Nordkante der Verdonschlucht und Tufflandschaft von St. Maurin

Aufstieg in der Nordflanke des Verdon und zurück über den langen Kamm

Typ
Wanderung
Schwierigkeit
mittel
Dauer
5 h min
öffentliche Verkehrsmittel
fern
Rundtour
ja
Schutzhütte
nein
Ausrüstung
Bergausrüstung

Einführung

Diese Tour am Ausgang der Verdonschlucht und hoch über dem Stausee Sainte-Croix bietet grandiose Ausblicke, die hier weitaus gewaltiger sind als von der Autostrasse weiter unten. Es sind insgesamt mehr als 1000 Höhenmeter zu überwinden, und man wandert oft in der Sonne. Ein bedeutendes Naturphänomen erwartet uns auf halbem Weg: ein Quellaustritt mit Kalkablagerungen fliesst in einem Bett aus Tuff durch den dichten Wald.

Man wandert bei dieser Tour mehr als fünf Kilometer direkt an der Kante des Grates über dem Verdon und dem Stausee von Sainte-Croix. Die Aussicht von dort oben ist die Anstrengung wirklich wert.

Entgegen den Touren in der Hauptschlucht hat man hier auch einen Ausblick auf den gesamten See.

Die Fakten

13,4 km Gesamtstrecke

5 h min Gehzeit

1110 m Gesamthöhenunterschied

Orientierung einfach, aber wichtige Verzweigungen sind nicht markiert

Markierung 65% der Strecke

60% leichte Wege

15% mittelschwere Wege

10% querfeldein

10% Landstrassen

5% Forststrassen

Gefahren Hitze im Sommer, Höhenangst, Pinien-Prozessionsspinner

Kinder wenn sie entsprechende Geherfahrung haben

praktisch Picknick-Zeug

notwendig Bergschuhe, Wanderausrüstung und Wasser

GPS-Koordinaten (WGS84) des Start- und Endpunkts 43.828188,6.228047

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Crête de l'Ourbes, Crête de l'Issioule, Margès und der Lac de Ste. Croix

Ansicht vom Rückweg entlang der Kammlinie.

Öffentliche Verkehrsmittel

Die Buslinie 450 verbindet Castellane mit Riez. Die Verbindungen ändern sich jedoch dauernd und sind weit davon entfernt perfekt zu sein. Mit allen gelangt man entweder zu einer Haltestelle im Dorf Moustiers-Sainte-Marie oder zu einer Haltestelle auf der Regionalstrasse unterhalb des Orts.

Informationen auf Zou! (nur französisch). Das Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln rund um den Verdon ist ehrlich lausig.

plateaux calcaires = Kalkhochebene
Maison du Parc = Naturparkhaus

Um zum Ausgangspunkt zu kommen: man geht vom Dorf Moustiers auf der Rampe beim Restaurant Côté Jardin (Wegweiser GR4) hinab und anschliessend in Richtung Strasse D952, die Haltestelle auf der Regionalstrasse befindet sich bei der Kreuzung. Man überquert die Hauptstrasse und folgt der Markierung des GR4 auf dem Chemin de Quinson und dem Chemin de Peyrengue. Wieder auf der Regionalstrasse folgen wir dieser in südlicher Richtung auf ungefähr 500 Metern (man kommt an der Kapelle St. Pierre vorbei) bis zum Kreisverkehr, dort nach links abbiegen und den markierten und ansteigenden Weg einfädeln, der die Kehren der Strasse nach Castellane schneidet.

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Ausgangspunkt beim alten Steinbruch

Ein Mal die Strasse kreuzen und wenn man wieder auf sie kommt, stösst man auf einen kleinen Parkplatz. Die Haupttour ist von hier aus beschrieben. Man muss rund 3 Kilometer zusätzlich für diesen Zustieg rechnen.

Zufahrt mit dem Auto

Der Ausgangspunkt befindet sich in der Nähe von Moustiers-Sainte-Marie und am Anfang der Strasse nach Castellane, die der Verdonschlucht am Nordufer entlangführt. Man fährt mit dem Auto vom Kreisverkehr beim Campingplatz Saint Clair bis zur dritten Kehre hinauf (einige Parkplätze befinden sich an der Aussenseite der Kehre).

Sinnvolle Parkplätze

Ungefähr sechs Plätze direkt am Ausgangspunkt, ungefähr 15 Plätze in der Kurve weiter unten (beim Picknick-Platz), einige Plätze in der nachfolgenden Kurve. Beim Regionalparkhaus südlich des Kreisverkehrs gibt es auch Parkmöglichkeiten, von dort führt ein Pfad, der die Kehren abschneidet, direkt zum Ausgangspunkt hinauf.

Tipps

Es handelt sich um eine herausfordernde Tour mit einigen ausgesetzten Stellen und felsigen Passagen. Die Hauptherausforderung bleibt die Hitze (Süd ausgerichtet) und die Tatsache, dass sich die Gesamthöhenmeter aus wiederholten An- und Abstiegen ergeben.

Die Tour endet mit einem langen Abstieg von 600 Höhenmetern, von dem man versucht ist, diesen als Aufstieg zu wählen. Allerdings gibt es zwei Gründe, warum die Tour gegen den Uhrzeigersinn empfohlen wird: der Aufstieg zum Col de Plein Voir ist steil und auf dem Schutt kann man leicht rutschen, zudem hat man in der umgekehrten Richtung die langweilige Strasse am Ende. Dieses Stück meistert man mit voller Energie am Beginn des Tages schneller.

Im Winter kann man bis 10h vormittags weggehen, im Sommer sollte man bei Sonnenaufgang beim Ausgangspunkt sein. Ein eher früher Abmarsch vermeidet auch zu viel Verkehr auf der Strasse, der man am Anfang folgen muss. Morgens gibt es wenige und nur aufwärts fahrende Autos.

Die ganze Region ist eine Zone mit hohem Waldbrandrisiko. Im Sommer aber auch in anderen Saisonen zu Zeiten mit grosser Trockenheit oder starkem Wind, kann der Zugang zu den Waldgebieten reglementiert sein. Folglich können die Strassen für den Verkehr gesperrt sein und/oder die Wege für Wanderer verboten. Aktuelle Auskunft: Karte zum Zugang zu den Wäldern Alpes de Haute Provence (nur französisch). Die Karte zeigt die Farben Grün, Gelb, Orange und Rot, die den Gefahrenstufen entsprechen.

Die Föhren der Sonnseiten leiden unter den Pinien-Prozessionsspinner-Raupen. Für Menschen sind vor allem die feinen Brennhaare gefährlich. Diese Haare fallen besonders bei Wind von den Nestern in den Bäumen und wirbeln durch die Luft ohne an irritierender Wirksamkeit zu verlieren. Das gilt vor allem im Frühling und bis in den frühen Sommer hinein. Mann soll nie die Raupen oder die Nester berühren. Die Haare verursachen eine starken Juckreiz wie Brennnesseln, jedoch tritt die Wirkung später auf und hält mehrere Tage an. Die Raupen können für Hunde tödlich wirken, da ihre Zunge stark anschwellen kann.

Die Abschnitte

  1. Alter Steinbruch (Ancienne carrière) - Coteau des Félines: in Richtung Schlucht gehen
  2. Coteau des Félines - St. Maurin: zwischen der Schlucht und dem Wiederaustritt der Quelle
  3. St. Maurin - Col de Plein Voir: Aufstieg auf den Hauptgrat
  4. Eine Runde auf dem Grat
  5. Col de Plein Voir - Crête de l'Ourbes: Zurück am Grat mit dem letzten Anstieg
  6. Crête de l'Ourbes - Alter Steinbruch (Ancienne carrière): zurück auf einem langen Abstieg

Bars und Gasthäuser nur in den Dörfern Moustiers und Aiguines. Im Sommer gibt es Snackbuden an den Stränden am See.

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Lac de Sainte-Croix von der Crête de l'Issioule gesehen

Abschnitt 1: Ancienne carrière - Coteau des Félines

3,3 km ... 1 h min 240 m 82 m mittel

35% Landstrassen, ohne Markierung

25% Forststrassen, ohne Markierung

40% leichte Wege, ohne Markierung

Die Anhaltspunkte

  • Parkplatz beim ehemaligen Steinbruch (ancienne carrière), 565 m, in der Kehre losgehen
  • Zu Fuss der D952 aufwärts folgen
  • Beginn der Forststrasse links parallel zur Strasse, 615 m
  • Wieder der D952 aufwärts folgen
  • Anfang des Wegs im Wald Bois des Félines, 665 m
  • Coteau des Félines, 665 m

Der Anfang der Tour führt auf der Strasse nach Castellane und teilweise ein Stück über ihr entlang, aber so kann man beim Rückweg die Strasse vermeiden. Anfangs sind die Forststrassen und Wege nicht markiert.

vers = zum
rond-point = Kreisverkehr
crête = Kamm

Im Verdon kann man selten Rundtouren gehen, oft muss man uninteressante Zustiege in Kauf nehmen. Aber bei dieser Tour steigen wir am Ende direkt wieder zum Ausgangspunkt ab. Der besagte Steinbruch ist von der Strasse aus nicht zu sehen, wir werden aber die Überreste am Ende der Tour sehen.

Die Richtung, der wir vom Parkplatz beim alten Steinbruch folgen müssen, ist einfach. Wir bleiben 700 m direkt auf der Strasse. In einer langen Rechtskurve zweigt eine Forststrasse unter einer Hochspannungsleitung links ab. Dort gehen wir hinauf und finden uns ein wenig oberhalb der Strasse wieder. Wir bewegen uns in Richtung Osten und beachten dabei die Wege, die links hinaufführen, nicht. Hier gibt es keine Markierungen, aber man folgt grünen Zeichen auf weissem Grund an den Bäumen, diese bezeichnen die Grenzen von Waldgrundstücken.

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Erster Anstieg zu einer Forststrasse parallel zur Strasse von Castellane

Nach ungefähr 10 Minuten kommt man noch einmal kurz auf die Strasse retour. In der folgenden Rechtskurve steigen wir wieder links hinauf in den Wald.

Aber Vorsicht: nicht die alten befahrbaren Forststrassen nehmen, die senkrecht von der Strasse in den Talkessel hinaufführen. Man muss den Weg am Ende der Kurve nehmen, der parallel in der Richtung der Strasse verläuft.

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Weiterer Aufstieg von der Strasse auf dem Weg von Bois des Félines

So kommen wir zum ersten offiziellen Wegweiser im Bois des Félines (ein Parkplatz befindet sich hier weiter unten an der Strasse). Ab hier ist unsere Tour gelb markiert. Bei der Kreuzung muss man die Forststrasse überqueren und einen der Abstiege einfädeln, der einen Teil der vielen Höhenmeter der Tour ausmacht. Man kommt oberhalb der Strasse zum Wegweiser im Coteau des Félines.

Abschnitt 2: Coteau des Félines - St. Maurin

1,6 km ... 45 min 220 m 140 m mittel

60% leichte Wege, wenig Markierung

40% mittelschwere Wege, wenig Markierung

Die Anhaltspunkte

  • Coteau des Félines, 665 m, oberhalb der Strasse
  • Durchschreiten des Durchbruchs am Ende der Verdonschlucht, 770 m
  • Bach mit Sinterbecken bei St. Maurin, 770 m

Nach den Abschnitten auf der Strasse steigen wir leicht an, um die finale Engstelle der Verdonschlucht zu durchschreiten und finden die einmaligen Wasserfälle von Saint-Maurin.

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Passage weit oben über der Brücke Pont de Galetas

Nach dem eher geradlinigen Zustieg beginnen nun die interessanten Dinge. Wir sehen, dass unser Weg die Engstelle von Galetas rund hundert Meter über der Strasse und mehr als 300 Meter über dem Verdon passieren wird. Allerdings sehen wir von hier nicht, wie der alte Weg zwischen den Felsen weiter verlaufen wird. Der Weg benutzt die Felsabsätze, um durch die Engstelle am Schluchtausgang zuführen. Es gibt hier wenige gelbe Markierungen, aber die Steilheit des Geländes lässt sowieso keine Alternativen zum Weg zu.

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Schutthalde oberhalb von Galetas

Der Felskante folgend öffnet sich der Ausblick auf den unteren Abschnitt des Grand Canyon du Verdon.

Im Sommer drehen die Tret- und Elektroboote vorne um, da der Lac de Sainte-Croix bis dort in die Schlucht zurückgestaut wird. Auf dem Foto ganz hinten: das Kar Cirque de Vaumale und der Berg Grand Margès. Links vom Fluss: die Strasse nach Castellane.

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Gorges du Verdon zwischen Galetas und Maireste

cirque = Kar, Talkessel,
accès = Zugang
cascades = Wasserfälle
résurgence = Quellaustritt

Im Kar Cirque de St. Maurin führt unser Weg in einem dichteren Pinienwald auf und ab. Hier passieren wir weitere Felsen, ohne nennenswert auf eine andere Seehöhe zu gelangen. Während eines letzten Abstieges durch eine noch dichtere Vegetation hören wir das Plätschern eines Bachs. Dies ist vor allem in einer so trockenen Umgebung erstaunlich. Obwohl hier es im Sommer auch ganz trocken sein kann.

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Kalksinterbecken bei Saint Maurin

Gegenüber einer gelben Markierung auf einem Felsen führt ein Pfad durch das Gebüsch zum unteren Teil des Wasserfalls von St. Maurin. Jene, die die Strasse nach Castellane weiter unten kennen, erinnern sich vielleicht an den Tuffwasserfall an der Stützmauer direkt an der Strasse. Wir sind hier am sehr viel schöneren Teil flussaufwärts. Das Bachbett bietet tiefe Gumpen mit glasklarem Wasser, die Farben ändern zwischen türkis und grün. Man kann die Rutsche aus Tuff hinaufgehen, sie ist dort, wo keine Algen sind, nicht rutschig. Allerdings sollte man nicht unnötig auf den wundervollen Formationen herumtrampeln.

Achtung: das Naturschutzgebiet von Saint Maurin ist ein besonders geschütztes Areal innerhalb des Naturparks des Verdon. Der Zugang ist frei, aber man ist angehalten, auf den Wegen zu bleiben. Baden, Übernachten oder Feuer machen ist streng verboten!

Wir gehen auf den markierten Weg zurück hinauf und ein wenig weiter oben kommen wir zu einem flacheren Bereich, wo es möglich ist, sich dem interessanten Wasserlauf nochmals zu nähern. Hier überschwemmt er allmählich die Baumstämme.

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Wasserlauf und Tuff im Wald des Cirque de St. Maurin

Rund 70 Meter über der Stelle, wo man zuerst zum Wasserlauf kam, gibt es die Möglichkeit nach rechts auf ein offeneres Plateau zu queren. Hier befinden sich Ruinen in verbauten Höhlen. Auf der anderen Seite des Flusses gibt es eine Vielzahl von Wegen, aber nicht sehr nützliche Markierungen. Die grossen grünen Markierungen sind Forstgrenzen, in unserem Fall markieren sie auch die verbotene Zugangszone weiter oben. Die oben auf dieser Seite enthaltenen GPS- und KLM-Tracks umfassen auch den unten beschriebenen Track. Beachte jedoch, dass das GPS-Signal hier sehr schlecht ist und sich die Wege häufig ändern. Es gibt im Grunde drei Ebenen unter einer grossen Wiese. Die kleine Höhle liegt unterhalb des Wiesenniveaus, die grössere eine Etage tiefer.

Wir überqueren das Flussbett ohne Pfad oder Steg. Gehe weiter, bis du zu einem Pfad kommst, und folge ihm nach rechts und nach unten. Gehe eine Ebene nach unten und biege so nach links ab, um einer Felsstufe im Tuffstein zu folgen. Das Foto zeigt den Rückblick. Dieser Weg dreht sich dann um 180 Grad nach unten und nach rechts, um uns zur grössten Troglodytenhöhle von St. Maurin zu bringen.

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Tuff-Vorsprung unter der oberen Wiese von St. Maurin

Menschliche Siedlungen auf dem Gelände von Saint Maurin sind seit langem bekannt, wahrscheinlich seit dem 5. Jahrhundert. Die beiden grossen Höhlen, die in Troglodytenhäuser umgewandelt wurden, genannt Grande Baume und Baume Murale, sind neueren Datums und werden im Testament von 1611 des Burgherrn von La Palud erwähnt. Das Vorhandensein von reichlichem und leicht zugänglichem Wasser während des ganzen Jahres hat diese menschliche Besiedlung ermöglicht und die Spuren alter Bewässerungskanäle zeugen noch heute von der landwirtschaftlichen Nutzung der Terrassen.

Der Tuff hat ein poröses Aussehen, es ist ein leichter Stein, der leicht zu bearbeiten ist. Er wird auch in den Dörfern häufig verwendet, um die Schlusssteine oder die Rahmen von Türen und Fenstern bei Kirchen und Steinhäusern herzustellen.

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Grosse Höhlenwohnung St. Maurin

Wir verlassen die grosse Höhle, so wie wir sie erreicht haben, steigen aber weiter ab. Der Weg führt uns entlang von Halbhöhlen in der Felswand hinab und wir kommen in eine grünere und feuchtere Zone. Man geht direkt auf weichem Tuff, man muss auf dem Weg und den Stegen bleiben. Wir befinden uns hier unter einem anderen Wasserfall, der auch im Sommer Wasser führt. Wir nähern uns der Strasse und kommen zu einer Weggabelung, an der wir nach links abbiegen. Wir steigen auf und gehen auf eine höhere Ebene. Hier überqueren wir einen kleinen Bach, der den Wasserfall bildet, unter dem wir kurz zuvor hindurchgegangen sind. Sei vorsichtig, hier ist nichts abgesichert! Wir gehen weiter und kommen auf eine grosse Wiese, auf der ein historischer Bauernhof ausgegraben wird. Im Juni 2022 wurde hier gegraben. Wir gehen an diesen Erdhaufen vorbei und in gleicher Richtung weiter, ohne nach oben zu gehen. Wir gelangen auf eine Art Felsvorsprung, der uns nach wenigen Metern zur zweiten Troglodytenhöhle führt. Sie ist wesentlich kleiner.

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Kleine Höhlenwohnung unter der oberen Wiese von St. Maurin

Nach der zweiten Höhle gehen wir weiter in die gleiche nordwestliche Richtung und zurück zum Bachbett. Kurz vor dem Bach verdichtet sich die Vegetation und die Wege sind nicht mehr ganz einfach zu erkennen. Wir versuchen entlang des Bachbetts höher zu gelangen. Wenn es trocken ist, ist es einfacher, wenn es Wasser führt, ist es besser, es nicht zuerst zu überqueren. Wir können so bis zum Quellaustritt hochkommen. Es sind zwei Löcher in der Wand in einem Talkessel, der von schwindelerregenden Felswänden umgeben ist.

Um zum Hauptweg zurückzukehren, muss man am Flussbett entlang absteigen und es überqueren sobald dies möglich ist.

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Falaise de Barbin über dem Quellaustritt von St. Maurin

Abschnitt 3: St. Maurin - Col de Plein Voir

1,4 km ... 1 h min 360 m 20 m einfach

40% mittelschwere Wege, wenig Markierung

60% leichte Wege, wenig Markierung

Die Anhaltspunkte

  • Saint Maurin, 770 m
  • Weg unter der Felswand
  • Aussichtspunkt, 1035 m
  • Sattel Col de Plein Voir, 1170 m

Wir haben nun den Hauptanstieg auf den Nordgrat der Gorges du Verdon vor uns. Wir sind hier prinzipiell im Schatten, aber die Sonne heizt ordentlich auch unter den Pinien.

Bis hier haben wir nicht wirklich an Höhe gewonnen, dies ist der Moment, um tief Luft zu holen und mehr oder weniger in einem Zug bis an die Kante des Plateaus von Barbin hochzusteigen. Die Steigung ist sehr stark und auf einem langen Stück werden wir auf alten Schutthalden und Felsabschnitten hinaufklettern.

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Felsige Stelle im oberen Cirque de Saint Maurin

Der feste Felsen im Vordergrund stellt kein Problem dar, aber der Schutt weiter unten ist instabil.

Nachfolgend nähern wir uns einer eindrucksvollen senkrechten Felswand rechter Hand. Sie zeigt uns, dass das Tal, das wir hinaufgehen, zunehmend enger wird.

Anschliessend führt der Pfad durch einen Wald mit grossen Föhren.

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Felswand im Cirque de St. Maurin

Der Weg führt in Richtung Norden und steigt auf den Grat auf der Höhe des Schluchtausgangs und zu einem Aussichtspunkt auf rund 1020 Metern an. Man sollte nicht versuchen, auf den felsigen Grat links (Westen) hinaufzuklettern, der Ausblick wird dort nicht besser und der Grat ist sehr ausgesetzt. Ein Weg, der von hier in Richtung Norden unter den Col de l'Âne wegführen sollte, war 2016 nicht sichtbar.

Unser markierter Weg schlägt sich nach Osten und ist zuerst fast eben in hohem Wald. Es fehlen noch einige Meter die wir direkt zum Col de Pein Voir hinaufgehen. Der Sattel selber hat eher nicht den richtigen Namen (Plein Voir = volle Aussicht), aber nur wenige Meter weiter rechts ist der Grat frei von Bäumen und der Ausblick öffnet sich über den Verdon bis nach Maireste, der Grand Margès ist gegenüber, im Norden sieht man den Chiran und im Osten bis Châteauneuf-lès-Moustiers.

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Wenige Meter unter dem Sattel Col de Plein Voir

Abschnitt 4: Crête de l'Issioule

2 km ... 45 min 80 m 80 m mittel

65% querfeldein

35% leichte Wege, mit Markierung

Die Anhaltspunkte

  • Col de Plein Voir, 1170 m
  • Kamm mit Pfosten, 1250 m
  • Abstieg zum Weitwanderweg GR4 im Norden
  • Am GR4 zurück zum Col de Plein Voir, 1170 m

Wir folgen dem Grat de l'Issioule um den Verdon weiter flussaufwärts zu sehen.

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Auf dem Plateau de Barbin

cirque = Kar, Talkessel
col = Pass
crête = Kamm
pilier = Pfosten
plaine = Ebene

Um einen besseren Blick auf den Verdon und seine eindrucksvollen Felswände im Norden zu haben, kann man dem Grat von Issioule weiter folgen, der hier wenig bewaldet ist, aber man sollte immer einen Sicherheitsabstand vom Abgrund wahren. Hier gibt es keine Markierung. Wir gehen bis zu dem Punkt, wo ein Betonpfeiler deutlich sichtbar ist. Dieses ist zwar nicht der höchste Punkt des Grates, aber von hier hat man den besten Ausblick.

Versteinerte Ammoniten sind in den Südlichen Kalkalpen weit verbreitet. Wenn Du mehr Zeit in der Region verbringst, empfehlen wir dir, die Ammoniten-Platte bei Digne-les-Bains anzusehen.

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Ammonit-Fossil in der Nähe des Sattel Col de Plein Voir

Auf dem Plateau grasen Schafe. Hinten der Grand Margès, der südlich des Verdon steht.

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Grat von Issioule mit magerer Vegetation

Um zum Col de Plein Voir zurückzukommen, kann man entweder den Weg auf dem Grat retourgehen oder nach Norden absteigen, bis man auf den gut sichtbaren Weg GR4 stösst. Hier nach links wenden und auf fast direkter Linie und eben zum Col de Plein Voir zurück gehen.

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Weitwanderweg GR4 auf dem Plateau von Barbin

Abschnitt 5: Col de Plein Voir - Crête de l'Ourbes

1,7 km ... 30 min 100 m 80 m einfach

80% leichte Wege, mit Markierung

20% mittelschwere Wege, mit Markierung

Die Anhaltspunkte

  • Col de Plein Voir, 1170 m
  • Col de l'Âne, 1095 m, mit Hochspannungsleitungen
  • Höchster Punkt der Crête de l'Ourbes, 1210 m

Wir nehmen den Rückweg, der über mehr als 4 km direkt am Grat entlang und über den Col de l'Âne führt.

Vom Col de Plein Voir gehen wir in Richtung Norden in einen Pinienwald auf einem breiten Weg. Hier steigen wir fast unmerklich auf einen bewaldeten Hügel mit Namen Plein Voir an, bevor wir unter gedrungenen Pinien in den Col de l'Âne absteigen.

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GR4 auf dem Sattel Col de Plein Voir

Vor dem Col de l'Âne gehen wir an Hochspannungsmasten vorbei. Am Sattel befindet sich eine Kreuzung mit Wegweiser: links führt ein Weg hinunter nach Bois des Félins, dieser ist aber weniger spannend und man müsste an der Strasse retour gehen. Rechts ohne Markierung führt ein Weg in das wilde Tal von Vallonge und geradeaus führt der GR4 zum Ausgangspunkt der Tour zurück.

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Eine der Hochspannungsleitungen auf dem Sattel Col de l'Âne

Auf den ersten Blick glaubt man, dass man hier nicht weitergehen kann, ein steiler Anstieg befindet sich genau vor uns, diesen sieht man bereits seit dem Abstieg zum Sattel sehr deutlich. Aber das ist nur ein psychologischer Effekt, wir haben bereits eine grosse Entfernung zurückgelegt und man muss hier 120 Höhenmeter auf den Grat von l'Ourbes gegenansteigen. Aber der Weg ist ersichtlich, gut markiert und immer ein wenig rechts der Felswand, aber die meiste Zeit im Fels. Und natürlich geht es bergauf, aber das ist das letzte Mal!

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Der Südliche und steilere Teil der Crête de l'Oubres

Der höchste Punkt der Crête de l'Ourbes ist mit Eichen bewachsen, es gibt einige Pfade nach Süden, aber die Aussicht wird nicht wirklich besser. Es gibt noch weitere und bessere Aussichtspunkte weiter vorne.

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Wunderlicher Baum und der Lac de Sainte Croix

Abschnitt 6: Crête de l'Ourbes - Ancienne carrière

3,5 km ... 1 h min 100 m 720 m mittel

85% leichte Wege, mit Markierung

15% mittelschwere Wege, wenig Markierung

Die Anhaltspunkte

  • Crête de l'Ourbes, 1210 m
  • Zwischen Felsen und Felswand, 860 m
  • Parkplatz beim ehemaligen Steinbruch (ancienne carrière), 565 m

Der Abstieg vom Grat oberhalb des Bauernhofes von Bellière führt durch Spalten in der Felswand.

In einem Zug geht es entlang der Crête de l'Ourbes bergab, hier sind mehr als 600 Höhenmeter zu überwinden. Aber der Abstieg ist abwechslungsreich, nach einem letzten Gipfelpunkt folgt ein eher flacher Teil bevor wir wieder in felsige Bereiche kommen.

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Flacher Abschnitt der Crête de l'Ourbes

ancienne carrière = ehem. Steinbruch
vers rond-point = zum Kreisverkehr
crête = Kamm

Der Verlauf des Weges ist angenehm, nur ab und zu erschweren grosse Steine das Gehen. Es gibt nur eine Stelle, die ein wenig schlecht markiert ist, nämlich vor einem steilen Abstieg. Ein alter gelegter Steinweg führt nach links um an einer Felsspitze vorbeizuführen, aber wir müssen rechts in ein steiles Tal absteigen, das zuerst ein wenig verwachsen wirkt.

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Weggabelung mit Sackgasse links

Wir kommen zu einer Mulde und nehmen den letzten Gegenanstieg von ein paar Metern, um zwischen zwei grossen Felsen durchzugehen.

Anschliessend betreten wir einen Pinienwald auf einem manchmal steilen und mit Gräben durchzogenen Pfad. Während wir den Resten eines Zaunes folgen, finden wir uns über dem alten Steinbruch wieder, am Fusse dessen wir am Anfang der Tour losgegangen sind.

Jene, die zum Kreisverkehr zurückgehen, bleiben auf der Aussenseite der Kurve, um dorthin abzusteigen. Um nach Moustiers weiterzugehen, der Beschreibung unter öffentliche Verkehrsmittel in der entgegengesetzten Richtung folgen.

Quelle und weiterführende Info

Mit guten topographischen Wanderkarten ist man besser unterwegs: Diese Tour befindet sich auf der Karte IGN "Gorges-du-Verdon/Moustiers-Sainte-Marie/Lac de Sainte-Croix", Massstab 1:25000, 3442OT.

Wenn du dich nicht mit einer Papierkarte herumschlagen willst, kannst du auch auf Karten-Apps am Handy zurückgreifen. Einerseits handelt es sich um die App Géoportail des amtlichen Kartendiensts IGN. Allerdings benötigt es Zugang zum Datennetz und das ist in Schluchten oder abgelegenen Orten manchmal schwierig.

Alternativ kann man Apps nutzen, die Daten direkt auf dem Gerät speichern. Sie sind im Allgemeinen nicht kostenlos, kosten aber nicht viel. Wir verwenden hauptsächlich OSMAnd, Hier ist es möglich, Konturlinien, Reliefschattierungen, Markierungen und andere hinzuzufügen. Um diese Daten auf dem Handy zu speichern, benötigt man viel Platz.

Natürlich braucht es auch Zugang zu Satelliten für das GPS-Signal mit jeder App. In einigen Schluchten ist dies nicht der Fall. Verlasse dich daher nicht auf die angezeigte Position, sondern lies die Karte auf dem Handy so, wie du sie auf Papier lesen würdest. Die meisten Apps sind für Android und iPhone verfügbar. Die Anwendungen ermöglichen es in der Regel, die zurückgelegte Strecke aufzuzeichnen und auch die angebotenen GPS-Dateien zu jeder unserer Wanderungen einzublenden.

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Der GR4 führt durch eine Spalte der Crête de l'Ourbes

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