Der Kamm Crête de Saint-Quinis von Sainte-Anastasie

Eine Runde mit viel Aussicht und einem überraschenden Kamm

Typ
Wanderung
Schwierigkeit
einfach
Dauer
4 h 15 min
öffentliche Verkehrsmittel
nein
Rundtour
ja
Schutzhütte
Ortschaft
Ausrüstung
Bergausrüstung

Einführung

Die Provence ist voller Kalkgebirgskämme, die auch das Relief eines grossen Teils des Hinterlands des Departements Var prägen. Wir befinden uns hier in den Kalkvoralpen der Provence, genauer gesagt zwischen Toulon im Süden und Brignoles im Norden. Der Kamm Crête de St. Quinis wird im Süden durch den Fluss Issole begrenzt, dessen Namen alle Dörfer tragen, die an ihm liegen. Um zur Kapelle hinaufzusteigen, startet man in Besse-sur-Issole oder in Sainte-Anastasie-sur-Issole. Wir wählen hier Sainte-Anastasie, da dies der nächstgelegene Ausgangspunkt ist und man gleichzeitig eine schöne Rundwanderung machen kann. Die markanten Punkte sind die Kapelle Saint-Quinis am östlichsten Ende des Felsvorsprungs und der felsige Kamm selbst.

Die Fakten

9,3 km Gesamtstrecke

4 h 15 min Gehzeit

400 m Gesamthöhenunterschied

Orientierung mittel

Markierung 100% der Strecke

25% mittelschwere Wege

25% befestigte ruhige Nebenstrassen

20% leichte Wege

20% befestigte Nebenstrassen Stadt

15% Forststrassen

<5% Treppen

Gefahren ausgesetzte Abschnitte

Kinder ja, aber es ist lang

praktisch Picknick-Zeug

notwendig Bergschuhe, Wanderausrüstung und Wasser

GPS-Koordinaten (WGS84) des Start- und Endpunkts 43.340876820237554,6.125172651106444

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Öffentliche Verkehrsmittel

Es gibt öffentliche Busse, die Sainte-Anastasie mit Brigoles verbinden. Es handelt sich um eine Schulbuslinie, die auch für die Öffentlichkeit zugänglich ist und sonntags nicht verkehrt. Es ist die Linie SCO204. Die Fahrpläne findet man auf Zou! (nur französisch), wenn man dort nach Sainte-Anastasie-sur-Issole sucht.

Die Haupthaltestelle La Gare befindet sich am Ende des letzten Abschnitts.

Zufahrt mit dem Auto

Sainte-Anastasie liegt im Hinterland des Var südlich der Ost-West-Achse der Autobahn A8.

Nimm nicht die Zufahrten zum Dorf, sondern bleibe auf der D15 bis auf Höhe des Campingplatzes La Vidaresse. Von Osten (Nizza) kommend biege rechts ab und gleich danach links. Von Westen (Marseille, Toulon) kommend biege rechts ab, halte dich dann links, um unter der Departementsstrasse hindurchzufahren. Anschliessend wieder links und gleich rechts, ohne wieder auf die D15 zu fahren. Diese kleine Strasse führt direkt zum Parkplatz am Start.

Sinnvolle Parkplätze

Zwischen dem Dorfzentrum und der D15 befindet sich ein grosser, kostenloser Parkplatz. Alle Zufahrtsstrassen dorthin sind schmal. Oben wird die Anfahrt von der D15 beschrieben.

In einem roten Gebäude westlich des Parkplatzes befindet sich eine grosse, frei zugängliche Bibliothek mit einer grossen Auswahl.

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Hauptfassade der Kapelle St. Quinis im Jahr 2017

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Parkplatz südlich von Ste. Anastasie sur Issole

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Grosse Bücherbox auf dem Parkplatz südlich von Ste. Anastasie sur Issole

Tipps

Die Tour ist ohne grosse Schwierigkeiten, allerdings sind die Strecke von über 9 Kilometern, ein Höhenunterschied von 400 Metern, einige steile Passagen und Felsen zu bewältigen. Solange man sich vom Rand des Grats fernhält, gibt es keine ausgesetzten Passagen.

Die ganze Region ist eine Zone mit hohem Waldbrandrisiko. Im Sommer aber auch in anderen Saisonen zu Zeiten mit grosser Trockenheit oder bei starkem Wind, kann der Zugang zu den Waldgebieten reglementiert sein. Folglich können die Strassen für den Verkehr gesperrt sein und/oder die Wege für Wanderer verboten werden. Aktuelle Auskunft: Karte zum Zugang zu den Wäldern im Département Var (auch englisch). Die Karte zeigt die Farben Grün, Gelb, Orange und Rot, die den Gefahrenstufen entsprechen.

Die Abschnitte

  1. Start am Parkplatz südlich von Sainte-Anastasie und direkter Aufstieg zur Kapelle St. Quinis.
  2. Von der Kapelle St. Quinis in westlicher Richtung bis zum Ende des Felsgrats.
  3. Abstieg über den Gleitschirm-Startplatz und Rückkehr nach Sainte-Anastasie durch die Weinfelder und entlang der Issole.

Abschnitt 1: Ste.-Anastasie - Chapelle St.-Quinis

4 km ... 1 h 30 min 325 m 5 m einfach

<5% befestigte Nebenstrassen Stadt, ohne Markierung

<5% Treppen, ohne Markierung

10% befestigte Nebenstrassen Stadt, wenig Markierung

<5% Treppen, wenig Markierung

20% befestigte Nebenstrassen Stadt, wenig Markierung

15% befestigte ruhige Nebenstrassen, wenig Markierung

10% Forststrassen, wenig Markierung

45% leichte Wege, wenig Markierung

Die Anhaltspunkte

  • Parkplatz südlich von Sainte-Anastasie, 275 m
  • Kirche Saint-Juste, 280 m
  • Bahnhof Sainte-Anastasie an der Strecke Carnoules-Brignoles, 275 mz
  • Aufstieg unterhalb des Bergrückens, 400 m
  • Kapelle St. Quinis, 595 m

Wir durchqueren einen Teil des Dorfes und steigen ohne Umwege zur Kapelle Saint-Quinis auf.

Der Parkplatz befindet sich südlich des Rathauses. Wir steigen die Stufen neben dem Rathaus hinauf und biegen dann rechts ab.

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Das Rathaus von Ste. Anastasie sur Issole

Wir gelangen sehr schnell in diese schmale Gasse.

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Die Rue Alphonse Daudet in Ste. Anastasie sur Issole

Nach kurzer Zeit kommen wir an der Dorfkirche vorbei.

Sie ist sehr klassisch provenzalisch, aber nichts Besonderes und ausserhalb der Gottesdienste nicht geöffnet.

Wir biegen links an der Kirche ab und nehmen dann die erste Strasse rechts (Rue du Général de Gaulle).

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Die Kirche von Ste. Anastasie sur Issole

Wir bleiben auf dieser geraden Strasse und überqueren damit ein erstes Mal die Issole.

Dieser Fluss hat einen sehr unregelmässigen Wasserstand. Im Winter kann er Überschwemmungen verursachen, aber in sehr trockenen Jahren kann er von Mai bis September komplett ausgetrocknet sein.

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Brücke über die Issole an der Avenue du General de Gaulle

Wir überqueren diesen Platz und die Gleise, die ihn begrenzen, und biegen dann links ab.

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Chemin des Roches de Naple

100 Meter weiter entdecken wir rechts eine Betontreppe. Wir steigen sie hinauf, um ein Stück der Strasse abzukürzen.

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Treppe vom Chemin des Roches de Naple zum Ortsteil Naple

Oben biegen wir rechts ab und gelangen auf eine zweispurige Strasse. Um weiterzukommen, bleiben wir grundsätzlich immer auf einer ansteigenden asphaltierten Strasse.

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Place de Naple

Schliesslich biegen wir links in den Chemin du Labonet ein.

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Chemin du Labonet

Diese Strasse, die später in einen Weg übergeht, führt uns nun bis zum Abhang unterhalb des Bergrückens.

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Chemin du Vallon de Gueirol

Wir ignorieren alle Abzweigungen und bleiben auf diesem Weg, der unermüdlich ansteigt.

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Chemin du Vallon de Gueirol

Wir kommen an einem Marterl vorbei, das eines der wenigen verbliebenen auf dem Aufstieg zur Kapelle Saint-Quinis ist.

In diesem Bereich ändert sich auch der Belag der Strasse. Wir gehen nun auf einem schmaleren Betonweg.

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Der betonierte Abschnitt des Chemin du Vallon de Gueirol

Wir erreichen einen letzten Parkplatz, und der Weg steigt weiter an.

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Letzter Parkplatz am Chemin du Vallon de Gueirol

Unser Weg verläuft horizontal unterhalb eines Bauernhofs mit Obstgarten.

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Obstgarten am Chemin du Vallon de Gueirol

Hinter dem Obstbäumen bleiben wir auf dem fast horizontalen Weg, ohne anzusteigen.

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Der untere Weg zur Kapelle St. Quinis

Der Weg bleibt befahrbar, jedoch von Meter zu Meter wird er schmaler.

In einem etwas offeneren Bereich gibt es eine erste Kehre nach links.

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Haarnadelkurve am Weg zur Kapelle St. Quinis

Die Gegenkurve folgt bald darauf. Der Weg verwandelt sich in einen einfachen Pfad, der viel angenehmer zu begehen ist.

Einige Bäume spenden etwas Schatten auf diesem nach Süden ausgerichteten Hang. Im Frühling steht die Mittelmeervegetation in voller Blüte.

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Der Weg zur Kapelle St. Quinis unterhalb des höchsten Punktes des Bergrückens

Wir verlassen nicht den Hauptweg bergauf. Er verläuft sehr gleichmässig ansteigend.

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Der Weg zur Kapelle St. Quinis unterhalb der Kapelle

Wir kommen an zwei Weggabelungen von rechts vorbei, die von Besse-sur-Issole heraufführen. Wir halten uns links, und diese Kurve führt uns in eine Serpentine.

Man muss jedoch sehr schnell den Weg rechts bergauf nehmen. Was wie ein gerader Weg aussieht, führt nirgendwohin.

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Unterhalb der Felsrampe, die zur Kapelle St. Quinis führt

Etwas weiter vorne führt der Weg durch ein felsiges Gebiet, wo ein alter Durchgang grob ausgehöhlt wurde. Dieser Weg lässt uns nach links abbiegen, um höher auf das Plateau zu steigen. Hier überqueren wir den Kamm.

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Die Felsrampe, die zur Kapelle St. Quinis führt

Der Weg erreicht das Gipfelplateau zwischen alten Mauern, die die Einsiedelei begrenzen. Halte dich sich links, um zur Kapelle zu gelangen.

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Weg nordöstlich der Kapelle St. Quinis

In der Nacht vom 13. auf den 14. Mai 2023, also in der Nacht vor unserem Besuch hier, tobte auf der Barre de St. Quinis ein Gewitter mit Hagel und starkem Wind. Die Hagelkörner haben viele junge Blätter abgerissen, die nun den Boden bedecken. Der Weg ist stellenweise nicht mehr zu erkennen.

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Weg nordöstlich der Kapelle St. Quinis

Vor uns liegt eine grosse Wiese, die sich perfekt für eine Pause eignet. Die Kapelle befindet sich etwas weiter oben links.

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Die Wiese nördlich unterhalb der Kapelle St. Quinis

Unterhalb der Kapelle befindet sich das Gedenkdenkmal Âme du Père François. Es handelt sich zweifellos um einen der Einsiedler dieses Ortes.

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Gedenkstein Âme du Père François unterhalb der Kapelle St. Quinis

Man nähert sich von Norden und gelangt unter die Gebäude. Hier befinden sich die Mauern eines ehemaligen Klosters. Diese Teile sind im Jahr 2023 nicht renoviert.

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Kapelle St. Quinis und die östlich angebaute Einsiedelei

Die bekannte und dokumentierte Geschichte: Die ursprüngliche, unbekannte Kapelle wurde während der Religionskriege im 16. Jahrhundert zerstört. Sie wurde 1634 von Trinitariern in ihrer heutigen Form wieder aufgebaut, die 1646 das kleine Kloster hinzufügten.

Die halb wahre, halb idealisierte Geschichte des Ortes: Der sogenannte Heilige Quinis wurde um das Jahr 500 in Vaison-la-Romaine geboren. Während einer Pilgerreise hörte seine Mutter eine Stimme, die ihr verkündete, sie werde einen Sohn bekommen, der Bischof werden und für seine Wunder bekannt sein würde. Quinis, ein guter Schüler, wurde vom Bischof von Vaison auf die Île de Saint Honorat (Cannes) geschickt, um dort in einem der renommiertesten Klöster der Region Theologie zu studieren. Während seiner Reise durch die Provence traf er gerne Menschen und schaffte es, zahlreiche Menschen zum Christentum zu bekehren. Er hielt sich lange Zeit in Gonfaron und in Besse in einer Einsiedelei auf dem Gipfel des Berges auf, der heute seinen Namen trägt. Er verbrachte sieben oder acht Jahre auf St. Honorat. Als er alt geworden war, liess ihn der Bischof von Vaison zurückrufen und ernannte ihn zum Erzdiakon. Im Jahr 570 starb der Bischof und Quinis trat seine Nachfolge an. Da er viel Zeit auf den Strassen verbrachte, kümmerte er sich um die Kranken, die Alten und die Gefangenen. Man nannte ihn den "Vater der Armen". Aus dieser Zeit werden ihm "Wunder" zugeschrieben, wie die unmögliche Heilung von Leprakranken und Gelähmten. Er stirbt im Jahr 579 und wird am 15. Februar gefeiert. In der Folge gewohnten sich die Bewohner der benachbarten Bergdörfer (Gonfaron, Brignoles, Besse, Camps, Sainte-Anastasie) schnell daran, Pilgerfahrten zu diesem Ort zu unternehmen, an dem er sich aufhielt. Die Kapelle soll bereits im 6. Jahrhundert errichtet worden sein.

Wir folgen weiter der Nordwand in derselben Richtung.

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Glockenturm der Kapelle St. Quinis

Die Pfeile auf dem Foto zeigen den Weg: Zuerst besichtigt man das Innere der Kapelle, dann steigt man zu einem ersten Aussichtspunkt auf dem Bergrücken in Richtung Süden hinauf. Zum Schluss kehrt man zur Kapelle zurück und hält sich ganz links, um wieder in den Wald hinaufzusteigen.

Die Kapelle ist in der Regel geöffnet.

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Die Kapelle St. Quinis

Die bis 2019 sichtbaren Feuchtigkeitsspuren sind nicht mehr vorhanden, die Kapelle erstrahlt wieder in neuem Glanz.

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Schiff und Apsis der Kapelle St. Quinis

Das Innere ist schlicht, aber mit verschiedenen Votivgaben und eher naiven Gemälden geschmückt.

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Die Votivgaben der Kapelle St. Quinis

Anschliessend steigt man zum Aussichtspunkt südlich der Kapelle hinauf.

Auf diesem Weg kann man ein wenig nach links abbiegen, um den ehemaligen Gemüsegarten der Mönche zu besichtigen, die hier lebten.

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Das Kloster und der Glockenturm der Kapelle Saint-Quinis

In der Kapelle befand sich 2017 ein Plan aller Gebäude und der bekannten Überreste früherer Bauten.

Die Kapelle liegt rechts (im Westen) mit ihren schrägen Stützpfeilern, die am Eingang eine Art Trichter bilden. Dahinter, in Richtung Osten, erstrecken sich die Zimmer der Mönche. Diese sind noch nicht renoviert.

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Übersichtsplan von Saint-Quinis

Der Glockenturm ist ein weiteres Kuriosum, er steht versetzt zur Achse der Kirche und die einzige Öffnung zeigt nach Norden.

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Querschnitt des Glockenturms und des Chors von St. Quinis

Die Einsiedelei ist recht geräumig und verfügt über Zimmer mit Blick auf den Garten sowie einem Flur auf der Nordseite.

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Grundriss des 1. Stockwerks der Einsiedelei von St. Quinis

Das Innere der Kapelle ist sehr regelmässig angelegt. Die halbrunde Apsis wurde durchbrochen, um Platz für die Treppe der Einsiedelei zu schaffen.

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Grundriss der Kapelle von St. Quinis

Der natürliche Aussichtspunkt besteht aus einem grossen flachen Stein. Der Rand ist nicht gesichert, aber direkt darunter befindet sich kein Abgrund.

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Der Aussichtspunkt oberhalb der Kapelle Saint-Quinis

Der Ausblick erstreckt sich über mehr als 180 Grad, mit Besse-sur-Issole links und Sainte-Anastasie rechts.

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Blick auf den Kamm Barre de Cuers im Regen

Abschnitt 2: Chapelle Saint-Quinis - Aire d'envol de parapente

2,8 km ... 1 h 40 min 70 m 205 m mittel

65% mittelschwere Wege, wenig Markierung

35% Forststrassen, wenig Markierung

Die Anhaltspunkte

  • Kapelle St. Quinis, 595 m
  • Gipfel des Kamms Barre de St. Quinis, 637 m
  • Gleitschirm-Startplatz, 455 m

Der weitere Verlauf der Tour führt hauptsächlich am Rand des Bergrückens der Barre de St. Quinis entlang. Auf diesem gibt es zwar kaum Höhenunterschiede, doch ist dieser Abschnitt nicht zu unterschätzen: Wir passieren ein Labyrinth aus Felsen und knorrigen Eichen. Der Weg ist zwar markiert, doch man kommt leicht vom Weg ab.

Unser Weg führt hinauf zum Gipfel des Felsgrats. Die scheinbar einfacheren Pfade auf der rechten Seite sollte man ignorieren, sie verlaufen alle auf der Nordseite.

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Der Weg auf den Crête de St. Quinis westlich der Kapelle

Anfangs sucht man vergeblich nach Markierungen, doch etwa zehn Meter hinter dem Felsgrat ist ein Weg zu erkennen. Es ist sinnlos, sich dem Felsrand zu nähern, denn es gibt noch viele andere Möglichkeiten für schöne Ausblicke.

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Labyrinth aus Felsen und Bäumen auf dem Crête de St. Quinis unterhalb des Gipfels

Diese Aussichtspunkte sind zahlreich und vom Weg aus immer gut sichtbar.

Wenn wir nach rechts und Südwesten blicken, sehen wir eine Landschaft mit vereinzelten Häusern, das ist Sainte-Anastasie, wo wir später hinabsteigen werden. Vorerst muss man den Weg auf dem Kamm weiter suchen.

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André an einem Aussichtspunkt östlich des Gipfels der Barre de St. Quinis

Zwischen den Aussichtspunkten bildet der Weg wieder das bekannte Labyrinth. Die Eichen weichen der Garrigue, was den Durchgang nicht immer einfacher macht.

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Weg auf der Crête de St. Quinis unterhalb des Gipfels

Der Gipfel der Barre de Saint Quinis ist nicht leicht auszumachen, man erkennt ihn an einer betonierten Fläche am Boden. Es ist auch ein Ort mit einem sehr weitenreichenden Panorama. Es reicht von den Bergen in den Alpes Maritimes über die Hügelkette Chaîne des Maures bis hin zu den Bergen rund um Toulon. Der Blick nach Norden wird durch den Wald verdeckt.

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Gipfel der Barre de Saint Quinis

Aber es macht nichts, wenn man einen Aussichtspunkt verpasst, es gibt viele ähnliche.

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Weg auf der Crête de St. Quinis westlich des Gipfels

Der Weg bleibt unterhaltsam, ist aber anstrengend.

Wir kommen an breiten Spalten im Grat vorbei, manche scheinen auf alte Pfade zu führen, doch diese enden in der Felswand.

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Labyrinth aus Felsen und Bäumen auf der Crête de St. Quinis westlich unterhalb des Gipfels

Wenn man nach vorne schaut, sieht man, dass der Felsgrat abfällt und die Schuthänge ansteigen, früher oder später werden wir auf einen deutlich weniger ausgeprägten Grat gelangen.

Eine schräge Felsnadel steht am Südhang.

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Der schräge Felsfinger unter der Crête de St. Quinis

Hier der Blick zurück auf die höheren Punkte des Grats, an denen wir zuvor vorbeigekommen sind.

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Der Gipfel der Crête de St. Quinis

Wir gelangen auf einen Forststrasse, der eine Schleife bildet. Wir bleiben jedoch am Rand des Grats und dringen einen nun etwas höheren Eichenwald vor. Hier ist das Gehen einfacher.

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Die Fortsetzung des Weges nach der Schleife einer Forststrasse auf der Barre de Saint-Quinis

Wir passieren die letzten Felsen, die schräge Schuppen bilden.

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Der Weg im westlichen Teil der Crête de St. Quinis

Der Weg wird eintönig und führt uns auf eine weite Brandschneise. Es gibt keine Alternative dazu, also folgen wir dieser Richtung in leichtem Gefälle nach Westen.

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Der Weg trifft am Punkt 503 auf die Forststrasse der Barre de St. Quinis

Der Abstieg setzt sich fort, mit einem recht freien Blick nach Westen. Im Laufe der Jahre wird der Wald hier wieder wachsen.

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Die Forststrasse der Barre de St. Quinis westlich von Punkt 503

Auch nach Süden hin ist die Aussicht offener. Da ist unser Ausgangspunkt und zugleich unser Ziel in Sicht.

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Blick auf St. Anastasie sur Issole

400 Meter hinter einem Löschwasserbehälter führt der Weg an einem Startplatz für Gleitschirmflieger vorbei. Rechts stehen im Wald Stühle und Tische. Links ist der Hang auf einer grossen, quadratischen Fläche gerodet. Unser Abstiegsweg führt direkt darüber hinab, unten werden wir ihn besser erkennen.

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Die Forststrasse der Barre de St. Quinis und der Gleitschirmflugplatz

Abschnitt 3: Aire de parapente - Sainte-Anstastie

2,5 km ... 1 h 5 m 190 m einfach

25% mittelschwere Wege, wenig Markierung

65% befestigte ruhige Nebenstrassen, wenig Markierung

5% befestigte Nebenstrassen Stadt, wenig Markierung

<5% Treppen, ohne Markierung

5% befestigte Nebenstrassen Stadt, ohne Markierung

Die Anhaltspunkte

  • Gleitschirm-Startplatz, 455 m
  • Chemin des Poulegades, 310 m
  • Chemin de la Roquette, 275 m
  • Waschhaus Font de Prés des Horts
  • Kirche Saint-Juste, 280 m
  • Parkplatz südlich von Sainte-Anastasie, 275 m

Grosser und rasanter Abstieg in die Ebene mit die Weinbau, dann Rückkehr zum Ausgangspunkt entlang des Flusses.

Dieser Weg führt in einer grossen Schleife ziemlich steil hinunter in die Ebene.

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Abstieg über den Gleitschirmflugplatz westlich der Barre de St. Quinis

Der erste Abschnitt unterhalb des gerodeten Bereichs ist sehr steil.

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Felsen unterhalb des Gleitschirmflugplatzes westlich der Barre de St. Quinis

Es gibt sogar einige Felsen, über die man vorsichtig hinabsteigen muss.

Danach wird der Hang weniger steil.

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Felsen unterhalb des Gleitschirmflugplatzes westlich der Barre de St. Quinis

Unten angekommen, gelangen wir zwischen einige Häuser und gehen bergab in die schliesslich flache Ebene, die mit Olivenbäumen und Weinreben bepflanzt ist.

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Ankunft auf dem Chemin des Poulegades

Es bleibt noch diese letzte Kurve, bevor wir die Ebene erreichen.

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420 Chemin des Poulegades

Die Strasse ist betoniert, um bei Überschwemmungen durch die Issole standzuhalten.

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Der betonierte Chemin des Poulegades in der Ebene

Hier wird guter Wein produziert. Man erhält ihn in den Weinkellereien der Region und am Markt in Besse.

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Der Chemin des Poulegades in der Ebene

Diese kleine Strasse führt uns zur Eisenbahnlinie zwischen Carnoules und Gardanne, auf der im Sommer nur noch Touristenzüge verkehren.

Wir gehen darunter hindurch.

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Unterführung unter der Eisenbahnlinie bei Les Molières

Hinter der Unterführung erwartet uns eine alte Brücke über den Chemin de Sargan, die auf der IGN-Karte verzeichnet ist. Wir bleiben jedoch auf der Strasse, mit der Bahnlinie links und der Issole rechts.

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Historische Brücke am Chemin de Saragan

Wir kommen an einen Bahnübergang, biegen hier jedoch rechts ab, um über eine Brücke über die Issole zu gehen. Dahinter auf der rechten Seite befindet sich ein grosser öffentlicher Park mit Picknicktischen.

Geradeaus liegt die Bushaltestelle für jene, welche den Bus brauchen.

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Park des Pré de la Font in Sainte-Anastasie

Wenn man nach der Brücke geradeaus weitergeht, kommt man zu einem sehr niedrigen Haus. Es lohnt sich, es zu erkunden.

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Parkplatz der Schule von Sainte-Anastasie

Es handelt sich um den Waschplatz des Dorfes aus dem 17. Jahrhundert.

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Das Waschhaus von La Font de Pré des Horts

Damals floss das Wasser direkt über den Boden, und die Frauen knieten in mit Stroh gefüllten Holzkisten.

Nach dem Waschplatz kehren wir zum Parkplatz zurück und biegen rechts ab.

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Blick in das Waschhaus von La Font de Pré des Horts

Diese Strasse führt zwischen Wiesen und Bäumen hindurch. Sie bringt uns zu einer T-Kreuzung, an der wir rechts abbiegen.

Wir befinden uns nun auf dem Hinweg. Wir kommen vor der Kirche an, die wir links umrunden. Wir gehen geradeaus weiter bis zum Rathaus und zur Post und gehen davor die Treppe links hinunter, um wieder auf den Parkplatz am Startpunkt zu gelangen.

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Chemin du Pré de la Font nach Sainte-Anastasie

Quelle und weiterführende Info

Mit guten topographischen Wanderkarten ist man besser unterwegs: Diese Tour befindet sich auf der Karte IGN "Cuers", Massstab 1:25000, 3445OT.

Wenn du dich nicht mit einer Papierkarte herumschlagen willst, kannst du auch auf Karten-Apps am Handy zurückgreifen. Einerseits handelt es sich um die App Cartes IGN des amtlichen Kartendienstes. Allerdings benötigt es Zugang zum Datennetz und das ist in Schluchten oder abgelegenen Orten manchmal schwierig.

Alternativ kann man Apps nutzen, die Daten direkt auf dem Gerät speichern. Sie sind im Allgemeinen nicht kostenlos, kosten aber nicht viel. Wir verwenden hauptsächlich OSMAnd, Hier ist es möglich, Konturlinien, Reliefschattierungen, Markierungen und andere hinzuzufügen. Um diese Daten auf dem Handy zu speichern, benötigt man viel Platz.

Natürlich braucht es auch Zugang zu Satelliten für das GPS-Signal mit jeder App. In einigen Schluchten ist dies nicht der Fall. Verlasse dich daher nicht auf die angezeigte Position, sondern lies die Karte auf dem Handy so, wie du sie auf Papier lesen würdest. Die meisten Apps sind für Android und iPhone verfügbar. Die Anwendungen ermöglichen es in der Regel, die zurückgelegte Strecke aufzuzeichnen und auch die angebotenen GPS-Dateien zu jeder unserer Wanderungen einzublenden.

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Blühender Ginster

Hinweis

Die Informationen zu diese Wanderung wurden mit grösster Sorgfalt 2023 erhoben. Trotzdem erfolgen alle Angaben ohne Gewähr. Solltest du Fehler finden, kontaktiere bitte den Autor der Webseite, Danke!