Schlucht Gorges de la Véroncle

Retour rund um den Ravin de Vézaule

Typ
Kraxeln
Schwierigkeit
schwierig
Dauer
4 h 15 min
öffentliche Verkehrsmittel
nein
Rundtour
ja
Schutzhütte
Unterstand
Ausrüstung
Bergausrüstung

Einführung

Die Véroncle-Schlucht zählt zu den schönsten Beispielen von Kalksteinschluchten, steht aber etwas im Schatten der Grand-Verdon-Schlucht. In der Groge de la Véroncle finden wir keine Menschenmassen. Wir werden jedoch auf zahlreiche Spuren menschlicher Besiedlung stossen, darunter zwei grosse Mühlenanlagen, die nur zu Fuss erreichbar sind und ideal auf unserer Route liegen.

Der Abschnitt durch die Schlucht ist nur etwa drei Kilometer lang, doch wir werden dort die meiste Zeit verbringen. Der Weg ist nicht immer einfach, und es gibt viele natürliche Formationen sowie Ruinen zu entdecken. Wir geben zahlreiche Tipps, wie man diese Sehenswürdigkeiten erreichen kann.

Die Fakten

8 km Gesamtstrecke

4 h 15 min Gehzeit

320 m Gesamthöhenunterschied

Orientierung schwierig

Markierung 100% der Strecke

25% Wege mit Kletterpassagen

25% zerfurchte Forststrassen

15% mittelschwere Wege

15% Feldwege

15% schwierige Wege

5% ausgesetzte Pfade

<5% Klettersteig

Gefahren ausgesetzte Abschnitte

Kinder ja, aber es ist lang

praktisch Picknick-Zeug

notwendig Bergschuhe, Wanderausrüstung und Wasser

GPS-Koordinaten (WGS84) des Start- und Endpunkts 43.910744,5.229953

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Öffentliche Verkehrsmittel

Es gibt keine Busverbindung zum Ausgangspunkt. Nur Gordes ist mehrmals täglich erreichbar. Von dort sind es weitere 3 Kilometer und 40 Minuten bis Les Grailles. Folge den Schildern nach Gordes, wenn du die Schlucht verlässt. Plane für die Rückweg eine Stunde ein. Weitere Informationen findest du unter Zou! (nur französisch).

Zufahrt mit dem Auto

Wir befinden uns nördlich des Luberon, westlich von Arles und Cavaillon. Von Marseille und Aix-en-Provence kommend, fahre auch durch Cavaillon. Wenn wir sich Gordes nähern, fahren wir auf der Strasse D2 Richtung Joucas. Goult ist rechts ausgeschildert, wir müssen aber geradeaus weiterfahren. Jetzt ist besondere Aufmerksamkeit gefragt. Die Strasse macht eine leichte Linkskurve, und man sieht rechts eine sorgfältig angelegte Trockesteinnmauer. Direkt am Ende der Mauer befindet sich links die Einfahrt zum Parkplatz.

Aus dem Durance-Tal kommend, fahre Richtung Forcalquier und weiter Richtung Cavaillon. Nimm ab Apt die Strasse Richtung Murs. Am Stoppschild biege auf die D2 Richtung Gordes ab. Nach einem langen geraden Stück führt die Strasse in ein Waldgebiet und macht eine Rechtskurve. Die Einfahrt zum Parkplatz befindet sich direkt nach der folgenden Linkskurve auf der rechten Seite.

Sinnvolle Parkplätze

Fahre nicht weiter auf dem Feldweg, biege sofort in den kleinen Parkplatz links ein.

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Blick aus der Höhle mit Mauer in der Véroncle-Schlucht

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Wasserauslass der Gruaire-Mühle in der Véroncle-Schlucht

Tipps

Dies ist eine natürliche Schlucht mit den damit verbundenen Gefahren. Die Ruinen sind verfallen und nicht gesichert. Sei vorsichtig mit Kindern.

Zwischen Moulin Cabrier und Moulin Jean de Mare gibt es keinen Ausgang aus der Schlucht. Die Strecke darin beträgt 3 Kilometer.

In der Schlucht gibt es kein Trinkwasser.

Die hier angegebenen Seiten links und rechts beziehen sich auf unsere Gehrichtung stromaufwärts, also von Süden nach Norden. Dies entspricht nicht der orografischen Bezeichnung der Ufer, die stromabwärts verläuft.

Die ganze Region ist eine Zone mit hohem Waldbrandrisiko. Im Sommer aber auch in anderen Saisonen zu Zeiten mit grosser Trockenheit oder bei starkem Wind, kann der Zugang zu den Waldgebieten reglementiert sein. Folglich können die Strassen für den Verkehr gesperrt sein und/oder die Wege für Wanderer verboten werden. Aktuelle Auskunft: Karte zum Zugang zu den Wäldern im Département Vaucluse (nur französisch). Die Karte zeigt die Farben Grün, Gelb, Orange und Rot, die den Gefahrenstufen entsprechen.

Die Abschnitte

  1. Les Grailles - Reclause neuve du Moulin Cabrier
  2. Reclause neuve du Moulin Cabrier - Klettersteig unter dem Plateau de Vézaule
  3. Plateau de Vézaule - Moulin Jean de Mare
  4. Jean de Mare - Plateau de Vézaule - Les Grailles

Abschnitt 1: Grailles - Moulin Cabrier

1,4 km ... 1 h 50 m 10 m schwierig

45% Feldwege, wenig Markierung

55% Wege mit Kletterpassagen, wenig Markierung

Die Anhaltspunkte

  • Parkplatz an der D2 Les Grailles, 195 m
  • Les Grailles, Zugang zur Schucht, 210 m
  • Moulin Cabrier, 210 m
  • Reclause neuve du Moulin Cabrier, 250 m

Bis zum Eingang der Schlucht ist es noch ein fader Weg, aber die erste Mühle ist schnell erreicht.

Wir brechen vom kleinen Parkplatz auf und folgten der unbefestigten Strasse Richtung Norden.

Der Bach La Véroncle liegt hier zu unserer Rechten und ist nur ein kleiner Bach, meist ausgetrocknet.

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Start vom Parkplatz an der D2

Es ist ein Fussweg von gut 600 Metern. Hier herrscht wenig Verkehr.

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Chemin des Grailles

An der Kreuzung von Les Grailles weist ein Schild auf die Moulin Jean de Mare hin, dies die letzte Mühle in der Schlucht und unser Weg dorthin.

Wir verlassen den kaum befahrbaren Waldweg und halten uns rechts, so nah wie möglich am Flussbett der Véroncle.

Die Person links ist auf dem falschen Weg, der weiter oben am Hang wieder herauskommt.

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Im Véroncle-Tal bleiben

Fünf Minuten später ist das Bachbett stark bewachsen, unser Pfad biegt nach links ab und steigt ein Stück an.

Hier sind gelbe Markierungen.

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Kurzer Anstieg zum Ufer links

Auch hier halten wir uns rechts. Wir gelangen zurück zum ausgetrockneten Bachbett.

Am Pfad links kommen wir etwa vier Stunden später zurück.

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Kreuzung wo man im unteren Véroncle-Tal bleibt

Kurz nach der letzten Kreuzung folgen wir diesem Bewässerungskanal.

Ein Béal ist die lokale Bezeichnung für einen Waal. Es handelt sich um einen kleinen, sanft abfallenden Kanal, der in den Berghang oder entlang von Schluchten zur Bewässerung angelegt wurde. Wir werden später noch weitere sehen, die dem Antrieb von Mühlen dienten.

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Alter Waal in der unteren Véroncle-Schlucht

Etwa sechzig Meter weiter befindet sich eine grosse Halbhöhle, deren Ende von einer Mauer verschlossen ist.

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Höhle mit Mauer in der Véroncle-Schlucht

Kurz darauf erreichen wir die erste Mühle.

Im dachlosen Gebäude sehen wir einen doppelten horizontalen Mühlstein. Die Hauptteil des Mechanismus befindet sich jedoch zwei Stockwerke tiefer.

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Bogen der Cabrier-Mühle

Diese Mühle war vom 16. bis zum 19. Jahrhundert in Betrieb. Sie wurde zu einem unbekannten Zeitpunkt umgebaut.

Bénoni Cabrier war der letzte Müller dieser Mühle. Der neue Damm, den wir später sehen werden, wurde 1874 errichtet.

Die Mühle ist vom Typ Vertikalachsenmühle. Dieses System eignet sich am besten für nur zeitweise wasserführende Gewässer, bei denen das Wasser durch ein Schleuse, hier Resclause genannt, entnommen wird. Dieses Wasser wird zum Brunnen [1] geleitet, der aufgrund seiner Trichterform eine Säule mit maximalem Druck erzeugt. Die Kanone [2] lenkt das Wasser auf das Wasserrad (roudet) [4], welches über die Achse (bassègue) [5] oben den Laufstein (courante) [9] auf dem feststehenden Mühlstein (dormante) [10] antreibt.

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Plan der Cabrier-Mühle in der Véroncle-Schlucht

Das Getreide fällt aus dem Trichter (trémie) und passiert das Siebauge (œillard) [6]. Anschliessend wird es zwischen den beiden Mühlsteinen zu Mehl gemahlen. Dieses Mehl wird durch die Zentrifugalkraft in einen hölzernen Gehäuse (arescle) [7], geschleudert.

Mithilfe der Nadel [8] kann der Müller den Spalt zwischen den Mühlsteinen einstellen und so den gewünschten Feinheitsgrad des Mehls regulieren.

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Plan des Werks der Cabrier-Mühle

Um die anderen Teile der Mühle zu sehen, geht man nach links und umrundet sie im Uhrzeigersinn.

Man sieht dann zuerst die Achse zwischen den Mühlsteinen [9+10] oben und dem Schaufelrad [4] unten.

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Vertikale Achse der Cabrier-Mühle

Dreht man sich um, gelangt man zum Brunnen [1]. Er besteht aus sauber bearbeiteten und zusammengefügten Steinen.

Am Boden sieht man die trichterförmige Öffnung, die im der Kanone [2] endet.

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Der Brunnen oberhalb der Cabrier-Mühle

Wir kehren zum Hauptweg zurück, der links am Mühlengebäude vorbeiführt.

Wir folgen dann dem Waal, der das Wasser von den Schleusen zum Brunnen leitete.

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Waal und Weg nördlich der Cabrier-Mühle

Kurz darauf steigen wir rechts vom Weg hinab.

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Abstieg rechts des Weges nördlich der Mühle

Wir gelangen so zurück in den Bereich unterhalb der Mühle.

Die Höhe des Baus ermöglichte die Trennung des feuchten unteren Bereichs vom oberen Bereich, wo das Mehl trocken bleiben musste.

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Rückweg zur Cabrier-Mühle von unten und von Norden

Hier befinden wir uns in der Kammer, in welche die Kanone [2] hinten rechts ihr Wasser in den auf das Wasserrad [4] ergoss.

Dieser Bereich ist mit Steinen und Geröll übersät. Das Schaufelrad ist zweifellos zerstört.z

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Wasserrad der Cabrier-Mühle

Wir können nun ins Flussbett der Véroncle hinabsteigen und weiter hinauf zu dieser Halbhöhle und dem ausgetrockneten Wasserfall gelangen.

Der Aufstieg über diese Felsstufe ist nicht mögöich, daher kehren wir auf demselben Weg zum Hauptweg zurück.

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Halbhöhle und trockener Wasserfall oberhalb der Cabrier-Mühle

Der Weg führt weiter entlang des Bewässerungskanals bergauf. Wir erreichen nun den Berech über der Halnhöhle und des ausgetrockneten Wasserfalls, die wir bereits gesehen haben.

Wir gehen weiter entlang der Befestigung des Waals.

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Markierter Wanderweg und Waal oberhalb des Wasserfalls

Etwas weiter oben befinden wir uns am alten Schleusentor aus dem 16. Jahrhundert. Hier wurde eine schmale Stelle durch einen kleinen Damm verschlossen.

Das Becken ist mit Schlamm und Sand gefüllt. Es wurde zweifellos sauber gehalten, als die Mühle noch in Betrieb war, da es notwendig war, so viel Wasser wie möglich zu speichern.

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Waal oberhalb von Moulin Cabrier

Ein Stück weiter oben erklärt eine Tafel das Wassersammelsystem.

Der Bach La Véroncle führt sehr unregelmässig Wasser und ist meist trocken, besonders gegen Ende des Sommers, wenn das Getreide gemahlen wird. Daher war es unerlässlich, oberhalb der Mühlen eine ausreichende Wasserrücklage sicherzustellen.

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Steinhaufen und Schild mit Information zu den Wasserbauwerken

Wir können sehen, dass diese Mühle zwei Becken hatte. Wir befinden uns derzeit zwischen den beiden Becken und oberhalb der Mühle (rechts).

Wir werden die obere und neue Anlage aus dem 19. Jahrhundert noch genauer untersuchen.

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Das Wasserbauwerk oberhalb von Moulin Cabrier

In der Schlucht der Véroncle gibt es auch flache, weite und sonnenverwöhnte Bereiche.

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Pfad oberhalb des alten Wasserbeckens

Der Waal ist teilweise tief in den Fels gehauen.

Der Pfad führt direkt hindurch und erspart uns so das Klettern.

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Eingeschnittener Waal und Pfad unterhalb des neuen Wasserbeckens

Der Talgrund besteht aus kleinen Becken, aber es wäre schwierig, unten zu gehen. Anders als in anderen Schluchten gibt es hier viel Vegetation, die es schwer macht, ganz unten durchzukommen.

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Halbhöhlen in der Véroncle-Schlucht

Für den weiteren Wege kehren wir zum Talgrund zurück und entdecken rechts eine Leiter. Hier müssen wir später hinaufsteigen.

Manchmal ist es interessant, den Canyon zu erkunden. Wir befinden uns hier direkt unterhalb der Staumauer und können bis ganz vor gehen.

Dieser Damm nutzt eine besonders enge und hohe Stelle in der Schlucht. Dahinter befand sich ein grosser natürlicher Stausee.

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Schlucht unterhalb des neuen Rückhaltebeckens

Unterhalb der Leiter war ein zweiter kleiner Damm mit einem Riegel, durch das das Wasser entweder in den Bewässerungskanal am alten Damm geleitet oder direkt in den Fluss abgelassen werden konnte.

Die Leiter ist unser Weg. Sie führt uns hinauf zu einem Felsvorsprung, von dem aus wir bis zum oberen Rand der Resclause Neuve vordringen können.

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Die Leiter auf dem Pfad in der Véroncle-Schlucht

Der Abstieg vom Staudamm flussaufwärts, um wieder auf den Weg zu gelangen, ist etwas heikel.

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Ausgang auf den Damm der Resclause

Auf dem Weg zum Staudamm kommt man an dieser Halbhöhle vorbei.

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Die Halbhöhle auf Höhe des neuen Wasserbeckens

Abschnitt 2: Moulin Cabrier - Via ferrata

1,2 km ... 1 h 100 m 25 m schwierig

100% Wege mit Kletterpassagen, wenig Markierung

Die Anhaltspunkte

  • Reclause neuve du Moulin Cabrier, 250 m
  • Wilder Schluchtabschnitt, 270 m
  • Oberer Einstieg zum Klettersteig, 325 m

Dies ist der wildeste Teil der Wanderung, mit abwechslungsreichem Gelände und Schluchtabschnitten, die zeitweise in Sackgassen enden.

Oberhalb des letzten Damms erstreckt sich eine flachere Ebene. Der Pfad ist mit grobem Naturschotter bedeckt.

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Fläche oberhalb des neuen Rückhaltebeckens

Doch das hält nicht lange an, und das Flussbett verengt sich wieder. Der Pfad bleibt gut begehbar, da die potenziellen Gumpen mit Steinen und Erde gefüllt sind.

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Verengung oberhalb des neuen Rückhaltebeckens

Die Route wird anspruchsvoller, da wir nun auf Felsgrund gehen und die Gumpen sich langsam mit Wasser füllen. Sie bleiben jedoch klein. Selbst wenn wir ausrutschen, werden wir nur leicht nass.

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Die Véroncle-Schlucht unterhalb von Les Roulettes

Diese X-förmige Markierung zeigt an, dass wir nicht weiter ins Tal hinabsteigen, sondern dem Pfad am rechten Ufer folgen sollten.

Wir bleiben trotzdem unten, da wir hier sind, um zu erkunden und nicht, um nur schnell durchzukommen.

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Kreuzmarkierung unterhalb von Les Roulettes

Die Gumpen sind etwas schwieriger zu überqueren, aber sie bleiben klein und sind nicht tiefer als 50 Zentimeter.

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Durchgang am Grund der Schlucht unterhalb von Les Roulettes

Wenn der Pfad wirklich unpassierbar wird, steigen wir wieder hinauf zum etwas höher gelegenen Weg.

Wir verweilen dort nicht lange, und der markierte Weg führt uns zurück zum Grund der Schlucht.

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Abstieg ins Flussbett unterhalb von Les Roulettes

Nach jeder Verengung folgt ein offenerer und breiterer Abschnitt.

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Einfacher Abschnitt der Schlucht unterhalb von Les Roulettes

Bald stossen wir auf weitere enge Abschnitte. Hier schneidet sich der Bach durch kleine Schluchten innerhalb seines eigenen grossen Canyons.

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La Véroncle schneidet sich erneut in ihr eigenes Flussbett ein

Die Gumpen bleiben klein, wir können sie problemlos queren. Selbst bei mehr Wasser würden sie nicht viel breiter werden.

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La Véroncle schneidet sich erneut in ihr eigenes Flussbett ein

Ah, genau solche Schluchten lieben wir! Ein gangbarer Pfad mit ein paar kleinen Herausforderungen: Felsen und etwas Wasser.

Hier halten wir uns trotz der widersprüchlichen Wegmarkierungen immer rechts.

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Die Véroncle bei Les Roulettes

Als Nächstes kommen weitere Gumpen, die wir queren könnten, wenn da nicht die dornige Vegetation wäre. Wir steigen dann das rechte Ufer hinauf, um den gelben und roten Markierungen zu folgen.

Das dauert nicht lange, denn wir müssen bald wieder zum Grund des Bachbetts hinab.

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Abstieg vom Ufer rechts ins Flussbett der Véroncle

Schnell weisen uns die Markierungen, wieder nach links hinaufzusteigen. Dieser Pfad führt etwas höher hinauf auf einen durchgehenden Felsvorsprung.

Alternativ kann man auch unten im Canyon bleiben, wenn einen die Sträucher nicht stören.

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Markierter Anstieg zum linken Ufer

Leider stösst man auf Becken mit zu hohen Rändern. Kehrt man an dieser Stelle ein Stück zurück, kann man linker Hand einen Pfad über Geröll aus Kalkstein hinaufsteigen.

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Ausstieg am Ufer rechts

Das Foto wurde von diesem Pfad rechts aufgenommen, links ist eine weitere Person auf dem markierten Weg zu sehen.

Beide Wege führen ein Stück weiter am Grund des ausgetrockneten Bachbetts zusammen.

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Zwei Wege im Fluss Véroncle

Ein paar Meter weiter hat man eine erneute Wahl. Man kann geradeaus weitergehen und einen schmaleren Abschnitt erkunden oder direkt hier hinaufsteigen.

Wir erkunden den schmalen Abschnitt.

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Ausstieg aus dem Flussbett zum markierten Weg am Ufer links

Wir passieren einige wunderschöne Erosionsformen aus einer feuchteren Periode.

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Eine Halbhöhle in der Véroncle-Schlucht

Hier ist La Véroncle schmaler, aber immer noch gut passierbar, es ist hier sogar recht angenehm.

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Verengung des Flusses la Véroncle bei La Regagnade

Doch weiter vorne wird es knifflig. Zu steiler Abhang und zu tiefe Becken, um etwas zu versuchen.

Kehren wir zum markierten Weg zurück. Es war wunderschön anzusehen.

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Verengung des Flusses la Véroncle bei La Regagnade

Obwohl der markierte Weg uns nach der Verengung zurück zum Bachbett führt, werden wir bald wieder nach links abgelenkt.

Vor uns sieht es nicht schwierig aus, aber die Vegetation ist viel zu dicht.

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Ausstieg nach links vor den tiefen Becken bei La Regagnade

Diesmal ist es kein kleiner Umweg, wir steigen ziemlich hoch, so kommen wir auch zu einem Panoramablick.

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Hoch am Ufer links und oberhalb der tiefen Becken

Der Weg führt weiter bergauf. Hier kommen wir richtig ins Schwitzen.

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Der Aufstieg setzt sich am Ufer links und oberhalb des Flusses Véroncle fort

Manchmal scheinen die Pfade ins Flussbett hinabzuführen. Nach dem Höhengewinn beschliessen wir, es diesmal nicht zu übertreiben und auf dem Weg zu bleiben.

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Markierungen an möglichen Abstiegen zurück ins Flussbett

Einige Dutzend Meter über dem Grund der Schlucht finden wir ein Stück ebenes Gelände auf einem sehr einfachen Pfad.

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Weg hoch am Ufer links bei Vézaule

Offenbar müssen wir hier ein Stück absteigen. Die vielen Wanderer haben das Gestein abgenutzt, und es ist rutschig.

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Rutschige Felsen auf dem markierten Weg bei Vézaule

Der Pfad ist nun etwas unwegsamer, aber die Aussicht ist nach wie vor wunderschön.

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Die Véroncle-Schluchten bei Vézaule

Es folgt ein weiterer Abstieg von wenigen Metern. Am besten folgt man dem sichtbaren Pfad im Fels bis zum Gebüsch und steigt am Ende ab.

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Abstieg bei Vézaule

Die flachen Abschnitte sind wirklich einfach.

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Steinhaufen hoch über dem Fluss Véroncle

Abschnitt 3: Vézaule - Moulin Jean de Mare

1,2 km ... 1 h 70 m 10 m mittel

10% Klettersteig, wenig Markierung

90% schwierige Wege, wenig Markierung

Die Anhaltspunkte

  • Oberer Einstieg zum Klettersteig, 325 m
  • Schlucht unter dem Klettersteig, 300 m
  • Wegkreuzung über der Mühle Moulin Jean de Mare, 370 m

Wir beginnen mit einem schwierigen Abschnitt, der uns zurück in die Schlucht führt, stossen aber bald auf zwei weitere grosse Mühlen aus längst vergangenen Zeiten.

Nun beginnt der Abstieg. An der Felswand helfen uns zunächst Seile und Stahlstangen.

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Abstieg entlang eines Stahlseils bei Vézaule

Wir steigen in eine Felsspalte hinab. Überall gibt es gute Griffe.

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Abstieg entlang eines Seils bei Vézaule

Dieser kurze Klettersteigabschnitt führt leider in eine mit losem Geröll gefüllte Rinne, in die wir weiter absteigen müssen.

Es ist ein unangenehmer Abschnitt, da es nirgends Halt gibt.

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Fortsetzung des steilen Abstiegs unter dem Seil

Wir müssen dem markierten Hauptweg folgen, da einige dieser Geröllhänge direkt in die Tiefe führen. Daher halten wir uns hier rechts.

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Abzweigung im Abstieg unter dem Seil

Dank dieses schnellen Abstiegs sind wir in wenigen Minuten im Canyon. Hier ist es noch sehr grün, was einer der Gründe für den vorherigen Umweg war.

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Grosse Halbhöhle unterhalb des Abstiegs bei Vézaule

In der Halbhöhle, die wir erreichen, befindet sich ein Felsen, der wie behauen aussieht, aber durchaus eine natürliche Formation sein könnte.

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Felsen mit einem Loch in der grossen Halbhöhle

Der Pfad schlängelt sich nun entlang des Flussbetts der Véroncle. Wir bleiben nun längere Zeit nahe am Grund der Schlucht.

Hier treffen wir an diesem schönen Frühlingstag in der Véroncle-Schlucht auf die einzigen anderen Wanderer.

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Der Pfad im Bett der flussabwärts von Vézaule

Der Pfad verläuft grösstenteils an den Tümpeln entlang.

Die Vegetation ist weiterhin dicht, und die Aussicht ist erneut eingeschränkt.

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Der Pfad im Flussbett der Véroncle

Wir durchqueren flache, weite Flächen, auf denen problemlos ein Sportflugzeug landen könnte.

Hier kommen wir sehr schnell voran.

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Das breite Flussbett oberhalb der Vézaule

Umgestürzte Steine bilden einen natürlichen Dolmen.

In der Nähe befinden sich niedrige Mauern, deren ursprünglicher Zweck unbekannt ist. Dies markiert den Beginn eines stärker von menschlichen Aktivitäten geprägten Gebiets. Wir werden wieder auf Mühlen stossen.

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Natürlicher Dolmen in der Véroncle-Schlucht

Die erste Ruine ist eine Getreidemühle, die einst grobes Mehl (Grütze) herstellte.

Die Mühle ist auch als Jean de Mare 2 bekannt, da die Hauptmühle etwas höher liegt.

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Moulin Gruaire flussabwärts von Jean de Mare

Das Baujahr 1800 ist in einen fein behauenen Türbalken eingraviert.

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Türsturz Inschrift mit der Jahreszahl 1800 am Moulin Gruaire

Sie ist, wie die anderen Mühlen im Tal, mit einer vertikalen Antriebsachse gebaut.

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Tunnel des Wassers des Moulin Gruaire

Ein Waal, der die Mühle einst versorgte, ist ebenfalls noch zu sehen, Brunnen und Wehre sind jedoch nicht mehr erkennbar.

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Waal oberhalb der Gruaire-Mühle

Etwas weiter flussaufwärts befindet sich diese kleine, leider zerstörte natürliche Brücke.

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Kleine, zerbrochene Naturbrücke und zugewachsenes Flussbett

Ausspülungen sind in der Véroncle-Schlucht häufig.

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Halbhöhle flussabwärts der Jean-de-Mare-Mühle

Die Mühle Jean de Mare ist grösser als die beiden vorherigen. Einige Bereiche sind aufwendiger gearbeitet.

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Jean-de-Mare-Mühle in der Véroncle-Schlucht

Auch der Mechanismus ist sehr ähnlich. Das Gebäude hat vier Ebenen. Ganz oben befinden sich die Wohnräume [1], darunter der Getreidespeicher [2], der idealerweise über der Mühle [3] mit ihrem Mühlstein [4] liegt. Dieser Abschnitt ist durch einen offenen Bogen aus dem 18. Jahrhundert gekennzeichnet. Ganz unten befindet sich der Feuchttraum [5], in dem die Turbine untergebracht ist.

Raum [6] ist ein Schweinestall, was darauf hindeutet, dass es sich hier auch um einen kleinen Bauernhof handelte.

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Plan der Jean-de-Mare-Mühle in der Véroncle-Schlucht

Die Mühle Jean de Mare ist die imposanteste im Véroncle-Tal. Sie zeichnet sich auch durch ihre vielfältige Nutzung aus. Die Mühle wurde mehrmals erweitert und diente zudem als Standort eines Bauernhofs.

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Seitenfassade der Jean-de-Mare-Mühle an der Véroncle

Auf einem etwas feiner behauenen Türsturz ist das Baujahr 1727 eingraviert.

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Türsturz mit der Jahreszahl 1727 an der Jean-de-Mare-Mühle

Man findet monolithische Mühlsteine aus Steinbrüchen der Region. Es wurden aber auch Mühlsteine aus Blöcken verwendet, die aus mehreren, von einem Eisenring umschlossenen Teilen bestehen. Diese waren importiert worden.

Das zum Mahlen gebrachte Getreide stammte hauptsächlich aus der weiten Agrarebene von Limergue zwischen Gordes und Roussillon. Es wurde hauptsächlich Weichweizen angebaut, die wichtigste Getreideart im 19. Jahrhundert, aber auch Roggen, Gerste und Dinkel.

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Mühlenstein der Jean-de-Mare-Mühle

Wir haben noch ein kurzes Stück durch die Schlucht flussaufwärts der letzten Mühle vor uns.

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Oberhalb der Jean-de-Mare-Mühle

Obwohl die Karte noch weiter oben liegende Teile der Schlucht zeigt, nutzen wir die erste Gelegenheit, links abzubiegen.

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Gabelung oberhalb der Jean-de-Mare-Mühle

Abschnitt 4: Jean de Mare - Vézaule - Grailles

4,3 km ... 1 h 20 min 95 m 270 m einfach

30% mittelschwere Wege, mit Markierung

45% zerfurchte Forststrassen, mit Markierung

10% ausgesetzte Pfade, schlechte Markierung

15% Feldwege, wenig Markierung

Die Anhaltspunkte

  • Wegkreuzung nördlich der Mühle Moulin Jean de Mare, 370 m
  • Wegkreuzung nördlich des Plateau de Vézaule, 455 m
  • Les Grailles, unterer Schluchtausgang, 210 m
  • Parkplatz an der Strasse D2, Les Grailles, 195 m

Der Rückweg führt uns hinauf auf die trockenen Hochebenen westlich des Flusses Véroncle. Es geht ein Stück bergauf, aber zuletzt grösstenteils sanft bergab.

Nachdem wir links abgebogen sind, erreichen wir den Wegweiser. Wir wandern Richtung Westen nach Gordes. Ab hier ist der Weg problemlos.

Es beginnt mit einem letzten steilen Anstieg. Wir steigen hinauf auf ein geneigtes Plateau namens Vézaule. Der Pfad schlängelt sich ein wenig und folgt dann einem breiten Felsvorsprung zwischen dem Plateau und der Schlucht nach Südwesten.

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Aufstieg westlich der Jean-de-Mare-Mühle

Die höhere Lage bietet einen besseren Panoramablick.

Unterwegs kommen wir an einer Informationstafel vorbei, die die geologische Formation und die historischen Siedlungen in der Schlucht erklärt.

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Die Schlucht unterhalb der Jean-de-Mare-Mühle

Der Weg ist breit und angenehm.

Dies ist zweifellos der historische Zugangsweg zu den beiden Mühlen von Jean de Mare. Das zu mahlende Getreide stammte aus den Ebenen und Hochebenen, und das Mehl wurde anschliessend zurücktransportiert.

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Auf dem Pfad aufwärts

Die Wanderung geht weiter. Hier sind wir in der prallen Sonne, und es ist eintönig. Die grosse Vielfalt der unteren Schluchtabschnitte wird schmerzlich vermisst.

Weiter oben wandern wir wieder unter Bäumen hindurch und durchqueren das obere Vézaule-Tal. Wir kommen an einem weiteren Wegweiser vorbei, der uns weiter in Richtung Gordes führt. Der Weg biegt links ab.

Ein wenig weiter befindet sich eine Informationstafel zur Mühle Jean de Mare. Hier biegen wir erneut links ab, und der Weg führt noch ein Stück bergauf.

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Der Aufstieg führt hoch über den Graben der Vézaule

Dieser Weg ist nun etwas breiter. Es gibt noch einige Bäume, die Schatten spenden, aber er geht schnell in Buschland über.

Bald passieren wir den höchsten Punkt der Rundwanderung mit etwas über 460 Metern.

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Pfad zum höchsten Punkt südlich der Vézaule

Nun folgt ein langer Abstieg auf ein Plateau, das einst dicht bewaldet war, aber seit dem frühen Mittelalter übernutzt wurde. Nach und nach kehren die Bäume zurück, sie müssen aber auch mit dem Klimawandel kämpfen.

Unser Blick führt stets direkt auf den Luberon.

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Abstieg vom höchsten Punkt südlich der Vézaule

Bei Les Roulettes nähert sich unser Weg dem Rand der Schlucht und bietet mehrere wunderschöne Ausblicke, die sich teilweise bis zum Grund erstrecken.

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Blick auf die grossen Mäander der Véroncle

Dieser Blick schweift hinab in das Gebiet nördlich des Moulin Cabrier, eine sehr unberührte Gegend ohne nennenswerte Gebäude.

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La Véroncle unterhalb von Les Roulettes

Etwa 10 Minuten nach dem vorherigen Aussichtspunkt entdecken wir diesen Pfad auf der linken Seite. Wir steigen wieder in die Schlucht hinab, um etwas mehr Schatten zu finden.

Unser abwärtsführender Pfad macht eine scharfe Rechtskurve und setzt seine südliche, flussabwärts gerichtete Richtung fort.

Man kann auch geradeaus weitergehen, entlang der Wohnsiedlung Les Grailles, bis man den Parkplatz am Rand der Strasse D2 erreicht.

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Gabelung um zurück in den Schatten der Schlucht zu gelangen

Der Pfad mündet in eine Weggabelung. Links geht es hinab zum Moulin Cabrier, aber das ist nicht der richtige Rückweg.

Ein X-förmiger Wegweiser markiert den geraden, abwärtsführenden Pfad, diesem Weg folgen wir.

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Weg abwärts

Dieser Pfad führt nicht sofort in die Schlucht hinab, auch er hat seine gemütlichen Abschnitte.

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Weg nach Süden

Wir sehen, dass wir uns noch in der Schlucht befinden, aber auch, dass wir uns ihrem südlichen Ende nähern.

Etwa eine Minute nach diesem Ausblick trifft unser Abstiegsweg wieder auf den Aufstiegsweg. Wir biegen natürlich rechts ab, um in Richtung Les Grailles zu gelangen.

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Der untere Teil der Véroncle-Schlucht

In jedem etwas unberührteren Teil der Provence versteckte sich die Résistance vor den deutschen Besatzern. Dies galt logischerweise auch für die Véroncle-Schlucht und ihre verlassenen Mühlen.

Die Mühle Moulin des Grailles und das Gebäude östlich der Kreuzung in der Nähe des Flusses Véroncle dienten den französischen Streitkräften des Inneren im Sektor Gordes als Sammelpunkt.

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Informationstafel über die Widerstandskämpfer von Gordes

Quelle und weiterführende Info

Mit guten topographischen Wanderkarten ist man besser unterwegs: Diese Tour befindet sich auf der Karte IGN "Cavaillon,Fontaine-de-Vaucluse", Massstab 1:25000, 3142OT.

Wenn du dich nicht mit einer Papierkarte herumschlagen willst, kannst du auch auf Karten-Apps am Handy zurückgreifen. Einerseits handelt es sich um die App Cartes IGN des amtlichen Kartendienstes. Allerdings benötigt es Zugang zum Datennetz und das ist in Schluchten oder abgelegenen Orten manchmal schwierig.

Alternativ kann man Apps nutzen, die Daten direkt auf dem Gerät speichern. Sie sind im Allgemeinen nicht kostenlos, kosten aber nicht viel. Wir verwenden hauptsächlich OSMAnd, Hier ist es möglich, Konturlinien, Reliefschattierungen, Markierungen und andere hinzuzufügen. Um diese Daten auf dem Handy zu speichern, benötigt man viel Platz.

Natürlich braucht es auch Zugang zu Satelliten für das GPS-Signal mit jeder App. In einigen Schluchten ist dies nicht der Fall. Verlasse dich daher nicht auf die angezeigte Position, sondern lies die Karte auf dem Handy so, wie du sie auf Papier lesen würdest. Die meisten Apps sind für Android und iPhone verfügbar. Die Anwendungen ermöglichen es in der Regel, die zurückgelegte Strecke aufzuzeichnen und auch die angebotenen GPS-Dateien zu jeder unserer Wanderungen einzublenden.

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Im Mäander des Véroncle oberhalb der Vézaule-Schlucht

Hinweis

Die Informationen zu diese Wanderung wurden mit grösster Sorgfalt 2023 erhoben. Trotzdem erfolgen alle Angaben ohne Gewähr. Solltest du Fehler finden, kontaktiere bitte den Autor der Webseite, Danke!