Runde zwischen Cucuron und Vaugines
Besuch der Dörfer und zwei verschiedene Wege durch die Weinberge südlich des Luberon
MTB tour
sehr leicht
3 h
ja
ja
nein
1 % der Strecke
Einführung
Die Weinfelder südlich des Luberon sind flach und daher ideal zum Radfahren. Allerdings gibt es Stufen im Gelände, die man mit dem Auto nicht sieht. Die Route steigt und fällt teilweise öfter um zehn Meter oder mehr, was man am Ende der Tour deutlich in den Beinen spürt. Auf dem Streckenplan sieht man zwar schnellere Wege, aber darum geht es hier nicht. Lasst uns durch die Weinfelder, Olivenhaine und Kirschbäume radeln. Die Tour startet in Cucuron, da dieses Dorf grösser ist. Vaugines ist zwar nett, aber ausserhalb des Rathausplatzes recht verschlafen.
Die Fakten
11,7 km Gesamtstrecke
3 h Dauer der Bewegung
210 m Gesamthöhenunterschied
Orientierung leicht
Markierung 30% der Strecke
45% Feldwege
25% befestigte Nebenstrassen Stadt
20% befestigte ruhige Nebenstrassen
5% im Bachbett
<5% zerfurchte Forststrassen
<5% Treppen
<5% leichte Wege
Gefahren Hitze im Sommer
Kinder ja, aber es ist lang
praktisch Picknick-Zeug
notwendig Hardtail Mountainbike und Wasser
GPS-Koordinaten (WGS84) des Start- und Endpunkts 43.77059491003474,5.441245952317748
Öffentliche Verkehrsmittel
Cucuron ist über zwei unterschiedliche Buslinien mit dem Busbahnhof Cadenet verbunden. Die Bushaltestelle befindet sich im Nordosten, daher beginnt die Tour im Verlauf des Abschnitts 1 und führt in Richtung Zentrum. Informationen und Fahrpläne finden Sie unter Zou! (nur französisch).
Zufahrt mit dem Auto
Cucuron und Vaugines sind zwei benachbarte Dörfer südlich des Luberon-Gebirgszugs und nördlich der Durance. Wir befinden uns ungefähr zwischen Oraison und Cavaillon. Die schnellste Anfahrt erfolgt über die Autobahn A51 und die Ausfahrt Pertuis. Folge zunächst der Beschilderung nach Cadenet, dann nach Cucuron. Von Villelaure aus folge der Strasse D37 in Richtung Ansouis. Umfahre Ansouis und biege dann auf die Strasse D57 zurück in Richtung Cucuron ab. Wir erreichen eine Kreuzung, an der Cucuron 1 Kilometer links ausgeschildert ist.
Sinnvolle Parkplätze
Wenn du am oben beschriebenen Ankunftspunkt in Cucuron bist, fahre am Ortsschild und einer Brücke vorbei und biege dann sofort links auf den Chemin de la Ferrage ab. Folge dieser einspurigen Strasse bis zum Parkplatz mit Toiletten und einem Sportplatz. Dies ist der Startpunkt der Tour.
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Olivenbäume entlang der Traverse du Bosquet
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Der Markt von Cucuron am Teichrand
Tipps
In einigen Abschnitten kann es sehr heiss werden. Vermeide Fahrten zwischen dem frühen Nachmittag und dem Abend in den wärmeren Monaten.
Die ganze Region ist eine Zone mit hohem Waldbrandrisiko. Im Sommer aber auch in anderen Saisonen zu Zeiten mit grosser Trockenheit oder bei starkem Wind, kann der Zugang zu den Waldgebieten reglementiert sein. Folglich können die Strassen für den Verkehr gesperrt sein und/oder die Wege für Wanderer verboten werden. Aktuelle Auskunft: Karte zum Zugang zu den Wäldern im Département Vaucluse (auch englisch). Die Karte zeigt die Farben Grün, Gelb, Orange und Rot, die den Gefahrenstufen entsprechen.
Die Abschnitte
- Cucuron und seine Umgebung.
- Fahrt und Besuch von Vaugines.
- Über die Feldwege weiter südlich nach Cucuron zurück.
Abschnitt 1: Cucuron
➙ 4,3 km ... 1 h ➚ 80 m ➘ 60 m ↝ einfach
↙ Farben der Teilstrecken wie MTB-Wertung aber ohne Dauer.
10% befestigte Nebenstrassen Stadt, ohne Markierung
25% Feldwege, ohne Markierung
20% befestigte ruhige Nebenstrassen, wenig Markierung
5% Feldwege, ohne Markierung
20% befestigte Nebenstrassen Stadt, wenig Markierung
<5% leichte Wege, ohne Markierung
↖ Fahrrad stehen lassen und zu Fuss erkunden
<5% befestigte Nebenstrassen Stadt, ohne Markierung
<5% Treppen, ohne Markierung
5% befestigte Nebenstrassen Stadt, ohne Markierung
<5% Treppen, ohne Markierung
10% befestigte Nebenstrassen Stadt, ohne Markierung
Die Anhaltspunkte
- Parking de la Ferrage, 315 m
- Rue Albert Donadieu, 340 m
- Chemin de la Billadouire, 335 m
- Burg Château de Cucuron, 365m
- Rue de l'Horloge, 345 m
- Turm Tour Sus Pous, 360 m
- Wasserbecken Bassin de l'Étang, 345 m
Wir erhaschen zunächst einen kurzen Blick auf einen Teil des Dorfes Cucuron und begeben uns dann gleich auf eine Rundfahrt durch die Weinfelder am Fusse des Luberon. Anschliessend kehren wir für einen ausführlicheren Besuch nach Cucuron zurück.
Vom Parkplatz aus sollten wir links abbiegen. Wenn du jedoch Ende Mai hier biest, findest du rote Maulbeeren an dem grossen Baum rechts am Strassenrand.
Diese Beeren sind essbar und nicht so süss wie andere Früchte.
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Früchte am Maulbeerbaum
Trotz des Einbahnschildes biegen wir links ab, sobald wir den Parkplatz verlassen.
Oben befindet sich dasselbe Schild, jedoch mit dem zusätzlichen Hinweis Ausgenommen Radfahrer.
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Chemin de la Ferrage
Wir erreichen oben eine stärker befahrene Strasse. Wir überqueren sie und biegen dann rechts ab.
Ja, es ist wieder eine Einbahnstrasse, aber Radfahrern sollte man die Mühe ersparen, sich durch dieses Labyrinth zu kämpfen, ignorieren wir also dieses Schild. Schliesslich fahren wir die Rue des Vaureilles hinauf.
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Der Chemin de la Ferrage erreicht den Boulevard du Sud
Oben angekommen, erreichen wir eine Kreuzung mit Parkplatz, kurz davor fahren wir jedoch in die Rue Albret Donnadieu hinab.
Wir passieren kleine Dorfhäuser.
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Kreuzung unter dem Kirchplatz
Aufgrund des Höhenunterschieds erreichen wir eine leicht versetzte Kreuzung.
Tatsächlich müssen wir geradeaus auf dem Chemin de la Billadouire weiterfahren. Dieser Weg ist nicht mehr asphaltiert.
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Biege auf den Chemin de la Billadouire ab
Nach dem letzten Haus halten wir uns links, und der Feldweg wird etwas unwegsamer.
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Der Chemin de la Billadouire führt durch die Felder
Es ist ein sehr angenehmer Streckenabschnitt mit Weinfelden auf der einen und Getreidefeldern auf der anderen Seite.
Etwas weiter vorn erstrecken sich auch Olivenhaine.
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Alex am Chemin de la Billadouire
In der Ferne liegt die gesamte grüne Kette des Grand Luberon.
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Der Luberon vom Chemin de la Billadouire aus gesehen
Unser Feldweg führt uns zurück auf eine kleine Landstrasse.
Wir biegen links ab und beenden damit unseren Ausflug östlich von Cucuron.
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Biege auf den Chemin d'Apt ab
An der nächsten Kreuzung biegen wir erneut links ab und kehren nach Cucuron zurück.
Ein Schild weist auf die Ölmühle Moulin Oliversion hin, wo man lokales Olivenöl in verschiedenen Sorten und andere regionale Produkte findet.
Einst gab es in der Gemeinde Cucuron bis zu neun Olivenölmühlen, und das Dorf trug lange den Beinamen Cucuron-les-Olivettes. Die Fröste im Winter 1956 zerstörten die meisten Olivenhaine, die daraufhin durch Weinberge ersetzt wurden. Nur eine Mühle ist übrig geblieben, die auch Olivenöl für andere Olivenbauern presst. Die Qualität des Öls hängt vom Erntetermin, dem Reifegrad der Oliven und der Lagerzeit zwischen Ernte und Pressung ab. Hier werden die Sorte Aglandau mit ihrem Artischockenaroma und die Sorte Verdale de Carpentras, aus der hauptsächlich grüne Tafeloliven hergestellt werden, angebaut.
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Biege auf den Chemin de Galon ab
Ein Stück weiter passieren wir ein Haus mit einem prächtigen, sogenannten bemerkenswerten Garten davor.
Das Anwesen ist nicht öffentlich zugänglich, es sei denn, man mietet dort Zimmer zu horrenden Preisen.
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Der Pavillon de Galon
Wir radeln dann einen kleinen Hügel entlang. Er ist etwa fünf Meter hoch und eine der vielen natürlichen Auffälligkeiten dieser Ebene am Fusse des Grand Luberon. Dieser Streifen besteht aus Kalkstein und ist unkultiviert, doch unten links wachsen Weinreben und Olivenbäume, und weiter oben gibt es auch Felder.
Kurz vor der Rückkehr nach Cucuron entdecken wir links diesen staubigen Weg. Wir fahren ihn hinunter in Richtung Friedhof.
Vor der Weggabelung stehen Bänke im Schatten.
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Abzweigung in den Chemin du Cimetière
Das Foto zeigt die typische Landschaft des südlichen Luberon: Weinberge, eine einsame Kiefer, Zypressen und ein kleiner Schuppen.
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Schuppen in den Weinfeldern von Cucuron
Wir passieren die Friedhofsmauer und biegen rechts ab, um ins Zentrum von Cucuron zu gelangen.
Hier befinden wir uns auf einer etwas stärker befahrenen Strasse.
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Kreuzung des Chemin du Cimetière und der Strasse D56
An der nächsten Kreuzung biegen wir links ab. Obwohl wir in einer Begegnungszone mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 20 km/h einfahren, müssen wir auf den Verkehr achten, da dies auch die nördliche Ortsumfahrung ist.
An der Kreuzung auf der rechten Seite befindet sich der Verkauf der Weingenossenschaft Louérion im südlichen Luberon. Die Weine hier sind günstiger als im Rest der Provence, aber genauso gut.
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Kreuzung des Cours Saint Victor und des Cours de Pourrières
Wir nähern uns dann den mittelalterlichen Stadtmauern mit dem schönsten erhaltenen Tor, dem Portail de l'Étang. Durch die beiden Öffnungen verliefen einst die Ketten der Zugbrücke. Das andere erhaltene Tor ist das Portail de Ginoux südlich des Zentrums.
Diese Wehranlage stammt aus dem 16. Jahrhundert. Sie bestand aus vier Toren und sechs Türmen, die durch eine 600 Meter lange und 9 Meter hohe Mauer verbunden waren. Näher am Schloss befindet sich ausserdem eine innere Mauer, die durch der Passage unter dem Uhrturm markiert ist.
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Portail de l'Étang
Wenn man rechts vom Tor entlanggeht, ohne es zu betreten, erreicht man schnell das Teichbecken Bassin de l'Étang. Dieser schattige Ort mit seinen grossen Platanen prägt das heutige Lebensgefühl von Cucuron.
Das Becken, heute ein malerisches Ort, diente einst als Wasserreservoir, das Quellwasser aus dem südlichen Luberon sammelte, um die Mühlen der Stadt zu versorgen. Ein erstes Becken für diesen Zweck stammt aus dem Jahr 1403. 1813 wurde das Gelände gestaltet und mit Platanen bepflanzt.
Hier findet man Bars, Cafés, Restaurants und eine Eisdiele. Auch der Markt in Cucuron findet hier statt. Wir kommen nach unserem Stadtbesuch hierher zurück.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8982)
Fahrrad am Bassin de l'Étang
Wir folgen der Hauptstrasse weiter zu dieser Rampe, die in die alten mittelalterlichen Mauern integriert ist.
Rechts vom Anstieg befinden sich ein Brunnen und ein Waschhaus, bekannt als Trou (Loch), das in die Gewölbe der Stadtmauer eingelassen ist.
Wir fahren wir die Haarnadelkurve hinauf und umrunden den Burghügel gegen den Uhrzeigersinn auf der Rue de l'Auro (Auro bedeutet Nordwind). Diese Strasse endet in einer Sackgasse für Autos, aber wir können die wenigen langen Stufen mit unseren Mountainbikes hinunterfahren und dann die Rue du Château aufwärts nehmen.
Wir erreichen eine Kreuzung mit Treppen. Wir umgehen diese, indem wir links in die Rue du Vieux Quartier abbiegen. So beginnen wir eine Umrundung des Hügels in entgegengesetzter Richtung. All dies, um die Treppen bergauf zu vermeiden.
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Die Rue L'Auro hinauf
Wir erreichen einen letzten Anstieg mit einer Absperrung. Es ist ratsam, die Fahrräder unten abzustellen. Oben befinden sich die Überreste der Burg.
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Rue du Vieux Quartier und hinauf zum Schloss
Von der Burg ist nur noch dieser rechteckige Turm mit seiner Wendeltreppe aus dem 14. Jahrhundert erhalten.
Unterhalb des Turms befindet sich eine Informationstafel, die die Schrecken der Pest von 1720 bis 1721 schildert.
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Der Bergfried Saint-Michel der Burg von Cucuron
Der erhöhte Standort bietet mehrere Aussichtspunkte auf beiden Seiten des Turms.
Auf dem Foto ist rechts der Uhrturm zu sehen. Wir kommen gleich daran vorbei.
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Blick von der Burg auf Cucuron
Im Hintergrund: ein Überrest der äusseren Mauer; wir kommen später zu diesem Turm.
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Der Turm Sus-Pous von der Burg von Cucuron aus gesehen
Die Bergkette des Grand Luberon begleitet uns auf dem gesamten Weg. Auch von hier aus können wir sie sehen.
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Der Luberon von der Burg von Cucuron aus gesehen
Wir kehren zur Absperrung unterhalb der Burgruine zurück, biegen rechts ab und fahren die Treppe mit langen Stufen zum Uhrturm hinab. Der Turm liegt etwas abseits der Treppe.
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Treppe hinunter zum Uhrturm
Kurz vor dem Turm sehen wir links einen Durchgang. Dies ist das sogenannte Haus der Königin Reine Jeanne.
Es handelt sich um eine Adelsresidenz aus dem späten 15. Jahrhundert. Gehen wir auch unter dem Durchgang hindurch, um die andere Fassade mit ihrem Treppenturm zu bewundern.
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Maison de la Reine Jeanne
Wir kehren um und gehen schliesslich unter dem Glockenturm hindurch.
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Hinab zur Passage unter dem Uhrturm
Hier der Blick zurück, mit einem Brunnen auf der rechten Seite.
Der Uhrturm war einst Teil der inneren mittelalterlichen Stadtmauer aus dem 13. Jahrhundert. Der Glockenturm mit der Uhr wurde 1541 über dem Tor errichtet.
Auf diesem Platz stand bereits seit 1595 ein Brunnen. Der heutige Brunnen mit dem Obelisken stammt aus dem Jahr 1857.
Der Uhrturm und der Brunnen auf dem Platz von Cucuron
Wir betreten den unteren Teil der Altstadt, der ab dem 17. Jahrhundert erbaut wurde.
Das Maison des Consuls, auch Maison Générat genannt, hat zwei imposante Fassaden.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8994)
La Maison des Consuls oder Maison Générat
Wir erreichen einen Platz, der durch die Verbreiterung der Rue de l'Église ensteht.
Die Terrasse lädt zum Verweilen ein, wir befinden uns jedoch erst am Anfang unserer Tour. Vielleicht kommen wir am Ende noch einmal hierher zurück?
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Hotel-Restaurant La Dame Jeanne in der Rue de l'Église
Der Weg steigt leicht zur Kirche an. Wir kommen an einem Waschhaus aus dem späten 19. Jahrhundert vorbei.
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Waschhaus in der Rue de l'Église in Cucuron
Am Ende dieser Strasse erreichen wir natürlich die Kirche.
Sie wurde Notre-Dame de Pous genannt, nach diesem Abschnitt der mittelalterlichen Stadtmauer.
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Kirche Notre-Dame de Beaulieu
Die 1292 erbaute Kirche ist mit ihren Spitztonnengewölben und Querbögen im provenzalisch-romanischen Stil recht gross. Apsis und Seitenkapellen sind im gotischen Stil gehalten. Die Orgel stammt aus dem Jahr 1614. Die übrigen Anbauten sind deutlich jünger und stammen grösstenteils aus dem 18. Jahrhundert.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8990)
Kirchenschiff Notre-Dame de Beaulieu
Wir verlassen die Kirche und sehen rechts diese Rampe. Man kann mit dem Mountainbike hinauffahren, aber es ist schwierig, Anlauf zu nehmen.
Oben angekommen, biegen wir rechts und dann sofort links ab.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8989)
Nehmen wir die Montée de Sainte Tulle
Wir stehen nun vor dem Turm Tour Sus Pou.
Er war Teil der äusseren Stadtmauer. Während der Kriege der Katholischen Liga Ende des 16. Jahrhunderts wurde dort eine Zitadelle errichtet. Mauer und Turm verfielen später, und die Dorfbewohner bargen die Steine. Der Turm wurde schliesslich durch seine Aufnahme in die Liste der französischen Nationaldenkmäler gerettet.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8988)
Turm Tour Sus Pous
Um näher heranzukommen, muss man sich ein Stück durch die Vegetation kämpfen.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8987)
Zum Turm
Dann kann man in die untere Kammer des Turms sehen, die keinen Zugang zum oberen Stockwerk hatte.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id9008)
Gewölbe im Tour Sus Pous
Von diesem anderen Aussichtspunkt aus sehen wir Cucuron, das Uhrtor und die Burgruine auf dem anderen Hügel.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id9007)
Blick vom Turm auf Cucuron
Wir fahren die Gasse hinunter, die beim kleinen Parkplatz in der Nähe des Turms beginnt. Sie ist steil und schlängelt sich zwischen den Häusern hindurch.
Unten halten wir uns rechts.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id9006)
Abfahrt über die Rue du Sus Pous
Wir verlassen die Altstadt durch das Tor Portail de l'Étang und kehren zum Wasserbecken zurück.
Wir bleiben rechts des Teichbeckens.
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Portail de l'Étang und der Markt von Cucuron
Abschnitt 2: Vaugines
➙ 3,7 km ... 1 h ➚ 70 m ➘ 80 m ↝ einfach
↙ Farben der Teilstrecken wie MTB-Wertung aber ohne Dauer.
10% befestigte Nebenstrassen Stadt, wenig Markierung
5% Feldwege, ohne Markierung
5% befestigte ruhige Nebenstrassen, ohne Markierung
20% Feldwege, wenig Markierung
25% Feldwege, wenig Markierung
5% zerfurchte Forststrassen, ohne Markierung
15% befestigte Nebenstrassen Stadt, ohne Markierung
25% befestigte ruhige Nebenstrassen, ohne Markierung
Die Anhaltspunkte
- Bassin de l'Étang, 345 m
- Croix de mission, 390 m
- Église de Vaugines, 375 m
- Place Capello, 390 m
- Chemin de Gramenon, 345 m
Wir starteten in Cucuron, um das Dorf Vaugines zu erkunden. Anschliessend radelten wir Richtung Süden zurück nach Cucuron.
Wir fahren rechts am Teich vorbei, da sich die Terrassen der Cafés und Restaurants links befinden. Am Markt in Cucuron muss man sein Mountainbike durch die Menschenmassen schieben.
Wir erreichten das Ende des Teichs, der fünfmal so lang wie breit ist. Dort bogen wir links ab und fahren in diese Richtung weiter.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id9004)
Am Ende des Beckens links abbiegen
Dieser Weg führt uns zu einer T-Kreuzung, an der wir rechts abbiegen.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id9003)
Chemin de Cagnard
Wir fahren aber nicht direkt nach Vaugines, das wäre zu einfach.
Vor diesem Haus biegen wir links ab. Wir befinden uns wieder auf einem Feldweg.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id9002)
Vor dem Gebäude links abbiegen
Wir überqueren nun die Route de Vaugines.
Die kleine Strasse gegenüber biegt rechts ab und führt bergauf, bevor sie wieder in einen flachen Feldweg übergeht.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id9001)
Kreuzung mit der Route de Vaugines
Wir fahren durch die Felder. Im Frühling blühen überall Blumen.
Die Olivenhaine wirken manchmal etwas vernachlässigt, aber das ist selten der Fall. Oft sieht man, dass das Gras um die grossen Stämme herum gemäht wurde.
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Mohnblumen und Olivenbäume am Chemin Sourd
Nun folgen zwei Kreuzungen direkt nacheinander, an denen wir uns stets rechts halten.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8998)
Rechts abbiegen im am Chemin Sourd zu bleiben
Hier gibt es keine Wegweiser, folge bitte dieser Wegbeschreibung oder nutze die GPX-Datei, die du oben auf dieser Seite herunterladen kannst.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8997)
Vom Chemin Sourd rechts abbiegen auf die Traverse du Bosquet
Der Feldweg führt zurück zur Hauptstrasse nach Vaugines, folge dieser einige Meter.
Biege dort links ab.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id9017)
Links abbiegen auf die Route de Vaugines
Es dauert aber nicht lange. Man sieht einen Strommast mit einem kleinen Mountainbike-Schild, das nach rechts zeigt.
Wir biegen vor der freien Fläche rechts auf einen kleinen Pfad ab, der auf einen weiteren Feldweg trifft.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id9016)
Von der Route de Vaugines rechts abbiegen
Der Feldweg führt nach links und weiter in Richtung Westen, nach Vaugines.
An den verschiedenen Kreuzungen fahren wir geradeaus weiter.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id9015)
Kreuzung auf dem Chemin de la Croix
Wie so oft auf dieser Strecke erwartet uns ein kurzer Anstieg.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id9014)
Anstieg nach der Kreuzung am Chemin de la Croix
Schliesslich biegt der Feldweg nach rechts ab, aber wir folgen den Markierungen, die uns geradeaus weiterleiten.
Wir folgen nun einem schmaleren Pfad.
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Geradeaus weiter auf dem schmaleren Chemin de la Croix
Wir erreichen eine Weggabelung. Zuerst biegen wir links ab in Richtung eines Missionskreuzes.
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Kreuzung vor dem Missionskreuz von 1910 auf einem Felsen
Das Kreuz steht am Ende eines kleinen Felsrückens. Direkt vor uns liegt die Kirche von Vaugines unter den grossen Platanen. Das Kreuz war zweifellos bei seiner Errichtung im Jahr 1910 von der Kirche noch gut sichtbar.
Diese Kreuze wurden von katholischen Konservativen nach der Niederschlagung der Französischen Revolution durch Diktator Napoleon errichtet. Diese Bewegungen dauerten bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts an, und die Kreuzerrichtung im Jahr von 1910 zählt zu den späteren Ereignissen dieser Art.
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Mountainbike beim Missionskreuz von 1910 oberhalb von Vaugines
Man kann den aus Muscheln gebildeten Felsboden bewundern.
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Versteinerte Muscheln am Fusse des Kreuzes oberhalb von Vaugines
Im Südwesten sieht man die Bergkette Chaîne des Côtes südlich der Durance.
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Blick auf die Bergkette Chaîne des Côtes
Der Weg führt vom Kreuz direkt bergab zur Kirche von Vaugines. Mit einem Mountainbike und entsprechender Erfahrung ist die Strecke machbar, aber es passt nicht zu dieser ansonsten sehr gemütlichen Runde.
Nach unserer Pause kehren wir zur vorherigen Kreuzung zurück und biegen links ab.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id9010)
Direkte Abfahrt vom Missionskreuz nach Vaugines
Der Weg um den Felsen herum ist nicht weniger steil. Das lose Geröll ist gross und scharfkantig, daher schiebt man die Mountainbikes am Besten ein paar Meter bergab.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id9023)
Abfahrt nördlich des Missionskreuzes von 1910
Wir kommen an eine Strasse, an der wir links und gleich darauf wieder links abbiegen. Am besten lässt man die Fahrräder stehen und erkundet die Gegend um die Kirche zu Fuss.
Wir befinden uns nun vor der Kirche Saint-Bartholomäus in Vaugines, die östlich des Dorfes liegt. Vor der Kirche stehen Steinbänke. Unter den Kirschbäumen befinden sich Picknicktische. Der Markt in Vaugines findet auf dem grossen Bouleplatz statt.
Diese Kirche ist in den Filmen Jean de Florette und Manon des Sources vom provenzalischen Autor Marcel Pagnol zu sehen. Die Szene mit der Bank wurde vor der Kirche gedreht.
Links befindet sich das Tor zum alten Friedhof. Es ist etwas schwergängig, aber offen, und wir können hineingehen.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id9022)
Die Kirche von Vaugines
Der Friedhof wurde verlegt, und nur die Gräber ehemaliger Priester sind erhalten geblieben.
Die Kirche stammt aus der Mitte des 11. Jahrhunderts. Im 17. Jahrhundert wurde die Kirche umfassend erweitert, der heutige Glockenturm stammt jedoch erst aus dem Jahr 1783.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id9021)
Die Kirche von Vaugines und die alte Friedhof
Man kann hinter der Kirche weitergehen und den Bach Ruisseau de Laval über eine alte Steinbrücke queren.
Dieser kleine Pfad führt zu einer Bank, auf der der provenzalische Schriftsteller Henri Bosco, der auf Französisch schrieb, gerne verweilte.
Anschliessend kehren wir um und steigen wieder auf unsere Fahrräder, um in die Altstadt von Vaugines zu gelangen.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id9020)
Glockenturm der Kirche von Vaugines und der Bach Ruisseau de Laval
Wie jedes anständige provenzalische Dorf liegt Vaugines auf einem Felsvorsprung. Es geht also bergauf.
Wir nehmen die erste Gasse links und fahren bergauf.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id9019)
Überqueren der Allée de l'Église und die schmale Rue Haute hinauf
An den folgenden Kreuzungen biegen wir rechts ab.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id9018)
Fahre weiter die Rue Haute hinauf
Nach einem kurzen Stück bergab fahren wir geradeaus weiter zu einem ruhigen kleinen Platz mit einer kleinen Kapelle.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id9035)
Saint-Joseph-Kapelle am Place Capello in Vaugines
Wir kehren dann zur vorigen Kreuzung zurück und biegen rechts ab, um eine tiefer gelegene Gasse hinunterzufahren.
Wir fahren auf einer Rampe, die uns dazu bringt, erneut rechts abzubiegen. Lasst uns auf der Rampe anhalten, um das gegenüberliegende Haus zu bewundern.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id9034)
Abfahrt in die Rue des Amazones
Wir stehen vor der Commanderie, auch bekannt als Hôtel des Bouliers. Georges de Bouliers war der Aristokrat, der Vaugines in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts regierte. Das Haus stammt allerdings aus dem 17. Jahrhundert.
Wir fahren geradeaus weiter.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id9033)
Hôtel des Bouliers in Vaugines
Wir erreichen den Rathausplatz. Er ist neben dem Markt in Vaugines unter der Kirche der einzige etwas belebtere Fleck im Dorf.
Wir überqueren den Platz in weiten Bogen nach links.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id9032)
Place de la Maire in Vaugines
Dies führt uns zu einem Kreisverkehr an der Hauptstrasse.
Wir fahren geradeaus bergab und nehmen dann die erste Gasse links.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id9031)
Kreisverkehr südwestlich des Zentrums von Vaugines
Die kleine asphaltierte Strasse führt uns direkt nach Süden, endet aber an einer T-Kreuzung, an der wir links abbiegen.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id9030)
Biege am Ende des Chemin de Magnan ab
An der nächsten Kreuzung biegen wir rechts ab.
Links befindet sich ein Becken mit grünlichem Wasser. Es ist Teil des Bewässerungssystems, das vom Ruisseau de Laval gespeist wird, den wir in der Nähe der Kirche fliessen sahen.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id9029)
Kreuzung von Chemin du Jas und Chemin des Garrigues
Diese Strasse führt uns in einem Bogen bergab nach Süden.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id9028)
Fahre weiter auf dem Chemin des Garrigues
Abschnitt 3: Gramenon - Cucuron
➙ 3,7 km ... 1 h ➚ 50 m ➘ 70 m ↝ mittel
↙ Farben der Teilstrecken wie MTB-Wertung aber ohne Dauer.
35% Feldwege, ohne Markierung
15% befestigte ruhige Nebenstrassen, ohne Markierung
25% Feldwege, ohne Markierung
10% befestigte Nebenstrassen Stadt, ohne Markierung
10% im Bachbett, ohne Markierung
10% Feldwege, ohne Markierung
Die Anhaltspunkte
- Chemin de Gramenon, 345 m
- Le Viély, 320 m
- Chemin du Bosquet, 350 m
- Bach Torrent de la Coauste, 310 m
- Parking de la Ferrage, 315 m
Wir setzen unsere Rückfahrt zum Ausgangspunkt in südlicher Richtung fort. Am Ortsrand von Cucuron folgen wir einem Weg in einem Bachbett.
Wenn die Strasse zunehmend nach Osten abbiegt, entdecken wir links einen Feldweg, der zunächst zwischen Kirschbaumreihen hindurchführt.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id9027)
Abzweigung des Chemin de Gramenon
Wir befinden uns wieder auf Schotter. Wir fahren in Richtung des vor uns liegenden Waldstücks, um dort dem Hauptweg nach links zu folgen.
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Chemin de la Garrigue
Nach 800 Metern etwas unebenem Waldweg erreichen wir eine kleine asphaltierte Strasse, an der wir links abbiegen.
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Biege in den Chemin du Four à Chaux ein
Weiter vorne folgen mehrere Weggabelungen, wir nehmen die letzte links, die leicht bergauf führt.
Dieser Feldweg mit seinem etwas groben Schotter verläuft etwas weiter eben. Wir biegen rechts vor Kirschbäumen ab. Wir bleiben auf diesem Weg, der an einem Bauernhof vorbeiführt und drei weitere rechtwinklige Kurven beschreibt.
In diesem Gebiet stand eine römische Villa, die vom 1. bis zum 4. Jahrhundert unserer Zeitrechnung bewohnt war. Bei Ausgrabungen wurde eine bemalte Gipsplatte, ein Graffito, freigelegt, die ein römisches Handelsschiff darstellt. Diese Zeichnung zählt zu den grössten der römischen Welt und wurde im Marc-Deydier-Museum in Cucuron rekonstruiert. Solche Schiffe wurden zum Transport von Amphoren und möglicherweise auch von Fässern mit Wein und Olivenöl aus der Region genutzt.
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Biege auf die Traverse de Gramenon ab
Wenn der Weg wieder nach Norden in Richtung Luberon führt, biegen wir hier rechts bergauf ab.
Dieser Weg ist weniger genutzt, und wir werden möglicherweise auf hohes Gras stossen.
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Biege vom Chemin de Belleviste in den Chemin du Bosquet ein
Wir nähern uns wieder Cucuron und kommen an einigen Häusern vorbei.
Fahre geradeaus weiter, der Weg wird zu einer schmalen Gasse mit steilem Gefälle.
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Den Chemin du Bosquet hinunter
Biege am Stoppschild rechts ab.
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Biegen am Ende des Chemin du Bosquet ab
Nimm direkt danach die linke Strasse.
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Abzweigen auf die Route de Villelaure
An der nächsten Kreuzung halte dich scharf links, um nach Cucuron zurückzukehren.
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Halte dich links auf dem Chemin du Tennis
Wir fahren aber nicht in das Dorf vor, wir haben es auf dem Hinweg in Abschnitt 1 ausführlich erkundet. Kurz vor dem ersten Haus biegen wir rechts ab auf einen Weg, der wie der Beginn eines Feldwegs aussieht. Doch es ist etwas ganz anderes!
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Biege in den Torrent de la Couaste ein
Wir fahren nun entlang eines erhöhten Flussbetts! Dies ist der Bach Torrent de la Coauste, der 1858 kanalisiert wurde.
Das Einzugsgebiet litt in den vergangenen Jahrhunderten unter starker Abholzung, und spätsommerliche Gewitter erzeugen schlamm- und kieshaltiges Wasser, das in Richtung der Ackerflächen strömt und die fruchtbaren Böden des Dorfes überschwemmt und mit Steinen übersät. Die Bewohner gründeten daher eine Vereinigung, um das Geschiebe zwischen zwei Mauern einzudämmen und gleichzeitig den Wasserdurchfluss zur Bewässerung der Felder über Schleusentore zu gewährleisten, die zu jedem Grundstück der Mitglieder der Vereinigung gehörten. Der Kanal musste nach jedem Gewitter entleert werden, wodurch der Damm allmählich anstieg. In der Trockenzeit dient dieses Flussbett als Feldweg.
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Chemin du Torrent de la Couaste
Nachdem man die Rampe hinuntergefahren ist, findet man tatsächlich auf einer Länge von einigen Dutzend Metern Wasser.
Nach einem Gewitter ist dieser Weg unpassierbar. Fahre geradeaus weiter und biege zweimal rechts ab, um zum Ausgangspunkt am Parkplatz zurückzukehren.
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Im Frühling etwas Wasser im Torrent de la Couaste
Wir erreichen bald eine Lücke in der Mauer, an der sich auch eine Informationstafel zur Anlage befindet.
Wir fahren jedoch geradeaus weiter. Ab hier ist der Weg in der Regel trocken.
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Weiter im Torrent de la Couaste
Dieser Weg wird nicht häufig benutzt, im Frühling fährt man durch hohes Gras.
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Der Chemin du Torrent de la Couaste ist stark bewachsen
Hinter dem Schild verläuft der Weg geradeaus. 200 Meter weiter befindet sich eine weitere Lücke.
Hier biegen wir links ab.
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Vom Chemin du Torrent links abbiegen
Wir fahren nun auf einem Feldweg, der im Frühling von sehr hohem Gras bedeckt ist. Wir passieren die Pappeln links und fahren geradeaus weiter.
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Feldweg Richtung Cucuron
Es mag so aussehen, als würden wir über Felder fahren, aber es handelt sich tatsächlich um einen Feldweg. Er führt uns zum Sportplatz von Cucuron.
Rechts, auf einer kleinen Anhöhe, steht ein alter Turm.
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Sportplatz und der Saint-Victor-Turm in Cucuron
Dieser Turm ist der einzige Überrest einer Abtei, die hier von den Mönchen des Klosters St. Victor von Marseille um das 11. Jahrhundert erbaut wurde.
Ein Stück weiter vorn befindet sich der Parkplatz des Ausgangspunkts. Wir haben nun diese Runde durch die Weinfelder und Olivenhaine von Cucuron und Vaugines beendet.
Um in die Stadt zurückzukehren, folge den Anweisungen in Abschnitt 1.
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Der Turm Tour Saint-Victor in Cucuron
Quelle und weiterführende Info
Mit guten topographischen Wanderkarten ist man besser unterwegs: Diese Tour befindet sich auf der Karte IGN "Pertuis, Lourmarin, PNR du Luberon", Massstab 1:25000, 3243OT.
Wenn du dich nicht mit einer Papierkarte herumschlagen willst, kannst du auch auf Karten-Apps am Handy zurückgreifen. Einerseits handelt es sich um die App Cartes IGN des amtlichen Kartendienstes. Allerdings benötigt es Zugang zum Datennetz und das ist in Schluchten oder abgelegenen Orten manchmal schwierig.
Alternativ kann man Apps nutzen, die Daten direkt auf dem Gerät speichern. Sie sind im Allgemeinen nicht kostenlos, kosten aber nicht viel. Wir verwenden hauptsächlich OSMAnd, Hier ist es möglich, Konturlinien, Reliefschattierungen, Markierungen und andere hinzuzufügen. Um diese Daten auf dem Handy zu speichern, benötigt man viel Platz.
Natürlich braucht es auch Zugang zu Satelliten für das GPS-Signal mit jeder App. In einigen Schluchten ist dies nicht der Fall. Verlasse dich daher nicht auf die angezeigte Position, sondern lies die Karte auf dem Handy so, wie du sie auf Papier lesen würdest. Die meisten Apps sind für Android und iPhone verfügbar. Die Anwendungen ermöglichen es in der Regel, die zurückgelegte Strecke aufzuzeichnen und auch die angebotenen GPS-Dateien zu jeder unserer Wanderungen einzublenden.
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Der Markt in Vaugines unter der Kirche Saint-Barthélémy