswerte alte Mühle. Durch das Gitter kann man einen Blick ins Innere werfen.
Der letzte Herr von Le Barroux weigerte sich, seine Mühle den Bürgern zugänglich zu machen. 1790, während der Französischen Revolution, beschloss die Stadt, die ehemalige Metzgerei des Dorfes in eine Gemeinschaftsmühle umzuwandeln. Dies erklärt, warum sich die Pressen im Inneren befinden, anders als beispielsweise in Carcès oder Cotignac in der Region Var. Die Mühle war bis 1853 in Betrieb.
Die Gasse der Gemeindemühle
Die Anlage besteht aus zwei Räumen. Im ersten Raum befindet sich eine Mühle mit einem vertikalen Mühlstein, der sich auf einem horizontalen dreht. Im zweiten Raum befinden sich mehrere Handpressen an der Wand.
Die Gemeindeölmühle von Le Barroux
Nun setzen wir unseren Weg auf dieser Strasse fort.
Wir passieren einige wunderschöne Dorfhäuser, die so typisch für die Region sind.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8434)
Gassen und Häuser im Zentrum von Le Barroux
Manche Hauseingänge zeugen von vergangenem Reichtum.
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Ein gut erhaltenes Tor in Le Barroux
Auch das Waschhaus ist typisch provenzalisch.
Es gibt jedoch einige Besonderheiten: Es liegt mitten im Dorf, was ungewöhnlich ist. Es hat ein Becken, das man fast umrunden kann. Und vorgelagert sind zwei Becken mit sauberem Wasser.
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Becken des Waschhauses von Le Barroux
Am nördlichen Dorfrand sehen wir einen Weg, der links bergauf zum Parkplatz führt.
Diejenigen, die zum Bus zurückkehren, gehen geradeaus und halten sich dann rechts.
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Nördlicher Ortsausgang und Zugang zum Parkplatz
Quelle und weiterführende Info
Mit guten topographischen Wanderkarten ist man besser unterwegs: Diese Tour befindet sich auf der Karte IGN "Carpentras", Massstab 1:25000, 3040ET.
Wenn du dich nicht mit einer Papierkarte herumschlagen willst, kannst du auch auf Karten-Apps am Handy zurückgreifen. Einerseits handelt es sich um die App Cartes IGN des amtlichen Kartendienstes. Allerdings benötigt es Zugang zum Datennetz und das ist in Schluchten oder abgelegenen Orten manchmal schwierig.
Alternativ kann man Apps nutzen, die Daten direkt auf dem Gerät speichern. Sie sind im Allgemeinen nicht kostenlos, kosten aber nicht viel. Wir verwenden hauptsächlich OSMAnd, Hier ist es möglich, Konturlinien, Reliefschattierungen, Markierungen und andere hinzuzufügen. Um diese Daten auf dem Handy zu speichern, benötigt man viel Platz.
Natürlich braucht es auch Zugang zu Satelliten für das GPS-Signal mit jeder App. In einigen Schluchten ist dies nicht der Fall. Verlasse dich daher nicht auf die angezeigte Position, sondern lies die Karte auf dem Handy so, wie du sie auf Papier lesen würdest. Die meisten Apps sind für Android und iPhone verfügbar. Die Anwendungen ermöglichen es in der Regel, die zurückgelegte Strecke aufzuzeichnen und auch die angebotenen GPS-Dateien zu jeder unserer Wanderungen einzublenden.