Tholos de la Lauve und die Höhlen im Vallon de la Brague
Eine lange, abwechslungsreiche Rundwanderung, die auch an der Kapelle St. Barthélémy und dem Flussbad von La Muie vorbeiführt
Wanderung
mittel
4 h 30 min
ja
ja
nein
Bergausrüstung
Einführung
Diese anspruchsvolle Wanderung führt an mehreren Sehenswürdigkeiten von natürlichem und historischem Interesse vorbei. Sie beginnt in der Vorgeschichte mit dem Tholosgrab von La Lauve. Anschliessend verläuft sie oberhalb des Saint-Barthélémy-Tals, wo sich Ruinen aus dem 8. bis zum 20. Jahrhundert befinden. Unten im Tal erkunden wir einige Höhlen und passieren beim Verlassen des Tals die gleichnamige Kapelle. Doch die Wanderung ist noch nicht zu Ende: Wir folgen einem Aquädukt zurück nach Salernes und machen einen kurzen Abstecher zur Burgruine. Auf dem Abstieg sehen wir Olivenölpressen und eines der Waschhäuser des Ortes. Schliesslich steigen wir hinab zum Flussbad an der Bresque, wo wir uns herrlich erfrischen können.
Die Fakten
11,6 km Gesamtstrecke
4 h 30 min Gehzeit
400 m Gesamthöhenunterschied
Orientierung mittel
Markierung 45% der Strecke
45% befestigte ruhige Nebenstrassen
35% leichte Wege
10% Parkanlagen
5% mittelschwere Wege
<5% befestigte Landstrassen
<5% querfeldein
<5% Treppen
<5% Steg
<5% im Bachbett
Gefahren ausgesetzte Abschnitte
Kinder ja, aber es ist lang
praktisch Picknick-Zeug
notwendig Bergschuhe, Wanderausrüstung, Wasser und Badesachen
GPS-Koordinaten (WGS84) des Start- und Endpunkts 43.56211007705434,6.232650602790022
Öffentliche Verkehrsmittel
Salernes ist mit dem Bus der Linie 812 zwischen Draguignan und Aups erreichbar. Die Linie 802 fährt weiter nach Brignoles. Informationen und Fahrpläne finde auf Zou! (nur französisch).
Die einzige Bushaltestelle, Halte Routière le Pin Bernard, befindet sich südlich der Stadt. Leider gibt es keine Fusswege durch die Siedlung wir müssen auf den Strassen bleiben, die durch die Stadt führen. Um zum Startpunkt zu gelangen, gehe den Boulevard de la Libération entlang. Es ist die Kreuzung in nordwestlicher Richtung rechts vom einzigen Gebäude direkt neben dem Kreisverkehr Pin Bernard. Gehe weiter, bis du das Strassenschild nach Entrecasteaux siehst, und biege links ab. An der T-Kreuzung biegen rechts ab (Schild zum Parkplatz). Gehe 50 Meter weiter links auf den Parkplatz und biege rechts ab. Wir gelangen in einen Park, hier befindet sich der Startpunkt.
Zufahrt mit dem Auto
Die Stadt Salernes liegt im Hinterland des Départements Var, weit im Norden und nahe der Verdonschlucht. Sie befindet sich somit nördlich der Autobahn A8.
- Von Marseille kommend, nimm die Ausfahrt Saint-Maximin-la-Sainte-Baume von der A8 und folge der Beschilderung nach Barjols. Von dort folge zunächst der Beschilderung nach Pontevès, dann nach Cotignac und schliesslich nach Sillans-la-Cascade. Durchfahre diesen Ort und fahre weiter in Richtung Salernes. Fahre weiter in Richtung Stadtzentrum, durchquere es fast vollständig, folge der Beschilderung Toutes Directions und biege rechts auf den Parkplatz ein, sobald die Einbahnstrasse endet.
- Von Nizza kommend, nimm die Ausfahrt Le Muy von der Autobahn A8 und fahre in Richtung Draguignan. Durchfahre diesen Ort und folge der Beschilderung nach Flayosc. Durchfahre auch diesen Ort und fahre weiter in Richtung Salernes. Fahre weiter in Richtung Stadtzentrum und biege in Richtung Entrecasteaux ab. An einer T-Kreuzung biege rechts ab und folge der Beschilderung zum Parkplatz. Fahre 50 Meter weiter links auf den Parkplatz und biege hier rechts ab. Hier befindet sich der Startpunkt.
- Aus Richtung Norden und dem Durance-Tal kommend, durchfahre Manosque, Vinon-sur-Verdon, Ginasservis, La Verdière, Montmeyan, Fox-Amphoux und Sillans-la-Cascade. Folge der Route wie aus Richtung Marseille.
- Aus Richtung Süden und Toulon kommend, durchfahre Le Luc, Le Thoronet und Lorgues und erreiche dann Salernes, folge der Route aus Richtung Nizza.
Sinnvolle Parkplätze
Der Parkplatz Frédéric Mistral liegt südöstlich der Stadt, in der Nähe des Flusses Bresque und neben dem Park Sous Clastre. Er ist der Ausgangspunkt der Rundwanderung.
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Tholos de la Lauve
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Aufstieg zur Kapelle von St. Barthélémy
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Parkplatz Frédéric Mistral unterhalb von Clastre
Tipps
Die Rundwanderung ist recht lang und führt zunächst durch ein sehr trockenes, nach Süden ausgerichtetes Gebiet ohne Schatten. Der Anstieg ist anstrengend, daher empfiehlt es sich, früh morgens zu starten, um der Hitze zu entgehen.
Die ganze Region ist eine Zone mit hohem Waldbrandrisiko. Im Sommer aber auch in anderen Saisonen zu Zeiten mit grosser Trockenheit oder bei starkem Wind, kann der Zugang zu den Waldgebieten reglementiert sein. Folglich können die Strassen für den Verkehr gesperrt sein und/oder die Wege für Wanderer verboten werden. Aktuelle Auskunft: Karte zum Zugang zu den Wäldern im Département Var (auch englisch). Die Karte zeigt die Farben Grün, Gelb, Orange und Rot, die den Gefahrenstufen entsprechen. Der betroffene Bereich ist: Centre Var (6).
Die Abschnitte
- Ein steiler Anstieg von Salernes zur Tholos de la Lauve.
- Folge dem Kalksteinplateau westlich von Saint-Barthélémy.
- Abstieg ins Braque-Tal und Erkundung einiger Höhlen.
- Aufstieg zur Kapelle Saint-Barthélémy und Rückweg über das Aquädukt zurück in die Stadt, vorbei an der Burg und bis zum Flussbad.
Abschnitt 1: Salernes - la Lauve
➙ 2,1 km ... 35 min ➚ 195 m ➘ 0 m ↝ einfach
10% Parkanlagen, ohne Markierung
5% befestigte ruhige Nebenstrassen, ohne Markierung
15% befestigte Landstrassen, ohne Markierung
40% befestigte ruhige Nebenstrassen, ohne Markierung
30% leichte Wege, mit Markierung
Die Anhaltspunkte
- Parkplatz Frédéric Mistral, 210 m
- Die Strasse D560 kreuzen, 295 m
- Tholos de la Lauve, 405 m
Dies ist die Etappe mit dem Anstieg von der Stadt zum Kalksteinplateau im Norden. Es sind fast 200 Höhenmeter in Richtung Süden. Zuerst kommt man an einem Park vorbei und wandert ein kurzes Stück Strasse durch die Stadt. Oben angekommen, werden wir froh sein.
Wir verlassen den Parkplatz in Richtung Norden und betreten einen etwas naturbelassenen Park. Wir folgen dieser Richtung weiter.
Der Park heisst Sous Clastre. Eine Sackgasse trägt denselben Namen. Wir wissen nicht, was er bedeutet, vielleicht Unter dem Kloster? Jedenfalls befinden wir uns unterhalb der Stadt.
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Park unterhalb von Clastre
Nach 150 Metern im Park erreichen wir eine kleine Strasse, in der wir rechts bergauf gehen.
Oben angekommen, gehen wir unter einem Haus hindurch und gelangen so zur Hauptstrasse. Dort biegen wir links ab.
Diese Strasse ist nicht besonders reizvoll und stark befahren. So sieht eine provenzalische Stadt aus, die es nicht in die Schlagzeilen der Touristenportale schafft. Doch diese Stadt ist authentisch, und diese Wanderung zeigt, dass es direkt vom Stadtzentrum aus viel zu entdecken gibt.
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Die schmale Rue des Abattoirs
Wir folgen dieser Richtung weiter, bis wir das Zentrum verlassen. Nach 250 Metern erreichen wir einen Kreisverkehr, an dem wir die Strasse rechts bergauf nehmen.
Die letzten Häuser vor dem Kreisverkehr sind Werkstätten für Terrakotta und Fliesen.
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Die Rue Jean-Jacques Rousseau führt aus Salernes heraus
Ein Pfeil weist nach Parouvier, dem Ortsteil am Ende dieser Strasse.
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Der Chemin du Parouvier in Salernes
Die Strasse steigt ohne grössere Umwege 70 Höhenmeter an.
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Der Chemin du Parouvier in Salernes
Wir gelangen auf die Strasse D560, die Salernes nördlich umfährt. Wir überqueren die Strasse und stehen vor einigen Recyclingcontainern.
Wir drehen uns nach rechts und sehen einen Entwässerungsgraben und dahinter einen Pfad, der den felsigen Hang hinaufführt. Dies ist unser Weg zur Tholos.
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Der Weg zur Tholos de la Lauve führt von der D560 hinauf
Man könnte darüber streiten, was schwieriger ist: die ansteigende Strasse, auf der wir gerade begonnen haben, oder die karge Kalksteinlandschaft, die sich immer weiter anhebt.
Die Steigung nimmt hier jedenfalls zu.
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Steinmann auf dem Weg zur Tholos de la Lauve
Zu beiden Seiten des Weges liegen Steinhaufen mit einem Loch in der Mitte.
Möglicherweise wurde hier versucht, Bäume anzupflanzen, was jedoch misslang. Weiss jemand mehr? Bitte nutze die Kommentarfunktion am Ende der Seite, um die Informationen zu ergänzen!
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Ausgehobenes Loch am Rande des Weges zur Tholos de la Lauve
Das Tholosgrab von La Lauve stammt aus der Zeit zwischen 2500 und 2000 vor unser Zeitrechnung. Es ist das einzige prähistorische Grab dieser Art im Département Var. Es handelt sich um ein Kollektivgrab aus der Jungsteinzeit.
Ein Tholos ist ein kreisförmiges, gewölbtes Bauwerk, wie beispielsweise der Tholos von Delphi in der altgriechischen Architektur. Im weiteren Sinne wird der Begriff für alle kreisförmigen Bauwerke wie dieses Grab verwendet. Im Griechischen ist es ein weiblicher Begriff.
Das Grab wurde 1950 von André Taxil, einem Apotheker aus Salernes, freigelegt. Es enthielt die Überreste von etwa 25 Individuen unterschiedlichen Alters. Die Knochen im oberen Bereich deuten auf eine Einäscherung hin.
Die bei den Ausgrabungen gefundenen Opfergaben an den Verstorbenen bestanden aus Feuersteinmessern, Pfeilspitzen und verschiedenen Halskettenelementen aus Grünstein, Kalkstein und Muscheln.
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Die Grabkammer des Tholos-Grabes von La Lauve
Abschnitt 2: La Lauve - Salernes Vieilles
➙ 2,6 km ... 1 h ➚ 125 m ➘ 120 m ↝ mittel
100% leichte Wege, schlechte Markierung
<5% querfeldein, ohne Markierung
Die Anhaltspunkte
- Tholos de la Lauve, 405 m
- Weg nördlich von La Lauve, 425 m
- Talkreuzung, 410 m
- Wegverzweigung zur Kapelle, 405 m
- Wegverzweigung vor den Ruinen, 455 m
- Aussichtspunkt bei den Ruinen, 405 m
Wir befinden uns nun hoch oben auf dem Plateau. Der Weg führt nach Norden, doch das Plateau ist alles andere als flach. Sich zurechtzufinden ist nicht immer einfach. Unser Ziel sind einige Ruinen und ein Ausblick auf die Kapelle St. Barthélémy.
Wir brechen vom Tholos de la Lauve auf und gehen Richtung Norden. Ein Steinmann markiert den Weg, aber Vorsicht: Es gibt mehrere Wege. Hier biegen wir rechts ab, um rechts an der Kiefer vorbeizugehen.
Dieser Weg ist normalerweise gelb markiert, aber die Markierungen sind alt und schwer zu erkennen.
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Weg von der Tholos de la Lauve nach Norden
50 Meter weiter erreichen wir diese Weggabelung. Gehe weiter nach Norden, halte dich hier links und dann sofort wieder rechts, um in nördlicher Richtung fortzusetzen.
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Weg nördlich der Tholos de la Lauve vor der Kreuzung mit dem Pfad
Einige 70 Meter weiter erreichen wir diese Gabelung, an der wir uns links halten.
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Kreuzung unter Ruinen nördlich von La Lauve
30 Meter weiter halten wir und links einer zwischen den Bäumen sichtbare Ruine.
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Kreuzung bei den Ruinen nördlich von La Lauve
Wir folgen nun einer Trockensteinmauer. Vermutlich handelt es sich um Terrassen, die zur Ackergewinnung angelegt wurden.
Kurz darauf beginnt ein weiterer steiler Anstieg.
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Weg nördlich der Tholos de la Lauve
Ab hier ist die Wegmarkierung deutlicher. Wir folgen gelben Markierungen und blauen Punkten, die eine private Wegmarkierungen darstellen.
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Markierung auf dem Weg nördlich der Tholos de la Lauve
Der Anstieg geht weiter.
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Wegweiser auf dem Weg nördlich der Tholos de la Lauve
Es geht immer noch bergauf, aber der Weg ist angenehm und lohnenswert.
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Anstieg nördlich der Tholos de la Lauve
Dieser relativ flache Abschnitt markiert nicht den höchsten Punkt. Der Weg wird nun steiler.
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Ebene Wegstrecke nördlich der Tholos de la Lauve vor der grossen Linkskurve
Unser Weg führt an einem verfallenen Unterstand vorbei.
60 Meter weiter vorne gabelt sich der Weg, wir bleiben auf dem Hauptweg rechts.
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Ruine eines Trockenmauerbaus nördlich der Tholos de la Lauve
Entlang des Weges befindet sich eine weiterer Unterstand, ohne Dach, aber mit etwas höheren Wänden.
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Ruine eines Trockenmauerbaus nördlich der Tholos de la Lauve
Die Höhe des Weges stabilisiert sich nun bei etwa 420 Metern.
Wir wandern hier an weiteren Terrassenmauern entlang.
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Der Weg nördlich der Tholos de la Lauve entlang von Terrassen
100 Meter weiter überqueren wir eine Forststrasse, die von der Strasse D31 zwischen Salernes und Aups ins Tal rechts hinabführt.
Wir nehmen einen anderen Weg hinunter ins Tal und gehen daher geradeaus weiter, diesmal rechts.
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Kreuzung mit dem Pfad, der ins Vallon de la Brague hinunterführt
Unser Weg verläuft flach, macht aber eine scharfe Linkskurve.
Kurz darauf kommen wir an einem weiteren Unterstand vorbei. Man fragt sich, wozu diese Hütten wohl dienten.
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Ein Trockenmauerbau
Wir gelangen auf eine weitere Forststrasse und biegen nach links ab. Nur wenigen Metern gehen wir auf diesen Weg.
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Der Weg mündet in eine Forststrasse
Diese Forststrasse würde zum Punkt 425 an der Strasse D31 führen.
Wir biegen jedoch gleich rechts ab. Ein Baum ist mit gelben und blauen Markierungen versehen.
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Waldweg in Richtung der Strasse D31
Der Weg steigt leicht an, und wir wandern entlang eines bewaldeten Bergrückens. Zwischen den Bäumen können wir nach rechts und links hinuntersehen
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Weiter entlang eines bewaldeten Bergrückens
Es sieht aus wie eine Weggabelung, aber der Hauptweg führt hier rechts hinab.
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Rechts in eine Senke hinunter
Wir verlassen hier den markierten Weg und gehen geradeaus weiter.
Die markierte Abzweigung führt hinab zur St.-Bartholomäus-Kapelle.
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Trotz der gelben Markierung geradeaus weitergehen
Unser Weg biegt rechts ab, führt leicht bergab und steigt dann wieder an.
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Aufstieg über Felsen im Wald
Diese Ruine markiert mit fast 455 Metern den höchsten Punkt der Tour.
Der Steinmann markiert ebenfalls eine Weggabelung, wir biegen hier rechts ab und gehen nun Richtung Süden!
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Ruine eines Trockenmauerbaus
Nach 60 Metern erreichen wir eine Weggabelung, die durch einen Steinhaufen markiert ist. Wir nehmen zunächst den rechten Weg in Richtung einiger Ruinen, eines Aussichtspunkts und einer Höhle.
Der andere Weg (gelber Pfeil) markiert unseren endgültigen Abstieg ins Tal, dieser wird im nächsten Abschnitt beschrieben.
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Steinmann, um zu Ruinen und einem Aussichtspunkt abzubiegen
Unser Pfad folgt einem Bergrücken.
In einer Senke befindet sich diese kleine Höhle. Die Öffnung ist klein, aber sie fällt tief ab.
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Höhle Aven de St. Barthélémy auf dem Plateau
Der Bergrücken wird breiter, die Bäume werden höher und der Boden weniger steinig.
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Weg zu Ruinen und einem Aussichtspunkt
Ein wenig weiter stossen wir auf die ersten Ruinen des befestigten Dorfes Salernes Vieilles.
Es handelt sich um die Überreste der nördlichen Umfassungsmauer mit doppelten Mauern.
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Ruinen auf dem Bergrücken oberhalb der Kapelle St. Barthélémy
Etwas weiter südlich befindet sich eine Reihe aneinandergrenzender Räume oder Gebäude.
Neben den Fundamenten der Ruinen finden wir Terrakottafragmente von Ziegeln und Amphoren.
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Ruinen auf dem Bergrücken oberhalb der Kapelle St. Barthélémy
Diese befestigte Siedlung kontrollierte die alte Strasse, die von Aups ins Argens-Tal hinabführte.
Diese befestigte Anlage war daher keine dauerhafte Siedlung. Die flachen, terrassenförmigen Ebenen, die möglicherweise landwirtschaftlich genutzt wurden, boten den dort stationierten Menschen vermutlich nicht genügend Nahrung. Die Siedlung wird 1043 als Ruine erwähnt, zu einer Zeit, als Salernes bereits an seinem heutigen Standort lag. Die Ruinen stammen somit mindestens aus der Zeit vor dem Jahr 1000.
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Ruinen auf dem Bergrücken oberhalb der Kapelle St. Barthélémy
Wir folgen dem Pfad hinter den Ruinen weiter in Richtung Süden. Gelbe Markierungen und blaue Punkte sind noch sichtbar.
Wir steigen jedenfalls ab und halten uns links.
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Der Weg biegt am Ende des Bergrückens oberhalb der Kapelle St. Barthélémy nach links ab
Dieser Pfad verläuft unter der Plateaukante entlang.
Wir erreichen diese mit Markierungen versehene Kiefer. Hier biegen wir rechts ab und folgen dem Felsen weiter.
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Wendepunkt und Abstieg nach rechts
Wir verlassen nun den markierten Pfad. Wir bewegen uns von Fels zu Fels und meiden die Vegetation in den Felsspalten.
Auf diesem Abstieg gehen wir links an einem grossen Busch vorbei. Kurz darauf kommen wir zu einer kleinen Wandhöhle.
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Abstieg entlang des Felsgrats
Wir steigen zum Aussichtspunkt mit Blick auf die Kapelle Saint-Barthélémy hinab.
Theoretisch könnte man von hier absteigen, aber der Weg ist sehr steil, die Büsche sind dornig und die Felsen scharfkantig.
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Erster Blick auf die Kapelle St. Barthélémy
Von diesem Felsen aus hat man einen guten Blick auf das Panorama hinter der Kapelle.
Geradeaus im Süden, rechts der Kapelle, erheben sich die Felsen, die das Tal bilden, das südwestlich der Kapelle abfällt.
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Fels mit guter Aussicht auf dem Felsgrat
Im Osten, links der Kapelle, liegt das Brague-Tal, das ebenfalls von Felsen gesäumt ist.
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Felsen des Vallon de la Brague in St. Barthélémy
Weiter links sehen wir in der Ferne ein Plateau, dies ist der östliche Teil des Militärlagers Canjuers.
Dieser Abstieg endet für uns. Wir kehren zu der Kiefer mit den beiden Markierungen zurück.
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Blick auf das Plateau von Canjuers
Abschnitt 3: Salernes Vielles - Vallon de la Brague
➙ 1,8 km ... 1 h 20 min ➚ 60 m ➘ 110 m ↝ schwierig
10% querfeldein, ohne Markierung
30% mittelschwere Wege, schlechte Markierung
55% leichte Wege, schlechte Markierung
5% Treppen, schlechte Markierung
Die Anhaltspunkte
- Aussichtspunkt unter den Ruinen, 405 m
- Kreuzung vom Abstieg, 445 m
- Kreuzung in der Schlucht, 355 m
- Sackgasse in der Schlucht, 315 m
- Am Fusse der Kapelle Saint Barthélémy, 350 m
Wir verlassen den felsigen Ausläufer von Salernes Vieilles über einen anderen Pfad, steigen hinab und betrachten den Grund des Tal der Brague, bevor wir uns der Kapelle Saint Barthélémy nähern.
Wir kehren zur Pinie mit der letzten gelb-blauen Markierung zurück. Dann biegen wir rechts ab, um unter dem Plateaurand zu bleiben und es gegen den Uhrzeigersinn zu umrunden.
Hier gibt es keine weiteren Markierungen, und der Pfad ist schwer zu erkennen. Nach einem kurzen Abstieg setzt er seinen stetigen Anstieg fort.
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Pfad, der unterhalb der Ruinen weiter um das Ende des Bergrückens herumführt
Wir kommen zu einer ersten Höhle mit einer weiteren Öffnung weiter oben.
Wir könnten hindurchgehen, kehren so aber zum Fuss der Felswand zurück.
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Erste Höhle mit Durchgang im Osten unterhalb des Bergrückens, auf dem die Ruinen stehen
Es ist einfacher, auf dem Pfad ausserhalb zu bleiben, auch wenn er nicht deutlich sichtbar ist.
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Pfad, der unterhalb der Ruinen weiter um das Ende des Bergrückens herumführt
Kurz darauf erreichen wir eine zweite Höhle mit einer etwas grösseren Haupthalle.
Weiter oben befindet sich ebenfalls ein Loch, es führt vermutlich zum Plateau, ist aber ohne anspruchsvolle Kletterei nicht zugänglich.
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Zweite Höhle mit Durchgang im Osten unterhalb des Bergrückens, auf dem die Ruinen stehen
Der Pfad verliert sich allmählich und die Felskante flacht ganz ab. Jetzt ist es an der Zeit, unter den kleinen Bäumen hinauf zu kraxeln, um wieder auf den Pfad am Bergrücken zu gelangen.
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Aufstieg ohne Weg von den Höhlen zu den Ruinen
Dieser Aufstieg kann durch zahlreiche Eichenstämme versperrt sein, daher muss man selber einen Weg nach Westen bergauf suchen.
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Verwachsener Durchgang beim Aufstieg ohne Weg von den Höhlen zu den Ruinen
Sobald wir wieder auf dem Pfad sind, erreichen wir schnell die Weggabelung mit dem Steinmann.
Wir nehmen den rechten Pfad und gehen noch einige Meter bergauf.
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Auf dem Weg westlich der Gorges de Plérimond
Wir sind wieder höher oben und haben einen guten Blick nach Nordosten durch die Bäume.
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Blick in Richtung Tourtour
Wir befinden uns ziemlich weit im Norden, genauer gesagt nördlich des Tals der Brague. Hier fliesst die Brague durch die Plérimond-Schlucht, die man nutzen könnte, um nach Aups zu gelangen. Es gibt jedoch keinen Weg darin.
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Auf dem Weg westlich der Gorges de Plérimond
Wir finden eine Markierung, die den richtigen Weg weist, wir biegen an der Kiefer rechts ab, und der Abstieg ins Tal beginnt.
Seltsamerweise ist dieser Weg auf der IGN-Karte nicht eingezeichnet.
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Rechts abbiegen in Richtung der Schlucht
Der Abstieg ist rasant, wir verlieren 75 Höhenmeter auf einer Strecke von kaum 400 Metern.
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Abstiegsweg nördlich von St. Barthélémy
Es gibt einige felsige Stufen, die wir hinabsteigen müssen.
Wir passieren auch Felswände, die Teil der Schluchten dieses grossen Tals sind.
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Steiler Abstiegsweg nördlich von St. Barthélémy
Erst viel weiter unten erreichen wir die dichtere Vegetation des Tals.
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Abwärtsweg nördlich von St. Barthélémy
Noch weiter unten stossen wir auf dieses Zutritt-verboten-Schild. Dies ist kein allgemeines Verbot, es gilt nur für diese erste Höhle.
Wir folgen dem Holzzaun hinab zu einem Steg. Wir befinden uns nun auf dem Hauptweg im Tal der Brague.
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Zutritt zur ersten Höhle von St. Barthélémy verboten
Die Höhlen sind nummeriert, aber nicht alle sind sichtbar, und einige sind unzugänglich.
Diese hier liegt jedenfalls links, wenn man Richtung Norden geht.
In einer der Höhlen wurden menschliche Knochen aus der Jungsteinzeit mit Werkzeugspuren gefunden. In der Höhle von Fontbregoua wurden ein Dutzend Skelette untersucht, die alle zerstückelt und entbeint worden waren. Die Gründe dafür könnten Hungersnot, religiöse Praktiken oder Konflikte gewesen sein, die Opfer könnten auch junge Gefangene gewesen sein. Ähnliche Ereignisse werden aus ganz Europa für diese Zeit berichtet, sind aber selten.
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Halbhöhle 3 der unteren Plérimond-Schlucht
Der Weg durch das Tal ist breit und einfach.
Die Schlucht verengt sich jedoch allmählich.
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Weg in den unteren Plérimond-Schlucht
Am Grund der Schlucht befindet sich stets Wasser, und die Bäume sind deutlich höher als auf dem Plateau.
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Grosser Baum in den unteren Plérimond-Schlucht
Diese Höhle liegt am Grund der Schlucht und ist leicht zugänglich.
Es handelt sich hierbei um mehr oder weniger halbkreisförmige Ausspülungshöhlen, die in der Regel nirgendwohin führen.
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Halbhöhle 5 der unteren Gorges de Plérimond
Weiter oben gibt es auch Höhlen, die aus einer Zeit stammen, als die Schlucht noch nicht so tief war.
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Höchste Halbhöhle in der Felswand der unteren Plérimond-Schlucht
Etwas weiter vorn befindet sich rechts eine Stahlleiter. Dies ist der letzte mögliche Ausgang aus der Schlucht und gleichzeitig der Zugang zur Plériomond-Schlucht.
Wir bleiben jedoch in unserem Haupttal, obwohl es eine Sackgasse ist.
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Leiter zum Verlassen der Gorges de Plérimond
Die Schlucht verengt sich. Links eine senkrechte Wand, rechts kleine Erosionshöhlen.
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In den unteren Gorges de Plérimond
Die Sackgasse wird deutlich. Obwohl wir flussaufwärts gehen, führt der Weg abwärts.
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Weg in den unteren Gorges de Plérimond
Hier ist die unüberwindbare Kante.
Es ist Zeit für uns umzukehren.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8757)
Die unüberwindbare Stufe in den Gorges de Plérimond
Wir kennen bereits einen Teil des Aufstiegswegs.
Wir bleiben für den Rest des Weges unten im Tal. Der Pfad führt über mehrere Fussgängerbrücken.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8758)
Eine Brücke auf dem Weg südlich der Gorges de Plérimond
Wir haben die Brücken nicht gezählt, es müssen etwa zehn im Tal sein.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8759)
Eine Brücke auf dem Weg südlich der Gorges de Plérimond
Schliesslich erreichen wir eine grosse, von hohen Bäumen beschattete Wiese. Sie dient als Picknick- und Spielplatz und ist an Wochenenden bei vielen Einheimischen beliebt.
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Die Wiese von St. Barthélémy
Hier gibt es viele Wege. Wir halten uns rechts.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8761)
Die Wiese von St. Barthélémy
Und so gelangen wir unterhalb der Saint Barthélemy Kapelle an.
Ja, es ist noch ein letzter Anstieg von etwa zehn Metern.
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Aufstieg zur Kapelle von St. Barthélémy
Abschnitt 4: Château de Salernes - Bain fluvial
➙ 5,1 km ... 1 h 30 min ➚ 20 m ➘ 170 m ↝ einfach
<5% Treppen, schlechte Markierung
5% leichte Wege, schlechte Markierung
30% befestigte ruhige Nebenstrassen, ohne Markierung
<5% Steg, ohne Markierung
20% befestigte ruhige Nebenstrassen, ohne Markierung
10% Parkanlagen, ohne Markierung
25% befestigte ruhige Nebenstrassen, ohne Markierung
<5% im Bachbett, ohne Markierung
5% befestigte ruhige Nebenstrassen, ohne Markierung
5% Parkanlagen, ohne Markierung
Die Anhaltspunkte
- Am Fusse der Kapelle Saint Barthélémy, 350 m
- Chapelle de Saint Barthélémy, 360 m
- Aquäduktbrücke über die Strasse D560, 305 m
- Château de Salernes Ruine, 270 m
- Flussbad, 210 m
- Parkplatz Frédéric Mistral, 210 m
Auch der Rückweg bietet einige interessante Sehenswürdigkeiten. Zuerst die Kapelle, Aquädukte, eine Burg, eine Ölmühle, Waschhäuser und schliesslich ein Flussbad.
Diese Kapelle wurde im 16. Jahrhundert errichtet und 1814 umgebaut.
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Chapelle de Saint Barthélémy
Das Kirchenschiff ist mit Fresken des einheimischen Künstlers Alain Dalmasso geschmückt.
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Kirchenschiff mit modernen Fresken in der Kapelle von St. Barthélémy
Wir steigen von der Kapelle hinab und biegen rechts ab, um das Tal zu verlassen.
Es folgen weitere Stege.
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Fussgängerbrücke über La Brague unterhalb der Kapelle St. Barthélémy
Wir erreichen einen etwas angelegten Bereich unter grossen Platanen mit einigen steinernen Picknickbänken.
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Die Platanenallee von St. Barthélémy
Eine letzte Fussgängerbrücke führt uns zum letzten Parkplatz, der von Salernes aus mit dem Auto erreichbar ist.
Hier gibt es Toiletten.
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Eine Fussgängerbrücke bei St. Barthélémy
Wir ignorieren eine Forststrasse rechts, der uns zurück und hinauf zur Tholos führen würde.
Wir bleiben auf der kleinen asphaltierten Strasse und verlassen endgültig das Tal.
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Die Strasse von St. Barthélémy
Nach einem Wasserspeicher erreichen wir ein Gebiet mit Villen, umgeben von Oliven- und Zypressenbäumen.
Wir folgen der kurvigen Strasse Richtung Süden.
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Die Strasse von St. Barthélémy
Etwa fünfzehn Minuten nach der Schranke des Vallon de la Brague sehen wir ein Sackgassenschild und einen Hydranten an der Hausnummer 333 am Chemin de Saint-Barthélémy.
Wir biegen hier rechts ab.
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Sackgasse, in die man einbiegen muss, um nach Salernes zurückzukehren
Wir gehen zwischen Thujabäumen links und einer Tuffsteinmauer rechts hindurch.
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Sackgasse, um nach Salernes zurückzukehren
An der nächsten Gabelung biegen wir links ab, man sieht auch die Hausnummer 339.
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Links abbiegen auf den Aquädukt
Wir folgen nun dem Verlauf eines Kanals, der am Ausgang des Vallon vom Fluss Brague abgeleitet wurde. Hier fliesst oft etwas Wasser.
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Der Aquädukt in Richtung Salernes
Dieser Kanal führt uns zu einer Aquädukbrücke. Wir folgen diesem Verlauf.
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Die Aquäduktbrücke über die D560
Hoch überqueren wir die Strasse D560 auf Stahlplatten, unter denen der Kanal verläuft.
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Auf der Aquäduktbrücke über die D560
Weiter vorne führt dieser Weg auf eine unbefestigte Strasse.
Wir gehen weiter Richtung Süden.
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Zum Chemin de la Roque
Wir erreichen die Strasse Chemin de la Roque und biegen dort logischerweise rechts ab.
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Die nördliche Kreuzung zum Chemin de la Roque
Der Kanal verläuft weiter neben uns.
Doch etwas weiter vorne verläuft er weiter links, da die Strasse merklich abfällt.
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Chemin de la Roque
Rechts sehen wir den eher kahlen Hügel mit der Tholos.
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Der Hügel La Lauve
Diese Strasse führt uns unter diesem Bogen hindurch. Es handelt sich um eine weitere Abzweigung des Aquädukts, die jedoch nicht mehr in Betrieb ist.
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Bogen auf dem Chemin de la Roque
Kurz darauf folgen wir einem grasbewachsenen Pfad, der etwas oberhalb der Strasse verläuft.
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Picknickplatz unterhalb des Schlosses von Salernes
Weiter erreichen wir diese beiden Türme, die vom Schloss Salernes erhalten geblieben sind.
Das Schloss existierte seit dem 11. Jahrhundert. Ein Brand zerstörte es 1676.
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Plateau des Schlosses von Salernes
Von den Burgruinen hat man einen sehr guten Blick auf das Dorf und seine Ziegeldächer.
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Blick vom Schloss auf Salernes
Zwei Gewölbe sind ebenfalls erhalten.
Die Überreste des Schlosses müssen nach den Brand verschafft worden sein.
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Ehemalige Gewölbe des Schlosses von Salernes
Wir verlassen das Ruinengebiet auf demselben Weg, auf dem wir gekommen sind, und gehen die Gasse weiter hinab.
An dieser Kreuzung halten wir uns rechts.
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Rue des Moulins
Etwas weiter unten steht dieses Haus, von dem nur noch die Fassade erhalten ist.
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Rue des Moulins
Durch die Fassade können wir hineinsehen.
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Fassade vor den Olivenpressen
Wir sehen zwei Ölpressen. Diese Pressen wurden nicht mit Wasserkraft betrieben, die Oliven wurden entweder von Männern oder Eseln gepresst.
Es gab jedoch einen Kanal, der eine Mühle antrieb, und wir sehen im Vordergrund auch einen Mühlstein. Ein solcher Mühlstein erforderte jedenfalls ein komplexeres System.
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Olivenpressen und Mühlstein
Nach der Mühle gehen wir links die steilste Gasse hinunter.
Wir ignorieren die Sackgasse unten rechts und biegen vor den Sportplätzen rechts ab.
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Die Rue des Moulins bergab
Auf diesem Abstieg halten wir uns rechts.
Auch hier sehen wir fliessendes Wasser.
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Wasserrinne entlang der Rue des Moulins
Was links wie eine einfache Mauer aussieht, ist das historische Hauptwaschhaus von Salernes.
Gehen wir hinunter und sehen wir es uns an.
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Kreuzung Rue des Moulins, Rue des Vieux Quartiers und Boulevard Paul Cotte auf der linken Seite
Dieses Waschhaus wurde 1855 erbaut. Es wurde sofort zum Wäschewaschen genutzt, da das Wäschewaschen in den Brunnen ab dieser Zeit verboten war.
Es wurde vor Kurzem renoviert und die Wasserversorgung wiederhergestellt.
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Das öffentliche Waschhaus in Salernes
Wir gehen vom Waschhaus zurück in die obere Gasse und biegen links ab. Es geht leicht bergauf.
Wir erreichen einen Platz im Schatten einer riesigen Platane. Auf der sonnigeren Terrasse steht einer der Brunnen, in denen das Wäschewaschen verboten war.
Der Brunnen auf dem Place de la Révolution
Wir gehen weiter in dieselbe Richtung und biegen in die schmale Rue de la Font du Mûrier ein. Diese Gasse führt uns schliesslich zur Rue de la Calade (die betoniert ist) und hinunter zur Hauptstrasse führt, die wir bereits vom Hinweg kennen.
Wir überqueren die Strasse und gehen weiter in Richtung Westen, aus dem Ort hinaus. Wir biegen nach dem Gebäude der Keramikfirma Jacques Brest ab.
Die Rue Jean-Jacques Rousseau
Das Haus an der Kreuzung ist mit glasierten Fliesen verziert.
Die kleine Strasse führt hinunter zu einer Kreuzung, an der wir geradeaus weitergehen.
Wir kommen an einem Wohnmobilstellplatz vorbei, den wir uns für den Rückweg merken.
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Kachelverzierung an einem Haus
So gelangen wir zum Bad am Fluss der Bresque genannt La Muie . Derselbe Fluss bildet den grossen Wasserfall bei Sillans und weitere Becken flussaufwärts von Salernes. Informationen zu dieser nahegelegenen Wanderung findest du unter Wasserfälle und Sinterbecken bei Sillans-la-Cascade.
Die Wassertemperatur übersteigt im Sommer selten 20°C und es ist oft sogar kühler. Baden ist erlaubt, jedoch ohne Aufsicht. Tiere sind nicht gestattet. Kiefern spenden Schatten. Es gibt keine weiteren Einrichtungen ausser Mülleimern.
Flussbad von La Muie
Der Rückweg ist etwas beschwerlich, wenn man nicht die Hauptstrasse durch das Stadtzentrum nehmen möchte.
Also gehen wir zurück zum Wohnmobilstellplatz und dort bis zum hinteren Ende.
Chemin de la Muie
Hier sind die Ufer des Bresque-Flusses beidseitig mit breiten Stufen befestigt. Man kann bequem auf der einen Seite hinuntergehen und auf der anderen genauso leicht wieder hinaufsteigen. Man muss sich vorher überlegen, ob man nasse Schuhe haben will oder sie ausziehen möchte.
Gegenüber finden wir eine kleine Strasse, die am Fluss entlangführt. Wir folgen ihr flussabwärts. An einer Kreuzung entdecken wir links einen Betonsteg. Wir gehen darüber und finden so den Park und den Ausgangspunkt-Parkplatz etwas weiter rechts.
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Die Bresque auf Höhe des Stellplatzes für Wohnmobile
Quelle und weiterführende Info
Mit guten topographischen Wanderkarten ist man besser unterwegs: Diese Tour befindet sich auf der Karte IGN "Aups, Salernes", Massstab 1:25000, 3443OT.
Wenn du dich nicht mit einer Papierkarte herumschlagen willst, kannst du auch auf Karten-Apps am Handy zurückgreifen. Einerseits handelt es sich um die App Cartes IGN des amtlichen Kartendienstes. Allerdings benötigt es Zugang zum Datennetz und das ist in Schluchten oder abgelegenen Orten manchmal schwierig.
Alternativ kann man Apps nutzen, die Daten direkt auf dem Gerät speichern. Sie sind im Allgemeinen nicht kostenlos, kosten aber nicht viel. Wir verwenden hauptsächlich OSMAnd, Hier ist es möglich, Konturlinien, Reliefschattierungen, Markierungen und andere hinzuzufügen. Um diese Daten auf dem Handy zu speichern, benötigt man viel Platz.
Natürlich braucht es auch Zugang zu Satelliten für das GPS-Signal mit jeder App. In einigen Schluchten ist dies nicht der Fall. Verlasse dich daher nicht auf die angezeigte Position, sondern lies die Karte auf dem Handy so, wie du sie auf Papier lesen würdest. Die meisten Apps sind für Android und iPhone verfügbar. Die Anwendungen ermöglichen es in der Regel, die zurückgelegte Strecke aufzuzeichnen und auch die angebotenen GPS-Dateien zu jeder unserer Wanderungen einzublenden.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8705)
Gewöhnliche Strohblume